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Gedicht

aus dem keinVerlag.de-Lexikon. zurück zur Übersicht
Gedicht (Genre)
Ein Gedicht ist eine lyrische Form, die mit bildhafter Sprache (Metaphern) in formell gebundener Sprache in mündlicher oder schriftlicher Form arbeitet. Dabei wird oft eine nichtalltägliche Anordnung von Wörtern, Wortgruppen und Sätzen verwendet, um bildhaft Aussagen und Eindrücke zu geben. Gedichte arbeiten mit Mitteln von Humor und Satire, mit ernsthaften und melancholischen Formen oder in anderer Weise, denn sie neigen dazu, jede vorgegebene Form zu sprengen.
Ein Gedicht besteht (meist) aus Versen und Strophen. Das reicht von Einzeilengedichten bis zu ganzen Büchern.
Manchmal wird in der Umgangssprache das Wort Vers und das Wort Reim als synonym zu Gedicht aufgefasst.
Inhaltlich werden praktisch alle Lebensbereiche erfasst: Liebesgedichte, Trauergedichte, Willkommensgedichte, Epigraphen, Nonsensgedichte, Ulkgedichte, Lautgedichte und viele andere.
Satzmelodik und Intonation spielen eine wichtige Rolle.

Mehr Informationen: de.wikipedia.org/wiki/Gedicht
Dieser Beitrag stammt von Malik

 
 

Kommentare zu dieser Definition


Alpha
Kommentar von Alpha (01.01.2008)
Gedichte sind von einer klaren Überstrukturiertheit gekennzeichnet (ein Text mit Textfluss kann also kaum ein Gedicht darstellen).
Auch Gedanken in überstrukurierter Form zählen zum Gedicht. Das Genre "Gedanken" ansich ist ja keine offizielle Bezeichnung, sondern hat sich hier irgendwie eingeschlichen. Schließlich muss doch alles erst einmal gedacht werden, bevor es zu Papier kommt.
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Alpha
Kommentar von Alpha (01.01.2008)
Gedichte sind von einer klaren Überstrukturiertheit gekennzeichnet (ein Text mit Textfluss kann also kaum ein Gedicht darstellen).
Auch Gedanken in überstrukurierter Form zählen zum Gedicht. Das Genre "Gedanken" ansich ist ja keine offizielle Bezeichnung, sondern hat sich hier irgendwie eingeschlichen. Schließlich muss doch alles erst einmal gedacht werden, bevor es zu Papier kommt.
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