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Senryú

aus dem keinVerlag.de-Lexikon. zurück zur Übersicht
Senryú (Genre)
Das Senryú stimmt in seinen formalen Eigenschaften mit dem Haiku überein, der Inhalt jedoch ist beliebig, meist wird das menschliche Dasein, Gefühle und Probleme thematisiert.

Dieser Beitrag stammt von Alpha

 
 

Kommentare zu dieser Definition


Malik
Kommentar von Malik (01.01.2008)
Das Senryû ist eine dem Haiku sehr ähnliche japanische Gedichtform. Während das Haiku aber mehr der Natur zugewandt ist, befasst sich das Senryû mehr mit dem Persönlichen, dem Emotionalen. Wie ein Haiku hat auch das Senryû drei Verse mit traditionell fünf, sieben und fünf Silben.
In der deutschen Fassung ist die Silbenzählung umstritten. In der japanischen Kalligraphie werden nicht Silben gezählt, sondern die charakteristische Form ergibt sich aus der bildhaften Darstellung, bei der jeder Silbe ein Schriftzeichen entspricht. Die Verse werden in der japanischen Form untereinander geschrieben.
Erst in neuerer Zeit erreichten Senryû eine größere Bedeutung. Oft werden sie auch von Neulingen mit Haiku verwechselt, wenn als einziges Kriterium nur die Silbenzahl verwendet wird.
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Malik
Kommentar von Malik (01.01.2008)
Das Senryû ist eine dem Haiku sehr ähnliche japanische Gedichtform. Während das Haiku aber mehr der Natur zugewandt ist, befasst sich das Senryû mehr mit dem Persönlichen, dem Emotionalen. Wie ein Haiku hat auch das Senryû drei Verse mit traditionell fünf, sieben und fünf Silben.
In der deutschen Fassung ist die Silbenzählung umstritten. In der japanischen Kalligraphie werden nicht Silben gezählt, sondern die charakteristische Form ergibt sich aus der bildhaften Darstellung, bei der jeder Silbe ein Schriftzeichen entspricht. Die Verse werden in der japanischen Form untereinander geschrieben.
Erst in neuerer Zeit erreichten Senryû eine größere Bedeutung. Oft werden sie auch von Neulingen mit Haiku verwechselt, wenn als einziges Kriterium nur die Silbenzahl verwendet wird.
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