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Djengas Münze

Kalendergeschichte zum Thema Freude


von Anu

Djenga lebte in einem kleinen Dorf, nur ein Haus war aus Stein sogar mit einem  Wellblechdach. Selten hatte er die Gelegenheit dort hinein zu kommen und wenn, dann verzichtete er auch gerne darauf. Es war nämlich das Krankenhaus. Alle andere Häuser waren aus Holz, vielmehr: es waren zumeist Hütten. Djengas Familie besaß, wie die meisten im Dorfe nichts. Wenn Djenga etwas haben wollte, mußte er sich das meistens verdinen. Diesmal hatte er den ganzen Tag Holz gesammelt  und es an den Dorflehrer verkauft. Er gab ihm sogar einen ganzen Riad. Soviel hatte er bis jetzt noch niemals bekommen. Ein ganzer Riad, damit kann man sich nicht nur was zu Essen kaufen, sondern noch dazu einen Bleistift oder ein Heft. Für etwas seltenes wie einem Ball reichte es nicht. Er wußte aber auch, der erste Riad wird aufgehoben. Er galt als Glücksbringer. Wer ihn noch hatte, der mußte später nie Hungern. Wer ihn aber ausgab, dem brachte er nur Glück, wenn er das gekaufte aus Freude verschenkte.
Er hielt die Münze fest in seiner kleinen Hand. Morgen, stellte er sich vor, würde er seine Mutter bitten ihm ein Stück Stoff zu geben. Nicht größer als eine Pflaume. Daraus würde er sich einen Beutel machen, ein Band dafür hatte er schon. Das würde er sich um den Hals hängen, damit die Münze immer bei ihm ist. Da sah er den Händler sitzen mit seinen bunten Waren. Unter ihnen lag auch eine kleine Geldbörse aus Leder. Eine wunderschöne, glänzende Börse, aus schwarzem Kuhleder. Keiner seiner Kameraden hatte so eine, das wußte er. Die konnte man locker an der Hose baumeln lassen. So als ob man gewohnt wäre, so etwas jeden Tag zu benutzen. Lässig mit den Fingern darüber weg streicheln und dann mit einem wohlgezieltem „Schnapp“ sie auf und zu klappen lassen.
Nur, er hatte nichts, was er hineintun könnte. Diese eine Münze war sein ganzer Besitz. Wie großartig es auch sei, sie an der fadenscheinigen Hose baumeln zu sehen, wie stark die anderen ihn auch dafür bewundern würden; es wäre nichts als eine große Peinlichkeit , da er sie nicht öffnen könnte um generös seine Freunde einzuladen. Er hatte ja kein Geld mehr. So zeigte er mit den Fingern auf den Erdnußberg, der zu den Füßen des Händlers lag und sagte: “  So viele ich dafür bekommen kann.“ Der Händler füllte ihm zwei große Säcke ab. Damit rannte er nach Hause unterwegs rief er, „ es gibt Nüsse, kommt! Es gibt Nüsse!“ Dann füllte er die begierigen Hände seiner Freunde und Verwandten. „Du bist ein guter Junge.“ sagte ein Nachbar. „Er ist auch unser Freund!“ erklärten stolz die Kinder.
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Anu
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Veröffentlicht am 06.11.2005. Textlänge: 434 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.329 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.09.2020.
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