Unverzeihlich

Gedankengedicht zum Thema Missbrauch

von  Martina



Mutter,
wer ist der andere Mann,
wo kommt er her?
Mutter,
seit es ihn gibt,
magst du mich nicht mehr.
Bin ich nun ein störender Beweis,
das es vor Euerer Beziehung eine andere gab?
Reicht es nicht,
daß ich Daddy schon verloren hab?
Mutter,
warum schaust du zu,
wenn er mich schlägt?
Weil er meinen Anblick nicht erträgt?
Mutter,
ich bin doch dein Kind,
bist du auf auf beiden Augen blind?
Mit Schlägen auf mich, reagiert er ab
seinen Frust,
seine unbändige Wut,
Mir tut es weh,
ihm tut es gut.
Mutter,
deine Gleichgültigkeit
hat mich mehr getroffen,
als seiner Schläge Schmerz.
Seine Schläge trafen nur meinen Körper,
doch dein Zusehen,
waren Schläge in mein Herz.
Mutter,
meine Kindheit war die Hölle,
und du hast es zugelassen,
dafür werde ich dich
mein Leben lang hassen.
Deine Entscheidung,
fiel gegen mich,
wegen diesem Mann.
Erwarte bitte nie,
daß ich dir daß
je verzeihen kann.

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Kommentare zu diesem Text

Yennayah (38)
(16.02.05)
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 Martina meinte dazu am 16.02.05:
Ja, genauso sehe ich es auch....alles hat irgentwo seine Grenzen.
Danke für dein Kommentar Freu!!!
Melli (36)
(04.04.07)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Martina antwortete darauf am 04.04.07:
...Hey...danke dir, Melli :0) Lieben Gruss zu dir, Tina
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