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Sortierung: Datum (neue zuerst)   Verfasser des Autorenkommentars
bookishasearlgrey schrieb am 08.11.2012: " Längst überfällig ist ein Autorenkommentar zu wupperzeit. Manches Mal wünschte ich mir eine Neue Sachlichkeit, nach den sympathischen Moralisten eines Kästners oder den alltäglichen Leiden einer Vorkriegskaléko. Eine Literatur, die sich nicht mit Städten und Dörfern als solche beschäftigt, sondern vielmehr einen Schnitt durch die oberflächlichen Kulissen sezierend durchführt, durch die Tankstellen und Mietswohnungen in die Kaffeebecher, zu den Menschen und ihren Haustieren. Die den Zauber der Epiphanie der Masse durchbricht und sich der Einsamkeit des Individuums annimmt. Als ich anfing, Andreas Kurzprosatexte zu lesen, fand ich die Erfüllung dieses Wunsches nicht lyrisch, sondern prosaisch, nicht dramatisch-wütend, sondern leise und zerknirscht. Ich sah ein Puppenhaus vor mir, inmitten einer aus Brotboxen und Pappmaché von Kinderhand gebauten Landschaft, die eine Modelleisenbahn zerfährt, um die entlarvende und entzaubernde Schlucht aufzutun.Was sieht man, wenn man hineinsieht? Eine sachliche Zerknirschung also, die Literatur eines "unsicheren Deutschen," wie sich Sarah Diehl jüngst selbst bezeichnete, eine Literatur, die grummelt, anstatt zu kuscheln, die aber auch eher einräumt, als anzuklagen. Ich wünschte mir, wupperzeit würde auch heute mehr Beachtung als Autor finden, und gern hätte ich einmal eine Laudatio für junge (im Sinne von neue und wirkliche) Literatur für ihn geschrieben."
ungesagt schrieb am 05.04.2008: " ausnahmslos,lesenswert.und zwar:immer!"
Farnaby schrieb am 08.10.2007: " Er erzählt Geschichten. Ich empfehle diese Geschichten."
Isaban schrieb am 06.01.2007: " Seine Texte ergreifen, fesseln und berühren auf eine sanfte, beinahe gemütliche Art, lassen in schlichten und doch so bedeutungsvollen Worten und Wiederholungen Bilder entstehen, die eine Intesität, eine Innigkeit erreichen, wie man sie sonst nur selten findet. Er kann zum Lachen und zum Weinen bringen, er kann mit seinen Gedanken die des Lesers an die Zeilen ketten, kann uns in die feinen und dennoch eindringlichen Zwischenzeilen ziehen, baut seine Gefühlswelt auf eine stille, unaufdringliche Weise so bildhaft und lesbar auf, dass man mitten drin steht, mit fühlt, oder wie beim Miclhkaffee mittrauert und genau weiß, wie schwer es zuletzt gefallen ist, das beste Stück für den anderen aufzuheben. Dieser Text hat mich so berührt, dass ich das jetzt mal dringend loswerden musste. Wenn man einmal angefangen hat, einen seiner Texte zu lesen kann man nicht anders, als eintauchen, in die Wupperzeitwelten. Beeindruckte Grüße Isaban"
paradoxa schrieb am 01.03.2006: " Was soll man groß über ihn sagen, was soll man klein über ihn sagen, ich weis es selbst nicht so recht, er schreibt, seine wundervoll pointierten Texte über die man oft auch schmunzeln kann. Er kann nicht nur in Haupt- und Nebensätze reden und schreiben sondern ergeben diese sogar noch einen Sinn. Selbst seine wupperseelig-prophetischen Kommentare darf man nicht vergessen. Seine Sätze, die so gut wie immer viel zu lang sind, erscheinen durch die wupperzeit'sche Kommasetzung gar nicht mehr zu lang. Die neonfarbenen Texte sind immer wohl durchdacht und auch sehr lesenswert."
Traumreisende schrieb am 28.08.2005: " ich wollte es eigentlich schon viel früher tun... aber jedesmal beim lesen seiner texte in ich in einer stimmung, die in ruhige nachdenklichkeit geht. Ein sehr persönlicher Schreibstil und einmal lesen reicht meist nicht, er fesselt in die stimmungen. LG silvia"
AlmaMarieSchneider schrieb: " wupperzeit ist wupperzeit, einmalig"


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