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Fragen und Antworten (FAQ)

Hinweis: Informationen zum Urheberrecht haben wir auf dieser Seite für Euch zusammengestellt.
  1. Allgemeines und Unsortiertes
  2. Anmeldung und Abmeldung
  3. Texte, Kommentare, Diskussionen...
  4. Profile, Steckbriefe, Gästebücher...
  5. Vorkommnisse und Unangenehmes
  6. Finanzen, Werbung, Geld
  7. Technische Schwierigkeiten
  8. Aktivitäten, Aktionen und Klicks
  9. Zitate - was geht und was nicht geht

  1. Allgemeines und Unsortiertes
    • Ein Autor ist plötzlich nicht mehr zu finden - wo erfahre ich etwas über sein "Schicksal"?
      Eigentlich - gar nicht; zumindest nicht bei oder von uns. Wenn ein Autor sich endgültig abmeldet, werden alle seine Daten gelöscht (bis auf den Benutzernamen - der wird für ein ganzes Jahr lang als "gesperrt" markiert, damit keine Verwechslungen auftreten können, falls jemand anders sich unter genau diesem Namen anmelden möchte).
      Natürlich kannst Du gerne im Forum nachfragen - aber vom Webmaster oder Admin wirst Du nur dann eine Auskunft bekommen, wenn der abgemeldete Nutzer uns eine solche hinterlassen hat.

    • Gestern war ich noch Autor, heute bin ich Leser... wieso das?
      Jede Nacht wird ein Update der Datenbanken durchgeführt. Dabei bekommen alle Nutzer, die bei uns keine eigenen Texte veröffentlicht haben (oder alle ihre Texte gelöscht/gesperrt haben), den Status "Leser" zugewiesen. Natürlich können auch Leser Texte veröffentlichen; in diesem Fall wird der Status allerdings sofort nach der Veröffentlichung auf "Autor" zurückgestellt.

    • Ich möchte gerne bei keinVerlag.de veröffentlichen und dafür schicke ich Euch meine Texte. Ist das richtig so?
      Offenbar gibt es hier ein großes Missverständnis: KeinVerlag.de ist ein Literatur-Forum, eine Plattform, und kein Verlag. Nicht das Forum veröffentlicht, sondern es bietet jeder Autorin und jedem Autoren die Möglichkeit, in Eigenregie zu veröffentlichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Lyrik oder Prosa handelt, ob jemand Hobby-AutorIn, JournalistIn, Hausfrau oder –mann, SchülerIn, SchriftstellerIn oder was auch immer ist. Dieses Forum schließt niemanden aus und bietet dennoch umfassende Möglichkeiten. Die Texte können unter einem Pseudonym (anonymer Nick-Name) oder unter dem eigenen Namen (als Nick-Name in einem Wort geschrieben) veröffentlicht werden, sie können für die Meinungsäußerungen der Leser zugelassen oder nicht zugelassen werden und sie können mit Bildern versehen werden (das nur als kleine Auswahl der Möglichkeiten). Da die Anmeldungen der AutorInnen nicht anonym erfolgen, - die persönlichen Daten sind ausschließlich der Administration von keinVerlag zugänglich – und keine Doppelanmeldungen gestattet werden, kann eine Veröffentlichung auch als Nachweis der Urheberschaft herangezogen werden (zumindest im Bereich des Internets wird das respektiert). – Übrigens steht einer Veröffentlichung in Buchform dadurch nichts im Wege. Einige AutorInnen nutzen diese Literatur-Plattform als Referenz für Verlage oder suchen sich andere AutorInnen, um gemeinsam zu veröffentlichen. Auch der Verein keinVerlag e.V. bietet solche Möglichkeiten, aber er ist unabhängig von keinVerlag.de und fungiert auch nicht als Verlag.

    • Ich sehe ab und zu ... Was bedeutet das?
      Keinverlag.de verwendet zur Gewährleistung des Jugendschutzes in freigegebenen Texten einen Ausdrucksfilter (nicht jedoch in ohnehin als P18 eingestuften Texten); ein erweiterter Ausdrucksfilter gilt für Kommentare und Forenbeiträge. Worte, die durch diesen Filter fallen, werden durch die Grafik ersetzt. Ziel dieser Maßnahme in den letztgenannten Bereichen ist die Einhaltung einer gewissen Mindest-Gesprächskultur; auch bei harten Kritiken sollte niemand zu Schimpfworten greifen und/oder beleidigende Ausdrücke verwenden.

  2. Anmeldung und Abmeldung
    • Ich möchte mich hier wieder abmelden. Wie geht das?
      Dieser Link ist mit Absicht etwas schwieriger zu erreichen, denn der Vorgang der endgültigen Abmeldung ist eben genau das - endgültig und nicht umkehrbar. Du klickst am besten im Menü auf "Mein Konto" und wählst gleich den ersten Eintrag namens  "Übersicht"; dort musst Du dann ein wenig scrollen, bevor Du im unteren Drittel den Link "endgültig abmelden" findest.

    • Warum muss ich so viele Angaben bei der Anmeldung machen? Meine persönlichen Daten gehen Euch nichts an!
      Die Daten sind nur der Administration von keinVerlag zugänglich und dienen der Absicherung: dem Schutz der User und der Seite. KeinVerlag.de hat den Anspruch, ein langjähriges Literaturforum zu sein und kein kurzlebiger Rummelplatz, der nach dem ersten Schreiben von einem Rechtsanwalt die Sachen zusammenpackt, um weiter zu ziehen.
      Der wichtigste Grund für die Nennung persönlicher Daten ist nämlich der Urheberschutz. Bei jeder Veröffentlichung eines Textes wird das Datum gespeichert, was die Veröffentlichung – zumindest im Rahmen des Internets – als geistiges Eigentum nachweisen kann. In mehreren Fällen konnten dadurch schon Fremdveröffentlichungen unterbunden werden. Das funktioniert problemlos mit anonymisierten AutorInnen, aber nicht mit Kunstfiguren, die sich hinter Nick-Namen verbergen.
      Ein weiterer – und nicht unerheblicher! – Grund für die Angabe der persönlichen Daten ist der Schutz vor Stalking, (sexueller) Belästigung und Beleidigung. In vollkommen anonymisierten Foren bleibt als Reaktion oft nur das Aussitzen, was selten etwas nutzt, oder die Flucht, was die Aufgabe der gesamten Internet-Persönlichkeit/Präsenz (mit den Veröffentlichungen, Kommentaren, Kontakten …) bedeuten kann. Allein schon der Zwang zur Nennung der persönlichen Daten schreckt Möchtegern-Stalker ab, der Aufwand bei der Anmeldung kommt hinzu und das Risiko eines “Hausverbotes“ oder der Löschung der eigenen Präsenz kühlt so manches heißgelaufene Gemüt. Zuletzt bleibt noch die Möglichkeit, rechtliche Schritte einzuleiten, was schon Grund genug sein sollte.

    • Welche persönlichen Daten muss ich denn angeben? Welche sind freiwillig?
      1. ohne gültige und funktionierende e-mail-Adresse geht gar nichts – wie sonst soll der Internet-Kontakt klappen?
      2. der vollständige Name: Vor- UND Nachname – immerhin wohnen in vielen Haushalten mehrere Menschen.
      3. das Geburtsdatum – wichtig für die Einteilung der AutorInnen, für den Jugendschutz, für die Glaubwürdigkeit und für altersbezogene Projekte oder Veranstaltungen
      4. die korrekte Anschrift: Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Stadt – nicht nur für Peter Müller und Anna Meier entscheidend: die Subunternehmer der Post befördern in vielen Fällen gar nicht erst, sobald Angaben fehlen.
      5. die Telefonnummer – für schnelle Rückfragen bei wichtigen Fragen. Für unnötigen Kleinkram haben wir gar kein Geld übrig.
      6. alle übrigen Fragen müssen nicht beantwortet werden, aber es sind viele Fälle denkbar, in denen es nützlich wäre: statistische Auswertungen, Benachrichtigungen bestimmter Gruppen u.ä..

    • Wieso bin ich hier nur Leser? Ich schreibe doch auch!
      Das ist ganz einfach. Leser sind angemeldete Nutzer, die selbst keine eigenen Texte bei uns veröffentlicht haben. Nur Nutzer, die eigene Texte bei uns veröffentlicht haben, sind Autoren.

      Für die Einstufung als Autor bzw. Leser zählen also lediglich die hier bei uns veröffentlichten Texte; Veröffentlichungen in anderen Foren, verlegte Bücher etc. können wir hier nicht berücksichtigen.

  3. Texte, Kommentare, Diskussionen...
    • Ich habe einen beleidigenden Kommentar zu meinem Text bekommen - kann ich den löschen?
      Du kannst (wenn Du eingeloggt bist) auf die Seite des entsprechenden Textes gehen; dort stehen unterhalb des Textes alle Kommentare. Hinter jedem Kommentar findest Du einen Link "Kommentar löschen"; anschließend musst Du noch einen Grund angeben, warum der Kommentar gelöscht werden soll, und dann liegt's beim Administrator, ob er Deinem Lösch-Wunsch entspricht...
      Ein direktes Löschen von Kommentaren ist nicht möglich, denn sonst würden manche alles löschen, was auch nur den Anschein von etwas Kritik enthält.

    • Warum kann ich die P18-Markierung nicht selbst entfernen?
      P18 ist ein Schutzmechanismus, der ursprünglich eingeführt wurde, um bestimmte Texte nur für Erwachsene zugänglich zu machen. Dabei geht es wirklich primär um Sachen, die man Jugendlichen und Kindern nicht zumuten soll und darf - wir hatten schon Texte, in denen Exkremente verzehrt wurden, oder die man als harte Pornografie unter dem Deckmantel der künstlerischen Freiheit bezeichnen musste. Nicht alles, was sexuell/erotisch ist, muss P18 sein - nur die wirklich "harten" Sachen (oder Zweifelsfälle). Gleiches gilt auch für Horrortexte, Texte mit harten Gewaltszenen, und so weiter.
      Da ein Schutzmechanismus nicht funktioniert, wenn er jederzeit wieder aufgehoben werden kann, muss die Aufhebung beim Webmaster oder Admin beantragt werden.

  4. Profile, Steckbriefe, Gästebücher...
    • Muss ich alle Fragen in meinem Steckbrief beantworten?
      Nein, natürlich nicht. Du musst im Steckbrief überhaupt nichts ausfüllen, wenn Du das nicht möchtest; auch in Deinem Profil musst Du nicht mehr angeben, als unbedingt nötig.

  5. Vorkommnisse und Unangenehmes
    • Ein Text von mir, den ich hier veröffentlicht habe, ist in einem anderen Forum unter fremdem Namen aufgetaucht! Was tun?
      Zuerst einmal verständigst Du den Webmaster oder Admin, am besten direkt über das  Kontaktformular; mache dabei bitte möglichst genaue Angaben, damit wir den Text auch finden. In der Zwischenzeit - bis einer von uns antwortet - lies bitte auf  dieser Seite weiter, was wir in solchen Fällen unternehmen.

    • Warum stellt sich keinVerlag.de denn so an, wenn da mal ein paar deftige Bemerkungen zu einem/einer anderen Autorin fallen?
      Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Gerade beim Schreiben fallen sehr schnell Formulierungen, die so nicht ausgesprochen würden. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass das Lesen viel intensiver sein kann als das Zuhören, wird wohl klar, warum damit sensibel umgegangen werden muss.
      Übrigens sehen das die Gerichte zunehmend ähnlich: Aus der WAZ, Nr. 212 vom 12. September 2006 / Drei SMS mit dem Wortlaut: - Hallo junge Frau. Melde Dich doch mal. Ich habe gehört, du bist gut im Bett. - kosteten den Absender 800 € Geldstrafe wegen Verletzung des Ehr- und Schamgefühls der Adressatin ( -> Beleidigung). So urteilte das Dortmunder Amtsgericht.
      800 € für vergleichsweise harmlose SMS, das sollte Warnung genug sein.
      Die bei keinVerlag.de angemeldeten User sind zwar anonymisiert, sie haben aber bei der Anmeldung ihre persönlichen Daten angegeben. Theoretisch sind also auch hier rechtliche Schritte von Seiten der Betroffenen möglich. Für keinVerlag.de bleiben nur die Mittel des Hausrechts: Ermahnung, Deaktivierung auf Zeit oder Löschung des Accounts.

    • Was mache ich, wenn mich jemand privat mit Nachrichten oder E-Mails traktiert, mir sexuelle Anzüglichkeiten schickt oder mich beleidigt?
      Als erste Maßnahme:
      - die empfangenen Schreiben nicht im spontanen Impuls löschen, sondern im Postfach belassen. Sicherungskopien bitte zusätzlich anfertigen und nicht denken, dass dadurch das Original unnötig wird.
      - Danach bitte die Admins informieren. – Siehe auch:  Stalking

  6. Finanzen, Werbung, Geld
    • Die Werbung nervt! Kann man die nicht abschalten?
      Natürlich; auf  dieser Seite haben wir die verschiedenen Möglichkeiten zusammengestellt, wie Du werbefrei surfen kannst oder sogar anderen Lesern Deine eigenen Texte ohne Werbebanner präsentieren kannst.

    • Keine Gebühren, keine Dialer - Wie finanziert sich keinverlag.de eigentlich?
      keinverlag.de ist ein privat betriebenes Projekt und finanziert sich zum größten Teil aus  Spenden unserer Nutzer sowie anteilig aus den Beiträgen der Vereinsmitglieder des  keinverlag e.V.; ein wenig Geld kommt auch durch Werbung rein.
      Gemäß unseren Datenschutzrichtlinien verkaufen wir keinerlei persönlichen Daten zur Finanzierung dieser Seite; auch haben wir keine finanzkräftigen Sponsoren, denn wir wollen unabhängig bleiben und für alle Literatur-Interessierten ein freies Forum bilden. Die dadurch zwangsläufig entstehenden Finanzierungslücken können wir nur dank der freiwilligen Spenden von Euch füllen. Zudem arbeiten alle, die an dieser Seite mitwirken, kostenlos.

      Und das soll auch so bleiben. Deshalb werden Spenden für den Erhalt von keinverlag.de gerne entgegengenommen :-)
      Bankverbindung: Konto 5522764105, BLZ 500 105 17, ING DiBa (Kontoinhaber: Jan M. Zenker)
      (Für diese Spenden gibt es keine Spendenbescheinigung, aber ein "Spender"-Logo auf der Autorenseite).

  7. Technische Schwierigkeiten
    • Eben war ich noch eingeloggt - plötzlich bin ich abgemeldet! Wieso?
      Aus Sicherheitsgründen ist jede Sitzung in ihrer Laufzeit begrenzt. Das bedeutet, dass Du automatisch ausgeloggt wirst, wenn Du nicht innerhalb von 30 Minuten irgend eine Seite bei keinverlag.de aufgerufen hast (dann fängt die Zählung wieder bei Null an). Dies soll verhindern, dass sich andere in Deiner Abwesenheit von Deinem Computer aus mit Deiner Benutzerkennung einloggen. Aus demselben Grund ist es nicht mehr möglich, die Benutzerdaten als Cookies auf Deinem Rechner abzulegen und Dir so das Einloggen zu ersparen.

  8. Aktivitäten, Aktionen und Klicks
    • Warum wird auf der Startseite nie ein Text von mir empfohlen?
      Solange Du eingeloggt bist, bekommst Du immer nur Textempfehlungen angezeigt, die andere abgegeben haben bzw. in denen Texte anderer Autoren empfohlen werden. Es wäre nicht sehr sinnvoll, Dir Deine eigenen Texte zu empfehlen :-)

  9. Zitate - was geht und was nicht geht
    • Darf ich alles zitieren?
      Grundsätzlich darf ALLES zitiert werden. Oder besser: Text oder wörtliche Rede aus allen Medien (Roman, Gedicht, Zeitung, Radio, Fernsehen …).
      Selbstverständlich müssen die Zitierregeln beachtet werden und die geltenden Gesetze (keine rassistischen, gewaltverherrlichenden, religiöse Gefühle verletzenden …). Aber auf das Urheberrecht muss bei einem Zitat wenig Rücksicht genommen werden, da es laut Definition nur einen Ausschnitt eines Werkes darstellt (gerade deswegen ist es so wichtig korrekt zu zitieren).
      Eine wichtige Ausnahme stellen persönliche Werke dar, also etwa Briefe, e-mails oder Postkarten. Da es sich hier nämlich nicht um veröffentlichte Werke handelt, greift auch das Persönlichkeitsrecht und nicht nur das Urheberrecht. Kurz gesagt: ohne Einwilligung der Beteiligten (Sender und Empfänger) läuft da gar nichts.

    • Darf ich einen kompletten Text zitieren?
      Nach dem Urhebergesetz gilt, dass ein Text 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers lizenzfrei abgedruckt werden darf (mit Angabe des Urhebers). Manche Texte sind von den Urhebern für jede Verbreitung freigegeben (dafür ist dann der Nachweis notwendig). Allerdings entspricht das nicht dem Anspruch einer Literaturplattform und wird nur im Rahmen des Stilmittels oder der Inspirationsangabe gestattet: wenn also genügend eigener Text dabei ist.
      Kann das Urheberrecht nicht für den angemeldeten Nutzer anerkannt werden, wird der Text gesperrt.

      Steht das Komplettzitat in einer wissenschaftliche Arbeit, etwa in einer Textanalyse, Besprechung oder Gedichtinterpretation, darf es verwendet werden. Solche wissenschaftlichen Arbeiten darf jeder ausführen, aber die “Wissenschaftlichkeit“ muss ersichtlich sein. Dummes Blabla als Begleittext eines Komplettzitats kann nicht akzeptiert werden.

    • Es ist doch kein Zitat, wenn ich einen ausländischen Text selber übersetze. Oder?
      Urheberrechtlich ist das nicht so einfach.
      Selbstverständlich erwirbt ein Übersetzer auch Urheberrechte auf die Übersetzung, aber die Verwertungsrechte bleiben beim ursprünglichen Autoren (oder dem Inhaber der Verwertungsrechte: Verlag, Herausgeber …). Konkret heißt das: jeder darf im privaten Rahmen einen Text übersetzen, aber nicht bei keinVerlag.de als eigenen Text veröffentlichen.
      Als Zitat dürfen eigene Übersetzungen natürlich verwendet werden (solange sie die üblichen Kriterien erfüllen). Hier ist es auch empfehlenswert anzugeben, dass es eine eigene Übersetzung ist.

    • Was ist denn ein indirektes Zitat?
      Es gibt zwei Zitatformen: das wörtliche und das inhaltliche (oder indirekte) Zitat. Beide Formen sind gleichwertig und können sogar mit den gleichen Quellenhinweisen versehen werden, da sie sich auf klare Textstellen beziehen.
      In der Literatur wurde das wörtliche Zitat lange gemieden, da es nicht dem Sprachfluss des Haupttextes angepasst ist und damit störend im Sprachverlauf wirken kann. Inzwischen hat es sich leider fast umgedreht und das inhaltliche Zitat gilt als schwammig und unwissenschaftlich; was es, korrekt ausgeführt, nicht ist. Als Beispiele:

      - indirekt: „… So berichtet Caesar im zweiten Buch des Gallischen Krieges, dass in der Nervierschlacht von den gegnerischen Truppen nicht einmal ein Prozent überlebt hätten. Das Volk der Nevier wäre nach seinen Angaben ausgerottet worden, wenn er, Caesar, die Besiegten nicht vor ihren Nachbarn beschützt hätte. …“

      - wörtlich: „… In der Schlacht war der Stamm und der Name der Nervier fast gänzlich ausgerottet worden. … Bei der Schilderung des Unglücks ihres Staates erzählten sie, dass die Zahl ihrer Ältesten von 600 auf 3, die der waffenfähigen Männer von 60.000 auf kaum 500 zusammengeschmolzen sei. Damit es offenkundig würde, wie Caesar gegen Unglückliche und Schutzflehende Mitleid übe, sorgte er erstlich für ihre Erhaltung … und trug ihren Nachbarn auf, sie sollten sich und die Ihrigen von der Beleidigung und Misshandlung der Nervier fernhalten …“ (Caesar: “der Gallische Krieg“ … übersetzt von Karl Blümel)

      Die Unterschiede (und die Vor- und Nachteile) dürften in diesen längeren Beispielen gut erkennbar sein.

    • Wie groß darf ein Zitat in einem Text sein?
      Bei der Größe eines Zitats sind zwei unterschiedliche Bereiche zu unterscheiden, die BEIDE beachtet werden müssen:
      1. der Umfang (also die zählbare Größe in Satz-, Wort- oder Buchstabenmenge)
      2. das Verhältnis (zum originalen Gesamttext und zum eigenen Gesamttext)

      zu 1.: ein Zitat sollte immer kurz und knapp sein. Bei literarischen Werken reichen ein bis drei Sätze (fast) immer aus, um die Aussage zu erfassen, auf die der nachfolgende eigene Text sich bezieht. Jede weitere Aussage, auf die nicht eingegangen wird, sprengt den Rahmen eines Zitats. Selbst bei wenigen Sätzen kann dann vielleicht von einem Textauszug gesprochen werden – und Auszüge sind genehmigungspflichtig.
      Zu 2.: im Verhältnis zum Gesamttext sollte die 1/3-Faustformel beachtet werden: nicht mehr als 1/3 des Originaltextes zitieren und dem Zitat nicht mehr als 1/3 Raum im eigenen Text geben. Der eigene Textteil sollte eindeutig überwiegen, damit nicht der Verdacht aufkommt, sich über das Mittel eines Zitats einen fremden Text erschlichen zu haben.

      Großzitate, Komplettzitate, Textabdrucke oder –auszüge werden bei keinVerlag.de nicht akzeptiert. Immerhin geht es um eigene Texte und nicht um die Präsentation fremder Texte.

    • Wie zitiere ich aus einem sehr kurzen Text?
      Das kann sehr schwierig und im Einzelfall sogar unmöglich sein. Allerdings gilt bei kurzen Texten oft (aber nicht immer!), dass sie komplett als Zitat verwendet werden können, da die Verwertungsmöglichkeit (also der kommerzielle Effekt einer Veröffentlichung) minimal ist. Kurztexte sind praktisch nur in Sammlungen zu vermarkten – oder als Werbeslogan. In beiden Fällen stellt das Zitieren eine kostenlose Werbung dar.
      Aber auch hier gilt: der Einzelfall entscheidet.

    • Wie zitiere ich richtig?
      Ein Zitat muss als Zitat erkennbar sein und eine Quellenangabe besitzen. Die Kenntlichmachung erfolgt üblicherweise durch Anführungsstriche (Gänsefüßchen) oder Quotierung. Auch die Kursivschrift und Auslassungszeichen sind möglich – oder alles zusammen.
      Als Quellenangabe reicht bei literarischen Texten der Name der Autoren (Vor- und Nachname). Wer es korrekt machen möchte, gibt bei fremdsprachigen Quellen den Namen des Übersetzers oder das Original an. Weitere Angaben sind selbstverständlich erlaubt, doch gilt nicht der Anspruch von wissenschaftlichen Texten. Allerdings kann es zu Diskussionen kommen; darum ist es klug die Quelle zu kennen.
      Für eine Textveröffentlichung bei keinVerlag.de gilt außerdem: ein Zitat muss so kurz wie möglich sein und darf nichts enthalten, was vom Begleittext nicht aufgegriffen wird. Der Begleittext muss überwiegen und dem Ganzen eine starke individuelle Note geben (Stichwort: “individuelle Schöpfungshöhe“). – Immerhin werden die Texte unter eigenem (Nick-)Namen veröffentlicht.
      Für das Profil, Gästebucheinträge, Kommentare und Forumsbeiträge gelten die strengen Richtlinien nicht (Quellenangaben und Kürze gehören zum guten Ton und sind nicht nur Regeln). Ein Zitat kann auch für sich selber sprechen – und darf das außerhalb von Textveröffentlichungen auch.

    • Wieso darf ich keine Bilder zitieren?
      Bilder sind nicht zitierfähig. Um sie, wie einen Text, zu zitieren, müsste ein Teil ausgeschnitten werden. Aber nach welchen Kriterien könnte die erlaubte Größe definiert werden? Ist es ein Auge bei einem Portrait? Oder 1/3 des Bildes? Oder 1/3 der originalen Pixelzahl? Oder … was?
      Bilder (auch Fotos) gelten als Gesamtkunstwerk und sind somit unteilbar. In jeder Form der Veröffentlichung muss das Einverständnis des Urhebers oder Besitzers vorliegen. So einfach ist das.
      (schwierig wird es erst, wenn sich der Besitzer eines Bildes mit dem Urheber streitet, ob das Bild zerschnitten werden darf …)

Schwarzes Brett


24.08.2017: Keinverlag ist kein Verlag, kapiert? (von )
13.07.2017: Server Downtime (von Webmaster)
05.07.2017: Crime Four - Krimilesung im AK Eller (Düsseldorf) (von NormanM.)

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Avatar von wa Bash Vorgestellt:
wa Bash, 42 Jahre alt, tätig als Selbstständiger, angemeldet seit 01.03.2010.
L A L A .. [jetzt weiß ich s wieder]youme.. I C H der ton, schlag am kalt / trägt moosbewachsen züge: wir halten uns warm! . . . umarmt Bitte keine verstecken Kommentare unter meinen Texten verwenden, Danke !! Augenblicke Haiku & Poesie Die vier Ansichten eines sprechenden Fisches
Eine Meinung: "keinVerlag.de ist für mich irgendwie kein Verlag." (Jigsaw)
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