Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Oreste (13.12.), ElviraS (12.12.), aMaZe (12.12.), BluesmanBGM (11.12.), Manfredmax (10.12.), Landregen (01.12.), HaraldWerdowski (01.12.), MartinaKroess (27.11.), Calypso (27.11.), ultexo (25.11.), aliceandthebutterfly (25.11.), Broom87 (24.11.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 755 Autoren und 126 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
NEUE KEINSERATE

BIETE Einen Stapel alter Marbacher Magazine
BIETE Breton-Sammlung
BIETE grillparzer+storm bücher
zum KeinAnzeigen-Markt

Genre des Tages, 14.12.2018:
Ghasal
Das Ghasel ist eine romantische Liedform, die im 8. Jh. zwischen Indien, Persien und Afghanistan entstanden ist und seit dem... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Überfordert von Agneta (12.12.18)
Recht lang:  Der Islam als Manifestation dessen, was Nietzsche die große Gesundheit nannte - Variationen über einen Satz von Michel Onfray von toltec-head (269 Worte)
Wenig kommentiert:  Der Vergangnen von Hecatus (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Der Verlorene von Agneta (nur 270 Aufrufe)
alle Ghasale
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Magie der Schatten Band 1
von C.S.Steinberg
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich nie lange bleibe." (erasmus)

Nachts

Text zum Thema Alles und Nichts...


von wupperzeit


Wenn Du angemeldet wärst, könntest Du Dir diesen Text jetzt auch anhören...
Damals saß ich oft auf dieser Bank, und ich kann mich erinnern: es war eine dunkle, kühle Nacht, obwohl mitten im Sommer, aber eine Jacke brauchte man schon um diese Zeit. Von dieser Bank aus konnte man über die ganze Stadt sehen, ohne selbst gesehen zu werden,  aus Städten und aus der Stadt, das habe ich damals sehr geschätzt.

Er kam gegen 23.00 Uhr, den steilen Weg entlang, der zu dieser Bank führte, er war nicht groß, zu hellen Leinenhosen trug er einen dunklen Mantel, und von weitem sah ich: Gleich spricht er mich an, und ich spürte das, obwohl er mich nicht musterte, während er auf mich zuging, er hielt den Kopf mit den langen grauen Haaren gesenkt.

„Montags lese ich immer den „Spiegel“, sagte er, während er sich setzte, „schon seit Jahrzehnten, es ist wie eine Sucht, immer will ich wissen, was die Mächtigen und Ohnmächtigen so machen, als Analyse, das leisten die Nachrichten ja nicht.“

Er gab mir Gelegenheit, etwas zu sagen, oder aufzustehen und fortzugehen, indem er sich eine Zigarette anzündete, aber ich war so müde in dieser Zeit, zu müde, um nach Hause oder sonst wohin zu gehen, ich brauchte noch eine Zigarette, ich brauchte noch ein paar Minuten. 

„Da habe ich letztens etwas gelesen“, fuhr er fort, „über merkwürdige Tiere, die in Afrika leben, sie gelten als die hässlichsten Tiere der Welt. Sie leben unterirdisch, in stark kohlendioxidhaltiger Luft, das erklärt einiges aus ihrem Leben, aber nicht alles. Etwa tausend auf ein paar Quadratmetern, in einer Art Staat, also hierarchisch, mit einer Königin als Regierung. Diese pflanzt sich als einzige fort, aber wenn sie schwanger ist, wachsen allen Mitgliedern des Staates Milchzitzen, auch den Männchen. Die Tierchen arbeiten den ganzen Tag, kein schönes Leben, nur für die Erhaltung ihrer Art, sie bewegen sich rasend schnell in ihrer Welt, und zwar vorwärts und rückwärts gleich schnell. Ihnen fehlt ein Neurotransmitter, das bedeutet, dass sie keine chronischen Schmerzen empfinden, sie spüren nur den kurzen, spontanen Schmerz, ein englischer Forscher hat das entdeckt. Für sie ist jede schwere Verletzung lebensgefährlich, da sie keine Schmerzen empfinden, pflegen sie ihre Wunden nicht, deshalb hat der Aggressive dort kaum eine Überlebenschance, sie leben fast friedlich miteinander. Dafür interessiert sich natürlich die Pharmaindustrie, ein Milliardengeschäft, wenn man an die vielen Schmerzpatienten denkt.“

Wir rauchten schweigend, und ich versuchte meine Müdigkeit zu überwinden, als ich aufstand,  sah ich ihn nicht an.

„Ein Gentleman kann Akkordeon spielen, macht das aber nicht“, sagte ich, „das habe ich in einem Interview gelesen, auch im „Spiegel“. Und, wenn jemand nur noch Zeit hätte, ein einziges deutschsprachiges Buch in seinem Leben zu lesen, empfiehlt Marcel Reich-Ranicki den „Zauberberg“ von Thomas Mann."

Es war noch kälter geworden, und als ich nach Hause ging, dachte ich an Neurotransmitter und an Gentlemen, und dass ich den „Zauberberg“ noch lesen müsste, man weiß ja nie.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Traumreisende
Kommentar von Traumreisende (28.08.2005)
die stimmungen, die du auffängst hat für mich etwas magisches, man bleibt auf der bank sitzen, genauso müde, genauso nichtssagend, und man geht aus deinem text mit: ja das sollte ich auch mal tun... aber...
fesselnd, stimmungsvoll traurig und doch GUT.
glg silvi
diesen Kommentar melden
BrigitteG meinte dazu am 28.08.2005:
Ja, Silvi hat recht, Andreas. Zuerst wußte ich nicht, wie ich meine Reaktion auf Deinen Text beschreiben sollte, und habe ihn beiseite gelegt. Aber jetzt hat sie es für mich in Worte gefasst. LG Brigitte
diese Antwort melden
wupperzeit antwortete darauf am 28.08.2005:
Meine Damen, vielen Dank für das freundliche Lob, für das mehr als freundliche Lob. Die Müdigkeit sollte eine große Rolle in dem Text spielen, zu müde von allem und von nichts, die Zurückgezogenheit ohne zurückgezogen zu sein, und dass man weiß: man dürfte nict müde sein, aber es geht nicht anders, im Moment, noch einmal: vielen Dank, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von Triton (28.08.2005)
Ein Text, der mich auf besondere und gleichzeitig skurrile Art gefesselt und beeindruckt hat, vielleicht, weil ich mir vorstellen kann, auch hin und wieder auf dieser Bank zu sitzen. LG Triton
diesen Kommentar melden
wupperzeit schrieb daraufhin am 28.08.2005:
Ganz herzlichen Dank für Dein freundliches Lob, ich habe mich sehr darüber gefreut. Man braucht diese Bänke manchmal, ich brauche sie, ich wünsche Dir auch, dass Du immer eine solche Bank finden mögest,ich grüße Dich damit zurück, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von alois5 (30) (28.08.2005)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit äußerte darauf am 28.08.2005:
Vielen Dank: Tatsächlich, jemand kennt den Nacktmull, ein wunderbares Tier, ich mache ständig Werbung für ihn, obwohl meine Meinung über die Schmerzlosigkeit durchaus ambivalent ist, der Preis dafür ist eben sehr hoch, aber die Aggressionslosigkeit...Der "Zauberberg" ist große Prosa, da hat Herr Reich-Ranicki sicher Recht, vieles in den Büchern Thomas Manns langweilt mich aber, es ist etwas sehr spießig in der Darstellung, langatmig im Ausschmücken der Banalitäten....Aber ein großartiger Schriftsteller, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von nightbird (32) (28.08.2005)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit ergänzte dazu am 28.08.2005:
Vielen Dank, ich danke Dir sehr für diesen Kommentar, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von don.mombasa (27) (28.08.2005)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 28.08.2005:
Die Müdigkeit und der Wunsch, sich zurückzuziehen an einen Ort, an dem man sehen kann, aber nicht gesehen wird, sie sollten dieses Gefühl des Überdrusses verbildlichen, versinnbildlichen. Reich-Ranicki hat einen Kanon veröffentlicht, einen Kanon der deutschsprachigen Literatur, ob er als letzte Instanz, er und sein Kanon, gelten dürfen, ich bin mir da nicht sicher, vor allem sein Ansichten zur Lyrik finde ich zumindest zweifelhaft. Er ist mir sympathisch, sein Auftreten, sein Selbstbewustsein, seine Wut, oft, sehr sympathisch, damit danke ich Dir sehr für Deinen Kommentar, Andreas
diese Antwort melden
paradoxa
Kommentar von paradoxa (28.08.2005)
ich weis noch nicht so ganz ob der text mir gefallen soll oder nicht. das "obwohl" in der ersten zeile passt nicht so ganz find ich, aber das kann an mir liegen. dann kommt gleich ein wiederspruch, man kann die ganze stadt sehen, aber wird selber nicht gesehn, wieso kommt "er" dann und sieht "ich", eigentlich dürfte "er" "ich" doch gar nicht sehen, außerdem schätzt "ich" denk platz gerade weil man ungesehen ist, aber wenn "er" "ich" dann sieht, wäre das ganze flair schon wieder weg. dann 3ter absatz 2te zeile "in dieser zeit", heist das nicht "zu" statt in? "hässlichsten tiere der welt", schönheit ist ansichstsache ;) wenn die königin der nacktmulle die regierung ist, dann wär das keine hierarchie, zu einer regierung müssen glaube ich sogar mehr als eine "person" gehören, zu einer hierarchie sowieso, weil was nützt einem eine königin in der regierung, wenn niemand sonst dazugehört, die anderen nacktmulle sind auch teil von der regierung, nur die königin ist das höchste organ der regierung. dann der nächste widerspruch, "wir rauchten", vorher hies es nicht das "ich" raucht. schönen tag noch, biene
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 29.08.2005:
Vielen, vielen Dank für Deinen Kommentar, ich habe mich sehr gefreut.

Das mit dem "obwohl" werde ich mir überlegen, und das selbst sehen können und nicht gesehen werden bezog sich auf die Bank, dass man von dort aus alles sehen kann, selbst aber gesehen wird, wenn jemand näher kommt, sonst nicht, also eine Bank, von der aus man über, beispielsweise die Stadt schauen kann. Das werde ich wahrscheinlich auch noch deutlicher machen, vielen Dank. "Zu" diesesr Zeit wäre richtig, wenn es sich auf eine Uhrzeit oderähnliches bezöge, ich wollte aber einen längeren Zeitraum der Müdigkeit andeuten, da ist "in dieser Zeit", glaube ich, richtiger. Eine Hierarchie kann, soweit ich weiß, auch unter nur zwei Personen bestehen, ich werde das aber nachprüfen und gegebenenfalls ändern. Es stimmt, zuerst raucht nur der Gast auf der Bank, später beide, das ist ein Widerspruch, wie gehabt: nachdenken, ändern, Du machst mir Arbeit, vielen Dank. Hässlichkeit ist relativ, ich weiß, und Du weißt auch, dass ich Nacktmulle nicht häßlich finde, damit danke ich Dir noch einmal sehr für Deinen Kommentar, für die Mühe, die Du Dir gemacht hast, für das Interesse, das Du an meinem Text gezeigt hast, ich wünsche Dir auch noch einen schönen Tag, Andreas
diese Antwort melden
paradoxa meinte dazu am 29.08.2005:
eine hierarchie kann auch schon durch 2 personen bestehen, jemand der übergeordnet ist und jemand der untergeordnet ist, aber bei einer person klappt das nicht so ganz. ich mach dir doch immer gerne arbeit, das weist du doch ;) ganz liebe grüße an meinen lieblingsnacktmull (einen auch von benni), biene
diese Antwort melden
Kommentar von DerSteinchenwerfer (44) (29.08.2005)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 30.08.2005:
Und ich brauchte drei Anläufe um eine Antwort auf diesen wunderbaren Kommentar zu finden, vielen Dank, so meine Antwort, ganz herzlichen Dank, ich grüße Dich zurück, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von argot (30) (30.08.2005)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 31.08.2005:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Bei den Nacktmullen sind wir uns einig, sie sind faszinierend, ihre Gesellschaftsform ist faszinierend, und eben abstoßend zugleich, ich habe da noch keine abschließende Meinung, vor allem nicht, was die Unempfindlichkeit gegenüber chronischen Schmerzen angeht.
Bei Thomas Mann sind wir uns in sofern einig, als ich ja auch behauptet habe, dass er ein großer Schriftsteller ist, anscheinend fehlt mir aber das nötige Verständnis, um seine Werke ausreichend würdigen zu können:

"Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinschaut, so kann freilich kein Apostel herausschauen.",

so der wunderbare Lichtenberg .Bei dem "Schloss" von Kafka sind wir dann wieder einer Meinung, das freut mich sehr, ich grüße Dich herzlichst zurück, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von Abrax (37) (10.09.2005)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 10.09.2005:
Vielen Dank. In Deiner Liste von Herren, die mit Worten gerne unreflktiert, oft verantwortungslos umzugehen zu pflegen, fehlen noch Rechtsanwälte, Ärzte, Psychologen, usw., eigentlich könnte man diese Liste endlos fortsetzen. Den "Zauberberg" habe ich schon gelesen, als letztes Buch müsste ich ein anderes lesen, aber das hat, hoffe ich, noch ein wenig Zeit, das Lesen und die Auswahl des Buches, damit grüße ich Dich zurück, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von daniela (39) (11.09.2005)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 11.09.2005:
Liebe Daniela, vielen Dank, wieder. Auch wieder über den "Hauch von Verrücktheit", ich empfinde das als Lob. Wie findest Du als große Tierfreundin eigentlich Nacktmulle, kannst Du meine Mischung aus Faszination und Skepsis für diese Tiere verstehen? Dir auch die liebsten Grüße, Andreas
diese Antwort melden
daniela (39) meinte dazu am 15.01.2010:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
wupperzeit meinte dazu am 19.01.2010:
Danke schön, vielleicht mache ich das, eines Tages, wenn auch vielleicht einen schlechten. Grufti.Ente hat den Text ganz wunderbar gelesen, finde ich, sie hat schon mehrere Texte von mir vertont, ich versuche immer, sie zu überreden, noch weitere einzulesen, aber sie hat leider keine Zeit. Ja. Danke schön, Daniela, und Dir auch liebe Grüße
diese Antwort melden
BInspired
Kommentar von BInspired (02.07.2006)
ein text, den man immer wieder lesen kann... mich ließ er mit einem lächeln zurück. eine bank, wie jene, über die du so liebevoll bewegend schreibst, kenne auch ich. herzliche grüße, anne
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 02.07.2006:
Es freut mich sehr, dass Du auch eine solche Bank gefunden hast, auf die man sich zurückziehen kann, wenn man müde ist von diesem Allem und Nichts, von den Menschen, das auch, aber man auch weiß, dass es ohne dieses nicht geht, und das man das auch gar nicht will. Aber: Eine Pause braucht es hin und wieder, und man muss Geschichten erzählt bekommen, oder sie sich selbst erzählen, dann geht es wieder für eine Weile, oft weiß man selbst nicht: warum eigentlich, aber es geht….

Für Dein freundliches Lob danke ich Dir sehr, Deine Empfehlung bedeutet wieder eine große Ehre für mich, dieser Text ist übrigens einer meiner Lieblingstexte, von denen, die ich bisher verbrochen habe, Dir auch ganz herzliche Grüße, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von HomoFaber (31) (23.12.2006)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 23.12.2006:
Laut unserem Großkritiker hast Du dazu noch ein paar Jahrzehnte Zeit, so wünsche ich Dir das jedenfalls. Für Dein Lob, für das Favorisieren und Empfehlen danke ich Dir sehr, eine Ehre für mich, wie Du Dir vorstellen kannst, ich grüße Dich zurück, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von minze (21) (19.09.2007)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 19.09.2007:
Es hat ja jeder so seine Lieblinge auch unter den selbstgeschriebenen Texten, diesen Text habe ich selbst furchtbar lieb, übrigens. Vielen Dank für Dein freundliches Lob, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von Lunacy (30) (22.09.2007)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 23.09.2007:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar und das freundliche Lob, ich habe mich sehr darüber gefreut. Und dass es keine große Rolle spielt, was einen so ermüdet, am Schluss, nicht wahr, - noch einmal: vielen Dank, Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von Tempergus (43) (14.03.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 15.03.2008:
Meine Informationen über den Nacktmull habe ich aus dem Spiegel bezogen, den von Dir zitierten Film kenne ich leider nicht. Aber recht interessant der Gedanke: Wenn man keine Schmerzen empfindet, sollte man nicht aggressiv sein, am besten, und noch einige andere interessante Dinge, die man von diesen tierchen lernen oder: besser nicht lernen könnte. Die Profite der Pharmaindustrie, auch die Folgen für die Schmerzpatienten, finde ich da am wenigsten beeindruckend.

Ganz herzlichen Dank für den Kommentar und das Favorisieren,

und auch beste Grüße,

Andreas
diese Antwort melden
Lena
Kommentar von Lena (19.03.2008)
Lieber Andreas, kannst Du nicht mal ein Büchlein mit Deinen Texten machen...? Ich lese sie sooo gern, finde sie so schön (emotional, nachdenklich, berührend), dass ich sie öfter gern einmal hervor nehmen würde...es ist für mich nachdenklich...

liebe Grüße, Arja
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 20.03.2008:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar, für das Empfehlen und Favorisieren, keine geringe Ehre für mich. Vielleicht werden wir alle einmal entdeckt, reich und berühmt mit eigenen Büchern, wir arbeiten ja daran,

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
diese Antwort melden
Melancholic.
Kommentar von Melancholic. (02.10.2008)
Hallo, Wupperzeit.
Dein Text "Nachts" gefaellt mir sehr gut.
Er fesselt & du drueckst dich gut aus.
Sehr gelungen!
Melancholische Grueße, B.I.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 02.10.2008:
Danke sehr. Für das Empfehlen und Kommentieren meines kleinen Textes, ich habe mich sehr darüber gefreut,

noch einmal: Ganz herzlichen Dank,

Andreas
diese Antwort melden
Phantasie meinte dazu am 07.04.2009:
Deine Texte beeindrucken mich sehr und die Bezugnahme auf Thomas
Mann kann ich nur bergrüßen. Den Zauberberg habe ich mehrfach gelesen und bin fasziniuert von der Beobachtungsgabe, die Thomas
Mann an den Tag legt.
Ich lese aber auch gerne Heinrich Mann, der in meinen Augen immer noch modern ist, wenn er auch schon früher veröffentlich hat, als Thomas. Immer noch kann ich auch empfehlen: "Heinrich IV"
Überhaupt sollte man ruhig mal die "Alten" wie Diderot und Heine lesen.
Clara Viebig, "Das Kreuz im Venn", ein Eifelroman aber auch "Das >Kamel mit dem Nasenring, Salim Alafenisch.Wir haben alle verschiedene "Beleuchtungsmomente" und jedes Erlebnis ist anders.
Das macht das Leben interessant und ohne diese Aspekte wären wir doch sehr arm.Grüße Phantasie.
diese Antwort melden
wupperzeit meinte dazu am 08.04.2009:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar und für die freundlichen Worte, die Du für meinen Text gefunden hast. Danke schön.

Vielen Dank auch für die Bücher, die Du empfiehlst, ich stimme Dir hier besonders bei Heine ganz ausdrücklich gerne zu. Und halte Heinrich Mann auch für den besseren Schriftstellern unter den beiden Brüdern.

Noch einmal ganz herzlichen Dank, ich grüße Dich zurück,

Andreas
diese Antwort melden
Kommentar von thammü (22) (30.10.2009)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 20.11.2009:
Vielen Dank für Deinen Kommentar, so hat diese unsägliche Praxis, Praktikanten auszunutzen, doch einmal einen Sinn gehabt, zumindest für mich, Andreas
diese Antwort melden
thammü (22) meinte dazu am 21.11.2009:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Ephemere
Kommentar von Ephemere (17.08.2011)
Ich denke an Loriot, wie er mit Camus zusammen sitzt und die beiden trinken, rauchen, denken, lachen und etwas melancholisch werden...so fühlt sich dieser Text an. "Ein Gentleman kann Akkordeon spielen, macht das aber nicht" ist ein Satz von grandioser Haltung - der im letzten Nachsatz des Textes wiederum herrlich demontiert wird. Ist das die wirklich große Müdigkeit...sehen zu wollen, ohne gesehen zu werden und der Haltung, dem kleinen Aufbegehren das "man weiß ja nie" hinterherzuschieben?
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 22.08.2011:
Vielen Dank. Für den Kommentar und die Empfehlung meines kleinen Textes, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Es geht in diesem Text sehr um das Thema Müdigkeit, die Müdigkeit über die verschiedenen Lebensentwürfe, die man angeboten bekommt oder sich selbst anbietet, und dass man eben eine Pause braucht von diesem ewigen Sichselbstentwerfen. Nicht: Sichselbstfinden. Das hat man schon geschafft, man ist ein Gentleman in der zitierten Definition, die übrigens auch in meinem Profil steht, wieder übrigens: auch als Warnung.

Nach der Pause kann man dann wieder den Zauberberg lesen,

vielen Dank, noch einmal,

Andreas
diese Antwort melden

wupperzeit
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 28.08.2005, 18 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.01.2009). Dieser Text wurde bereits 5.267 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 12.12.2018.
Lieblingstext von:
neinneigung, Lena.
Leserwertung
· nachdenklich (3)
· lehrreich (2)
· melancholisch (2)
· stimmungsvoll (2)
· anregend (1)
· geheimnisvoll (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über wupperzeit
Mehr von wupperzeit
Mail an wupperzeit
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 10 neue Texte von wupperzeit:
Advent Neapel Ein Chronist Sworg 25 Jahre DAX Heiraten Ein Traum Fragen Kein Märchen
Mehr zum Thema "Alles und Nichts..." von wupperzeit:
Milchkaffee Am See Glück Stroh Weil Ein Echo Das Märchen vom Herrn Alba Tross Ein Verkäufer Eine Anekdote Ein Bürgersteig Stammkunde
Was schreiben andere zum Thema "Alles und Nichts..."?
Wenn der Wind die Blätter fegt Version 2 (franky) Wir wussten uns nicht zu helfen (1) (Inlines) Halloween (Teichhüpfer) Warum das mit der Karriere funktioniert (Teichhüpfer) Recht und Unrecht (Teichhüpfer) Dabei ist alles! (Piroschka) all die gelebten tage (sandfarben) Alles Amazing (klaatu) 7 – I fall in love too easily (ZAlfred) für später (sandfarben) und 1199 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2018 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2018 keinVerlag.de