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Du

Text zum Thema Liebeskummer/ Liebesleid


von Prinky

Ich nenne dich einfach nur DU, um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen. DU, kennengelernt ohne zu ahnen, welch kummervolle Zeiten da mögen kommen. DU, ohne zu wissen, die Schaufel zur Beerdigung mit dieser Erkenntnis gewonnen zu haben. DU, und zu ahnen, warum der Tod eine Befriedigung ist.

Anfangs warst DU wie eine Botschaft. Ich vernahm sie und deutete sie, jedoch falsch! Ich baute an einer Hoffnung, die anfangs sichtbar war, und die zu bauen einfach schien. Aber Hoffnung kann zerbröseln wie Sand. Schlimmer!
Hoffnung ist wie Treibsand. Man verliert sich in ihr, und man begibt sich in die Gefahr eigener Verdammnis, ohne zu bemerken, wie dümmlich solche Gedankengänge sind.
Ach, und DU warst nicht nur schön, DU warst wie die Berufung, jetzt wirklich das Leben zu erfahren. Deine Seele, die ich nie erforschte, sperrte ich in meine Gedanken. Doch DU, DU bekamst nichts davon mit. Dein Lächeln schuf die warme Dusche, die mich einen vollen Arbeitstag lang begleitete. Schön!
DU warst auch nicht irgendjemand. Du warst eine Freundin, die sich im Leben befand, ohne zu merken, der Sinn für jemand anderen zu werden.
DU warst einfach nur DU. Ohne Schuld bist DU in mein Leben geschlittert, hast Träume in die Realität verbracht, und mich den Morgen genießen lassen, so wie noch nie. Eine Zeit unwahrer Logik, eine Zeit der unaussprechlichen Begierden, die sich nun mit kolossaler Gewalt den Weg suchten, um in angemessener Form zu existieren.
DU hattest deinen Auftrag! Doch DU warst dir nicht bewußt, wem er gilt. So hast DU mich getroffen, hast mich becierst, und hast doch nicht begriffen, was DU mit deiner Schönheit angestellt hast. Dein Weg war nur ein Weg, aber er war eine Sackgasse für mich. Ich war gefangen!
DU bist dir nicht deiner Schönheit bewußt! Deine Macht ist so groß, so das DU  ganz leicht Leben vernichten kannst, und daraufhin wie selbstverständlich glücklich weiterleben wirst. Ich weiß das, und bin dem Leben dankbar, daß es mich noch gibt, denn ich habe noch Gedanken, die sich dir nahe fühlen, aber diese Gedanken sind still, weil sie mein sind.
Erinnerst DU dich an die Momente ungewollter Nähe? Als wir nebeneinander saßen, nicht wußten, wie wir reagieren sollten, und die Zeit verstreichen ließen. Und somit den Weg frei hielten, einen Weg für andere, die diese Fährte dann nutzten, nur um das zu kriegen, was ich mir so wünschte...
Das ist egal! Fakt ist die Zeit, in der wir jetzt leben, und Fakt ist die Tat, die bald geschieht. Der Moment, wo DU JA sagen wirst, wird der Moment sein wo ich erfriere, weil mein Herz nichts mehr verkraften kann.
Aber dann, wenn DU küssend in seinem Arm liegst, und die Welt schmetterlingsgleich sehen wirst, dann werde ich mich endlich mit der rauhen Wirklichkeit abfinden, schlucken, dir innerlich weinend Adieu sagen, dich mit meinem Herzen küssen, und dir versprechen, dir trotzdem nahe zu sein. Freundschaft ist ein Band, was haarscharf an Liebe vorbeischlittert.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Silberfee (46) (28.03.2006)
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Prinky meinte dazu am 28.03.2006:
Dieser Text ist so etwas wie eine Aufarbeitung eines nicht so schnell verschwindenden Gefühls.
Habe es mir leichter vorgestellt, aber ich warte immer noch, und eine Verbesserung ist zwar in Sicht, nur ist sie manchmal Ablenkung genannt, und manchmal voller falscher Hoffnungen.
Gute Nacht du Fee aus Silber! Micha
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Füllertintentanz
Kommentar von Füllertintentanz (29.03.2006)
Lieber Micha, es gibt in einem Leben sicher nicht viele "Dus", die sich so weit in deine Erinnerung zeichnen und so intensiv die Lebenslinie in eine Schmerzenslinie umbennen... Wenigstens einen verdammt großen Teil dieser Linie.
Dein Text ist sehr ergreifend geschrieben. Vielleicht liegt das auch daran, dass viele Menschen einem solchen Du in ihrem Leben begegnet sind. Jeder hat vielleicht seine eigenen Bilder beim Lesen deiner Zeilen.
Ich wünsche dem "Ich" ein neues "Du".
Herzliche Grüße, Sandra
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Prinky antwortete darauf am 05.10.2006:
Oja, liebe Füller!
Die ganze Sache, diese Erfahrung war übel.
Da weiß man wirklich, wenn einem das Herz Liebessignale sendet.
Nun, wer sagt, daß Liebe immer nur wunderschön ist?
Aber andererseits lernt man durch eine unglückliche Liebe
seine Gefühle richtig gut kennen, und das ist auch gut.
Micha )
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Kommentar von Jean_Cuneau (22) (26.09.2006)
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Prinky schrieb daraufhin am 05.10.2006:
Mehr braucht es nicht...Danke für deine tollen Worte!
Die Liebe ist grandios, und der Schmerz, wenn es schiefgeht,
enorm. Micha
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Das kleine Buch voller Tränen.
Veröffentlicht am 28.03.2006, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.12.2007). Textlänge: 486 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.532 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.03.2019..
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