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Genre des Tages, 11.05.2021:
Essay
Eine über die Tagesaktualität hinausgehende, relativ freie Aufsatzform auf hohem, fast literarischem Niveau.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Über den aristotelischen Sinnsucher und blinde Hühner, die auch mal ein Korn finden von Bluebird (10.05.21)
Recht lang:  Transzendentale Eschatologie von Terminator (7896 Worte)
Wenig kommentiert:  Kolumbus -2-: Rückschlag und Hoffnungsschimmer von Bluebird (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Zitate und Aphorismen unter der Lupe von solxxx (nur 26 Aufrufe)
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Parabel

aus dem keinVerlag.de-Lexikon. zurück zur Übersicht
Parabel (Genre)
Die Parabel ist ein zu einer Erzählung ausgeweitetes Gleichnis mit lehrhaftem Charakter, das die Wahrheit oder Erkenntnis aus einem anderen Vorstellungsbereich durch Analogie erhellt. Gegensatz zum Gleichnis: Es besteht zwar eine Beziehung, jedoch keine direkte Verknüpfung mit dem zu erläuternden Gegenstand. Zwar ist die Parabel meist ein narrativer Text, jedoch gibt es auf Grund der Vielfalt möglicher Typen kein einheitliches Kompositionsschema, gemein ist allen die Intention (ausführliche Darstellung des Abstrakten im konkreten Bild). Der Handlungsaufbau ist ein- (Bild und Deutung miteinander verschmolzen; Enträtselung durch den Leser), zwei- (Vergleich, Darstellung des Vergleichs) oder dreigliedrig (Vergleich, Konkretisierung im Einzelfall, Deutung); es erfolgt eine zeitliche Distanzierung durch Verwendung des Präteritums; Darstellung von Allgemeingültigem an einem Sonderfall. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Parabelarten wie etwa der biblischen Parabel, der didaktischen (Lessing), der verrätselten (Kafka) oder der absurden (Beckett).

Herkunft des Wortes: griech. parabole =Vergleichung, Gleichnis
Bekannteste(r) Vertreter: Neues Testament, Lessing, Herder, Goethe, Kafka, Schnurre

Dieser Beitrag stammt von Alpha


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