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Gedicht zum Thema Liebe und Leid


von Mondsichel

Erneut umwarb mich jenes Dunkel,
das meine Seele mir erdacht.
Ich bin in der Einsamkeit der Stille,
zu erneutem Leben erwacht.
Und in mir wuchs die Kraft zu binden,
was eins Licht und Dunkel war.
Doch tief in meinem Innern,
war meine Seele kalt und starr.

Was trieb mich dort hinaus ans Licht,
ich vergaß es mit der ewigen Zeit.
Und doch rief mich alsbald erneut,
die Nacht mit ihrer Dunkelheit.
Als ich die Welt mit Füßen striff,
kam mir das Gesicht stets in den Sinn.
Doch hatte ich vergessen welche Bedeutung,
was dieses Gesicht für mich im Sinn.

Und so wartete ich still im Dunkel,
während der Morgen stets erwachte.
Plötzlich höre ich eine Stimme in mir,
eine klare Melodie die in mir lachte.
Und wieder blickte ich in das Morgenrot,
das meine sanften Flügel verbrannte.
Ich wollte schreien im Angesicht,
als ich den Engel erneut erkannte.
So traf mich die Liebe wie ein Schlag,
ich wollte nicht und doch mußte ich scheiden.
Warum nur mein Geliebter Engel,
warum nur muß ich unendlich leiden?

(c)by Arcana Moon

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