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Die Welt im Abendrot

Gedankengedicht zum Thema Weltanschauung


von Mondsichel

Wenn am Horizont das Abendrot scheint,
und die Welt in andere Farben taucht.
Dann sieht man wie zerbrechlich sie doch ist,
wie sie langsam zugrunde geht.
Alles erscheint viel wirklicher,
als im hellen Licht das uns blendet.
Das uns eine Welt vorgaukeln will,
die es in Wirklichkeit gar nicht so gibt.
Wir sind so verblendet von unserem Leben,
das uns das Allerheiligste ist.
So bemerkten wir nicht die Veränderung,
wir merken nicht wie diese Welt leidet.

Wenn am Horizont das Abendrot erscheint,
bekommt diese Welt viel mehr Kontrast.
Viel mehr Tiefe und Präsenz,
als die Menschheit jemals haben wird.
Dieser Augenblick tut irgendwie so weh,
diese schöne Erde zerfällt immer mehr.
Sie ist unsere Heimat, der Grund warum wir leben,
wenn sie stirbt, dann sterben wir auch.
Und es herrscht tiefste Dunkelheit...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Dieses Gedicht kam mir in den Sinn, als ich letztes Jahr mit meinem Schatz im Abendrot nach Schwedt zu Freunden gefahren bin. Da sah ich die Welt auf einmal mit anderen Augen, viel schärfer und tiefer, als in der überblendeten Realität des Tages...


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Jessi (36) (19.04.2005)
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Mondsichel meinte dazu am 20.04.2005:
Seien wir froh das wir die Augen geöffnet haben und nicht mehr schlafen, so wie die Meisten...
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Kommentar von das_Zottel (18) (19.04.2005)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Mondsichel antwortete darauf am 20.04.2005:
Vielen Dank... Relaität schmeckt immer bitter, deswegen wollen die Meisten sie auch nicht sehen... :)
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