Ruhige Woche im Herz/Haus

Kurzgeschichte

von  Eumel

Die gesamte Woche nach der Party war ziemlich ruhig, etwas zu ruhig finde ich. So viel Ruhe auf einmal, kenne ich gar nicht, dennoch kann diese Ruhe sehr schön sein.

Kein Türknallen, was mich besonders freut. Keine laute Musik, noch nicht einmal die Kuckucksuhr schreit.

Liegt daran, dass du dir eine Erkältung eingeschleppt hast, doch gleichzeitig bin ich dadurch auch krank geworden. Na toll.

Jetzt hüten wir beide die Betten. Du dein Bett und ich mein Bett. Somit ist dies auch der einzige Nachteil, den es für uns beide gibt.
Denn bist du krank, werde ich es auch, bin ich krank, so wirst du auch krank.

Fühlst du dich noch immer wohl in meinem Herz? Wie du schon immer sagst, so ein schönes Haus hattest du bis jetzt noch nie. Ich hoffe mal, das bleibt auch so.

Ich hab uns einen Tee gekocht, doch wolltest du keinen Tee. Ich solle mir keine Sorgen machen, meintest du nur. Die mach ich mir aber.

Meine Erkältung ist so weit wieder verschwunden, du liegst noch immer im Bett, du bekommst sie irgendwie nicht los. Lass mich dir doch helfen, mehr wie dir dies anzubieten kann ich nicht, doch wenn du nicht möchtest. Na gut.

Doch beschwere dich bitte später nicht bei mir. Denn das einzige das ich mir wünsche ist, das du wieder gesund wirst.

Du weißt doch wie das ist, vielleicht möchtest du, dass ich auch wieder krank werde. Doch so kann es nicht weiter gehen. Nicht für dich und auch nicht für mich.

Du wohnst in meinem Herz, vergiss das bitte nicht.

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