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Tiere possierlich

Fakten und Schönes rund um Tiere (auch nicht Haustiere)


Eine Kolumne von Nimbus



Mi., 06. Februar
Bisher 255x aufgerufen


Biene Maja und der Biss der Libelle


Grundsätzlich begreife ich jedes Lebewesen als Individuum. Vielleicht habe ich es als Kind damit übertrieben. - So war ich der tatsächlich festen Überzeugung, dass Biene Maja mich besucht hätte. Vielleicht sollte ich erst einmal das Alter voraus schicken. Da war ich noch im Kindergarten. Ich war ein Fan von dieser Zeichentricksendung, und natürlich ein Fan von Maja als auch Willi.
Meine Mutter schaute etwas perplex, als ich mich an unserem Honigvorrat zu schaffen machte, ich strich mir einen Löffel auf die Hand, und strahlte über beide Augen. "Schau mal Mami, Biene Maja besucht uns." Nein, sie schaffte es nicht mich davon zu überzeugen, dass es nicht Biene Maja sei, suggerierte mir aber Schlussendlich, dass das Tier ja nun mal wieder nach Hause wollte, und ich sie doch nach draußen führen sollte. Das noch eine zweite Biene auftauchte, überzeugte mich davon, dass es auf jeden Fall Biene Maja sei, und Willy sie suchte.

Ein wenig später spielte ich im Garten, Barfuß. Ich krabbelte über den Rasen, irgendeinem Spielzeug hinterher. Dann spürte ich einen schrecklichen Schmerz in meiner Fußoberseite. Meine Tränen strömten mir über das Gesicht:" Ich habe Biene Maja getötet." Während mein Vater doch eher die Sorge hatte den Stachel aus dem Fuß zu bekommen.
Das Biene Maja später wieder im Fernsehen auftrat, beruhigte mich ungemein.

Schon ewig glaube ich logischer Weise nicht mehr an Kunstfiguren. Heute weiß ich, was für ein kultiviertes Volk die westliche Honigbiene ist. An ihrem Sozialverhalten könnte sich jeder Staat eine ordentliche Scheibe abschneiden. Bienen tanzen z. B. um ihren "Mitbienen" zu zeigen, wo die besten Blüten wachsen. Es sind hochkomplexe Wesen, mit einem integrierten eigenen Navigationssystem. Sie orientieren sich am Stand der Sonne, und selbst, wenn Wolken sie bedecken, erreichen sie doch immer wieder ihren Stock.
Wie wichtig Bienen für den Menschen sind, dürfte inzwischen jedem klar sein, denn ohne ihre Bestäubung von Blüten, würde der Mensch Probleme haben Früchte zu erhalten.

Heute bin ich regelrecht stolz darauf, dass sich Bienen gerne zu mir hin verirren, sei es denn um meinen Lavendel zu bestäuben, oder auch mein Zitronenbäumchen. Da ich weiß, dass ich Pestizidfrei arbeite und sonst auch keine schädlichen Dünger benutze.

Der Mensch sollte mehr Respekt vor Lebewesen haben, auch vor den Kleinsten. Möglicher Weise wird es belächelt, dass ich als kleines Mädchen wegen einer Biene geheult habe. Dabei spielt es wohl weniger eine Rolle, ob ich sie für Biene Maja hielt oder nicht. Es war für mich ein Lebewesen, und habe es als solches respektiert.

Das mache ich heute auch noch. Da hatten wir mal einen Wespenstock auf dem Dachboden, da wohnte ich noch woanders. Wir hatten einen Deal, ich hänge meine Wäsche auf, und lasse sie in Ruhe, so lange sie mich in Ruhe lassen. Irgendwie hat das funktioniert.

Betrachtet man sich mal die Welt der kleinen Geschöpfe an, weiß man, dass sie alle einen funktionellen Nutzen haben. Na, gut, bei einer Stechmücke erschließt er sich uns dann weniger. ;-)
Man sollte vielleicht nicht so arrogant sein, geht es um Insekten, denn auch diese leben.

Grundsätzlich habe ich keine wirklich schlimmen Erfahrungen gemacht, weder mit Bienen, noch mit anderen Insekten. Nur einmal, da war ich in einer Kinderfreizeit im Mittenwald. Wir waren an einem Teich und haben da auch etwas geplantscht. Ich vermute, ich bin einem Tier etwas zu Nahe gekommen, mitnichten absichtlich!

Das biss mich, ich blutete eine ganze Zeit lang. Die Betreuer erklärten mich für bescheuert, weil ich sagte, mich hätte eine Libelle gebissen. Da war ich mir zu 100 Prozent sicher. Das war ein Biss in die Wade. Man verunsicherte mich sehr. Über 35 Jahre später schoss ich dann das Foto, was diese Kolumne begleitet. Da kann man die Präzision des Bildes nicht ganz erfassen, daher spiele ich das hier mal ein.

 Prachtlibelle

Das Bild kann man ganz gut vergrößern. Schaut Euch mal das Gebiss an! Ich weiß, das es z. B. Schlangen gibt, die ein Gebiss quasi wie aufgemalt haben, doch kein echtes Gebiss besitzen. Libellen aber schon! Erst seit diesem Bild weiß ich, dass mich damals wirklich eine Libelle gebissen hat. Das gehört übrigens nicht zu ihrem normalen Verhalten. Aber versprochen, beißt einen so ein Tier, dann tut es weh!

Das zeigt mir einmalmehr, dass man Tiere, egal wie klein, oder wie groß mit mehr Respekt begegnen sollte, sonst wird man Gebissen, oder eine arme Biene stirbt, und dass weil wir, der Mensch einfach nur unachtsam war.

Wie das Bild entstanden ist, ist eine andere Geschichte, denn ich wollte andere Tiere fotografieren, dass erzähle ich ein anderes mal.

Doch das Thema dieser Kolumne sollte verraten, dass es zig Möglichkeiten/ Geschichten gibt, über Tiere zu schreiben, also lade ich hiermit noch einmal ein, für eine Gastkolumne oder auch als Teammitglied mitzuwirken. Jede Einsendung freut mich.

Bis nächste Woche!


 
 

Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (06.02.2019)
Also bitte: "logischer Weise " !??? Wer ist das denn? Einstein? Spock? Dumbledore?
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (06.02.2019)
Hallo Heike,
mir gefällt, wie du hier persönliche Erlebnisse mit unaufdringlich erzählten wissenschaftlichen Erkenntnissen über Insekten verbindest .Ich habe früher keine Tiergeschichten gelesen. Aber du weckst mein Interesse.
Ein kleiner Rat: Die Geschichte von der Biene Maja und die von der Libelle sind beide für eine Kolumne fesselnd genug. Sei also sparsam mit deinen wertvollen Stoffen.
Liebe Grüße
Ekki
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Nimbus meinte dazu am 06.02.2019:
Hallo Ekki,

Es freut mich, dass Dich die Art meiner"Erzählung" anspricht. Ich weiß Deinen Rat zu schätzen, ich gestehe, ich war mir selber unsicher das zu koppeln. Das tat ich wegen Stich und Biss. Irgendwie fand ich das passend. Allerdings gebe ich auch zu immer noch unter Zeitmangel zu leiden, also hab ich meine Gedanken einfach herunter geschrieben.
Jedoch eines kann ich Dir versprechen, so schnell geht mir der Stoff nicht aus. Alleine durch meine fast täglichen Spaziergänge werde ich mit Tiergeschichten überhäuft. Das ich am liebsten Tiere fotografiere unterstützt das. Von Haustieren eben mal ganz ab, natürlich liefern die mir auch genug Geschichten.
Danke Dir jedenfalls und ich freue mich, wenn ich Dich dazu animiert bekomme auch Tiergeschichten zu lesen.
Liebe Grüße
Heike
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