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wupperzeit schrieb am 10.01.2010 über m.o.bryé: " Wenn sie demnächst wieder palavern über das Ende der Literatur, und dass es keine sehr guten Texte mehr gibt, weil es keine sehr guten Autoren mehr gibt, und dass es keine sehr gute Literatur mehr gibt, im Zeitalter von SMS und Twitter, Werbeslogans und diesen ganzen Plapperomanen von Plappermäulchen, weil diese Gattungen die neue Literatur seien, dann lese ich diese Texte und lächele vor mich hin, und ich hoffe, es gibt viele, die auch lächeln, und vielleicht mehr, Andreas"
Antwort von m.o.bryé am 01.02.2010: "ach, und wenn du so lächelst, strahle ich."
wupperzeit schrieb am 21.06.2009 über tausendschön: " Beim Lesen ihrer Texte hatte ich einmal ein Bild vor Augen: Ich befand mich auf einem Fest, es war laut, und plötzlich hörte ich eine leise Stimme, die ansprach gegen den Lärm, den wir mit Glück verwechseln, und so lange dagegen ansprach, bis der Lärm schließlich gegen die Stimme kämpfte, und dann übrigens vergebens am Ende: Ich kann das nicht, weil ich es nicht will, und ich will nicht mitfeiern, weil ich nicht kann, - und ich musste an Benn denken, Ihr nennt schon heilig, was ich nur doof nenne, und vergaß die Stimme nicht mehr. Komisches Bild, könnte man meinen, aber es liegt an diesen Texten, man kehrt immer wieder zu ihnen zurück, um einen Trost zu finden, so lange es keinen Grund zur Feier gibt, den Trost der Suche nach diesem Grund. Der oft nur darin besteht, dass jemand sagt und schreibt: Ich weiß das auch nicht besser, nur, was ich weiß: So nicht, und das ist mehr, als man sonst angeboten bekommt am Schluss, Andreas"
wupperzeit schrieb am 28.07.2008 über Unbegabt: " Ganz selten, dass ein Nick so wenig über den Autoren, die Autorin, aussagt wie hier, ihn charakterisiert oder beschreibt, oder genau das Gegenteil solcher Aussagen postuliert, denn Unbegabt besitzt sicher eine der größten Begabungen überhaupt zum Gestalten ihrer und aller Themen, Andreas"
Antwort von Unbegabt am 29.07.2008: "Warscheinlich war es so gewollt, dass der Nick so wenig wie möglich über mich aussagt, meine Texte aber umsomehr. Lieber Andreas, ich danke dir und fühle mich ziemlich geschmeichelt. ;) Nele"
wupperzeit schrieb am 12.04.2008 über ungesagt: " Was sie nicht schreibt, kann ungelesen, ungesagt bleiben, und was sie schreibt muss gelesen, gesagt werden, von jedem, der das kennt oder kennen lernen will, dieses: „ja.ich leide sehr:leichtfüßig. sozusagen.“, wie sie es selbst einmal beschrieben hat, Andreas"
wupperzeit schrieb am 10.04.2005 über paradoxa: " Das wünsche ich ihr, dass sie bleibt, wie sie ist, dass ihre Texte bleiben, wie sie sind: schnell, gefühlt, von Herzen, wahr, ehrlich, das vor allem. Die Bedeutung der Texte erschließt sich oft nicht beim ersten Lesen, die Texte zu verstehen bereitet oft Mühe, ich mache mir diese Mühe gerne, weil sie sich am Ende immer lohnt, Andreas"
Antwort von paradoxa am 10.04.2005: "danke für deine lieben wort, ich hab mich wirklich sehr gefreut und ich freue mich auch das du dir die mühe machts meine texte zu verstehen, auch wenn es manchmal ein bisschen schwierig ist, also nochmal sein 7-faches dankeschön :) biene"


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