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Gedanke zum Thema Abhängigkeit


von leorenita

Sadisten
verzehren sich
nach Leid.

Es fehlt ihnen
der Mut,
Schmerz
selbst
zu fühlen.


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Kommentare zu diesem Text


BrigitteG
Kommentar von BrigitteG (20.12.2005)
Hi, Regine. Das ist was ganz hintertückisches. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Du nicht ganz direkt die S/M-Szene meinst, sondern das ganze symbolisch betrachtest. Also ein Mensch, der Schmerzen bei anderen genießen kann, um zu vermeiden, sie bei sich selber zu spüren. Schmerz nicht im Sinne von schlagen, ritzen etc., sondern im Sinne des "Anrühren Lassens", des Nahekommens, des selber Spürens. Das inspiriert ja weiter : Menschen, die sich nur mit den Gefühlen ihrer privaten Umgebung auseinandersetzen, vor lauter Panik, selbst welche zu spüren. Gefühle als Bedrohung. Ja, das gibt es. Liebe Grüße von der das fast garnicht kennenden Brigitte...
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leorenita meinte dazu am 20.12.2005:
Hallo Brigitte, es freut mich, dass du meinem Gedanken so nach gedacht hast. )) Es macht Spass deinen Gedankengang zu lesen. Danke dir dafür.
Ich meine, das lässt sich auf jede Form von Schmerz übertragen.
Hach ich könnte jetzt stundenlang philosophieren und psychologisieren, aber das spar ich mir jetzt. Liebe Grüße der fast garnicht Kennenden, von Regine, der überhaupt garnicht - äähhmmm - *kratzen am Kopf* schriftlich lügen ist unklug) ..........
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Kommentar von Raissa (57) (22.07.2008)
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leorenita antwortete darauf am 22.07.2008:
Nein es ist kein Fehler, du musst nur ein bisschen tiefer denken und genau lesen was da steht.
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Ephemere
Kommentar von Ephemere (22.07.2008)
Dem Sadisten geht es beim Leid des Anderen nicht um Schmerz, sondern um Macht. Genauso wie vielen Masochisten, die im Aushalten des Schmerzes und der Erniedrigung ihre Macht über sich selbst feiern.
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leorenita schrieb daraufhin am 22.07.2008:
auch deine Aussage bewegt sich noch an der Oberflächliche, befasst sich mit dem Offensichtlichen.
Nicht jeder dem es um Macht geht ist gleichzeitig ein Sadist.Aber Jeder der Macht will hat Angst, jeder vor etwas anderem. Der Sadist hat Angst vor eigenem Schmerz und ist gleichzeitig davon angezogen, weil er ihn sehr genau kennt, aus eigener Erfahrung. Diese Erfahrung hat oft alles andere Fühlen abgetötet, sodaß Schmerz das Einzige ist das ihn zum Fühlen bringt. Da ihm der Mut fehlt diesen Schmerz selbst zu ertragen fügt er ihn Schmerz anderen zu und genießt deren Schmerz ohne selbst Schmerzen haben zu müssen. Ein dürftiger Gefühlsersatz.
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Ephemere äußerte darauf am 22.07.2008:
Hat jeder, der Macht will, Angst? Ist das Streben nach Macht, nach dem Mehr, nicht eine Grundfunktion des Lebens? Außerdem geht es ja nicht um dieses Streben selbst, sondern um seine pathologische Form im Sadismus. Dass Sadisten häufig Menschen sind, die zuvor selbst leiden mussten und sich machtlos und erniedrigt fühlten, ist sicher richtig. Aber das Andere-leiden-Lassen hat deshalb doch nichts damit zu tun, nicht selbst den "Mut" zu finden, Schmerz zu ertragen (was übrigens nicht viel Mut erfordert - Körper und Psyche sind dafür gerüstet)...sondern eher mit dem Privileg, ihn nicht selbst ertragen zu MÜSSEN. Man kann Macht-, Belohnungs-, Rachegefühle nach Außen (gegen Andere) oder nach innen (gegen sich selbst) richten. Dass es "mutiger" ist, sie nach innen zu richten (also der Masochist mutiger ist als der Sadist), ist Deine anscheinende Überzeugung, die ich jedoch nicht teilen und auch nur begrenzt logisch nachvollziehen kann. "Dürftiger Gefühlsersatz" stimmt sicher...trifft aber auf fast alle pathologischen Verhaltensweisen zu.
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leorenita ergänzte dazu am 23.07.2008:
Nein, ich halte Machtstreben keinesfalls für naturgegeben, es ist eine Folge der Angst.
Ich habe nicht behauptet, dass Masochisten mutiger seien als Sadisten, ich sage, dass Sadisten der Mut fehlt Schmerz selbst zu ertragen.
Der Masochist erträgt Schmerz nicht aus Mut, sondern weil er süchtig danach ist.
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Kommentar von Leyla (29) (22.07.2008)
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leorenita meinte dazu am 23.07.2008:
Das wohlwollend Lächeln eines Sadisten???
Ich nehme die Lustorientierten nicht aus,
es sei denn sie tauschen auch mal die Rolle.
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Leyla (29) meinte dazu am 07.08.2008:
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Kommentar von LeonardKollwitz (44) (22.07.2008)
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leorenita meinte dazu am 23.07.2008:
Was wäre deiner Meinung nach denn der Umkehschluss?
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Kommentar von MarieM (55) (23.07.2008)
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leorenita meinte dazu am 23.07.2008:
Du bist genau auf der Spur die ich meine. LG Regine
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MarieM (55) meinte dazu am 23.07.2008:
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Veröffentlicht am 20.12.2005. Textlänge: 14 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.656 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.02.2020.
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