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Finstere Nacht

Songtext zum Thema Selbsthass/verletzung/mord


von Mondsichel

Es war finstere Nacht als sie den Weg nach Osten nahm,
in die Ferne, dorthin wo die Sonne nie mehr scheint.
Wo ein Lächeln kostbarer ist als alles Gold der Welt,
weil dort jedes Kind dem unendlichen Wind nachweint.
Es war finstere Nacht als sie ihr kleines Herz verschenkte,
in den tiefen Abgründen der ewigen Dunkelheit.
Wo sie ertrank in den Meeren ihres eigenen Blutes,
gebannt und genagelt, an das Kreuz der Einsamkeit.

Es war finstere Nacht als sie sich im Nebel verirrte,
in der tiefen Leere, fühlte sie weder Leid noch Schmerz.
Irgendwo zwischen dieser und einer anderen Welt,
verführte der Tod ihre Seele und ihr blutendes Herz.
Es war finstere Nacht als sie die letzte Hoffnung vergaß,
in der Unendlichkeit der ewig scheinenden Nacht.
Wo sie nach Atem ringend - schließlich alles verlor,
denn sie hatte ihren letzten Glauben umgebracht.

„Eine allerletzte Träne soll heute für sie fallen,
eine allerletzte Träne in dieser verfluchten Zeit.
Wo sie auf ewig eine Suchende wird bleiben,
denn niemand versteht ihre tiefe Einsamkeit.
Und der Wind wird ewig um ihre Seele trauern,
verloren in den Abgründen ihrer Dunkelheit.
Schwebt sie mit ihren viel zu schwachen Flügeln,
gefährlich über der gähnenden Unendlichkeit.
Eine allerletzte Träne soll heute für sie fallen,
in dieser finsteren Nacht – in toter Ewigkeit.
Küßt der Engel des Todes ihre blassen Lippen,
und schenkt ihrem Herz das letzte Geleit...“


Es war finstere Nacht als sie den Weg nach Osten nahm,
in die Ferne, weitab von den Menschen dieser Welt.
Folgend der Sonne die schon lange nicht mehr scheint,
beschreitet sie den letzten Pfad den sie sich erwählt.
Es war finstere Nacht als der Regen auf sie nieder fiel,
auf den unendlichen Straßen ihrer tiefen Traurigkeit.
Eine letzte Träne rinnt aus ihren schweigenden Augen,
vergeht in den Schluchten ihrer unendlichen Einsamkeit.

Es war finstere Nacht als sie auf ihr Grab danieder sank,
verloren, jeder Gedanke der sie einst führte ins Licht.
Nun schaut sie mit leeren Augen auf ihr Selbst hernieder,
und blickt sich selbst in ihr lachendes Totengesicht.
Es war finstere Nacht als sie tief in seine Augen blickte,
an ihrem Grab verlor sie sich und ihr kleines Herz.
Der Engel des Todes küßte sanft ihre blassen Lippen,
und ließ sie vergessen jeden unendlich tiefen Schmerz.

„Eine allerletzte Träne soll heute für sie fallen,
eine allerletzte Träne in dieser verfluchten Zeit.
Wo sie auf ewig eine Suchende wird bleiben,
denn niemand versteht ihre tiefe Einsamkeit.
Und der Wind wird ewig um ihre Seele trauern,
verloren in den Abgründen ihrer Dunkelheit.
Schwebt sie mit ihren viel zu schwachen Flügeln,
gefährlich über der gähnenden Unendlichkeit.
Eine allerletzte Träne soll heute für sie fallen,
in dieser finsteren Nacht – in toter Ewigkeit.
Küßte der Engel des Todes ihre blassen Lippen,
und schenkte ihrem Herz das letzte Geleit...

Der Engel des Todes küßte ihre blassen Lippen,
und schenkte ihrem Herz das letzte Geleit...“


(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Dieser Song ist als Arbeitsversion auf unserer Homepage im Downloadbereich zu finden. Oder in überarbeiteter Version auf unserem aktuellen Album "Impressionen". Beides könnt ihr auf unserer Homepage  http://www.arcanamoon.de finden...

ACHTUNG: Dieser Song ist NICHTS für sensible Menschen. Die Vertonung wurde speziell auf extrem düstere Monotonie produziert, die einen sehr tief runter ziehen kann. Für Spätfolgen beim Hören (z.B.: Depression oder gar Triggern), übernehmen wir KEINE Verantwortung! Anklicken auf EIGENE Gefahr...

Ein ganz besonderer Song mit extremem Tiefgang, in dem es um ein Mädchen geht, das vor Allem und Jedem resigniert hat. Tief verletzt und ohne jegliche Hoffnung macht sie sich auf den weiten Weg, dem Tod die Hand zu reichen...


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von FranziskaGabriel (44) (27.06.2006)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Mondsichel meinte dazu am 02.07.2006:
Ja ich habe den Text in einer meiner schlimmsten Zeiten geschrieben und es als Symbol für meinen Wiederstand gegen dumme Gedanken in mein Herz gebrannt. Meinen Todesengel habe ich auch geküsst, doch er hat mir neues Leben geschenkt *lächel*
Liebe Grüßle
Deine Arcy
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AngelwingsInhaltsverzeichnisFlügel rot wie Blut
Mondsichel
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Dies ist ein Stück des mehrteiligen Textes Vertonte Songtexte.
Veröffentlicht am 23.02.2006, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 22.06.2006). Textlänge: 481 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.414 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.12.2019.
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