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Tiere possierlich

Fakten und Schönes rund um Tiere (auch nicht Haustiere)


Eine Kolumne von Nimbus



Mi., 13. Februar
Bisher 261x aufgerufen


Schaaf, Sittich und Englischarbeiten


Wer jetzt nun glaubt, ich wäre zu blöde "Schaf" zu schreiben, der irrt. Dazu aber später.
Ich war in der fünften Klasse, vielleicht auch in der sechsten. Es war Montag Morgen und wir trafen uns zu einem Klassenausflug. Wir hatten abgestimmt den Neuwieder Zoo zu besuchen. Regulär freute ich mich mächtig darauf. Erst gingen wir immer eine Runde, beobachteten alle Tiere, und der Neuwieder Zoo hat schon einiges zu bieten, und anschließend ging man auf den Spielplatz, in der Nähe des Streichelzoos. Über den Streichelzoo konnte man mit einer kleinen Seilbahn drüber fahren. Der Spielplatz bot Trampoline, das war natürlich ein besonderer Highlight. Ich aber war total zerstört. So hatte mein Wellensittich, sein Name war Niki (obwohl männlich), Nachts einen Flugversuch getätigt. Offenbar hatte ich vergessen den Käfig zu schließen). Wobei er selten von mir eingesperrt wurde. Das hatte zur Folge, dass ich in der Nähe der Deckenlampe eine bestimmt drei Zentimeter lange Blutspur sah, so sorgte ich mich sehr um das Tier. Als wir vor Käfigen mit Papageien und anderen Sittichen standen, konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten. Ich sprach mir zwar permanent gut zu, doch ich hatte halt Angst dieses Tier zu verlieren. Es war ausgesprochen zutraulich und war verliebt in ein Porzellansparschwein. Damit folgte mir der Vogel überall hin, ich konnte sogar den Müll mit ihm zusammen wegbringen. War ich im Badezimmer und hatte beide Türen, also meine Zimmertür und die Badezimmertür geöffnet, brauchte ich nur den Wasserhahn anzustellen, da kam er zu mir auf die Schulter geflogen, krabbelte von da aus den Arm hinunter um in dem Strahl des Wassers ein ausgiebiges Bad oder eine Dusche zu nehmen. Kam ich von der Schule nach Hause, wartete er schon auf mich, einmal habe ich in ihm Schlaf sogar mal zugedeckt. Etwas verwirrt kam dann ein Wellensittich unter dem Bettzeug hervorgeschossen. Doch es ging ihm Prima. (Was für ein Glück, ich hätte ihn ja auch platt drücken können). Insgesamt hatte ich sehr viel Spaß mit ihm.
Demnach kann man vielleicht nachvollziehen, dass ich in großer Sorge war, und so gerade der Zoo Besuch unter einen persönlichen Schatten lag. Trotzdem hatten wir Spaß und meine beste Freundin brachte mich auch auf andere Gedanken.
Zu Hause angekommen, lief ich sofort in mein Zimmer, und er lebte noch, recht quietschfidel. Ich wusste damals nicht, was er da in seinem Käfig immerzu quietschvergnügt trieb, ich dachte, er spielt halt. Das machte ihm soviel Freude, dass er sogar die Augen verdrehte. *Hüstel, er onanierte. ;-) . Nun ja, kann man es ihm verübeln, so weit von seinen Artgenossen entfernt?

Ich war jedenfalls erleichtert, dass es ihm offensichtlich gut ging. Da ich eine faule Person bin, und meistens auf den letzten "Drücker" arbeitete, hatte ich noch Hausaufgaben zu erledigen. Mein Wellensittich hatte immer ausgesprochen viel Freude dabei, mir damit zu helfen. Es lag zwar viel mehr an dem spiegelnden Metallteil an meinem Füller, das er soviel Spaß daran hatte, und ich erst, es gab selten Hausaufgaben, wo nicht ein komischer Strich drauf war, Vogelkacke dran klebte oder gar eine Ecke abgefressen war. Da ich ohnehin nicht die Ordnung in Person war, sind wenigsten meine Eselsohren nicht mehr so ins Gewicht gefallen. ;-)

Doch was zu viel war, war offenbar Frau Schaaf, meiner Englischlehrerin, zu viel.

Unterschrieben erhielt sie die Englischarbeit zurück. Doch meine wanderte von einer ziemlich aufgebrachten Schaaf auf meinen Schreibtisch zurück. Sie hielt mir dann einen langen Vortrag darüber, wie man mit Papieren umzugehen hätten. Da war schon die ganze Klasse am schmunzeln. Während ich normal recht brav war, konnte ich es mir dennoch nicht verkneifen:" Frau Schaaf sie haben es wohl nicht so mit Vögeln, wie?" Sie sah mich etwas perplex an. Woraufhin ich meinte, recht laut:" Vögeln soll man dreimal täglich", und fügte leise hinzu;" Frisches Wasser geben."

Das Gelächter war groß, und Frau Schaaf zog es vor das zu ignorieren und sich wieder dem Unterricht zu widmen. (Nachdem sie dreimal Ruhe gebrüllt hatte)

Seitdem kursierte der Witz eine ganze Zeit lang in fast jedem Gang. Die Sprüche kann man sich vorstellen, und nichts desto trotz habe ich es selten geschafft eine Arbeit ohne Widmung meines Wellensittich abzugeben, der nach dem Vorfall noch ein langes Leben hatte.

Doch an dieser Stelle möchte ich mal erwähnen, dass meine Mutter, die mir damals den Vogel schenkte, es einfach nicht besser wusste. Wellensittiche hält man nicht alleine, sie fliegen in der freien Wildbahn in riesen großen Schwärmen. Es gleicht fast Sardinenschwärmen im Wasser. Es wirkt so koordiniert, so wunderschön, wer das einmal gesehen hat, der wird wohl niemals mehr einen Vogel in einen Käfig stecken. Es tut mir heute unendlich Leid, dass der Mensch so Ich bezogen ist, und so Tieren die Freiheit einfach nimmt.

Man sagt immer:" Unwissenheit schützt vor Strafe nicht." In meinem Fall kann ich sagen:" Unwissenheit schützt vor schlechtem Gewissen nicht".

Mir bleibt nur noch zu appellieren, sich möglichst keinen Vogel als Haustier anzuschaffen. Viele Tiere sind in ihrer ursprünglichen Umgebung doch weit aus besser aufgehoben. -


 
 

Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (13.02.2019)
Nimbus, Komposita schreibt man zusammen, ansonsten wären es keine Komposita. Außerdem massive Schwächen in der Groß- und Kleinschreibung! Substantive groß, Adjektive klein, ist das soooo schwer?
diesen Kommentar melden
Nimbus meinte dazu am 13.02.2019:
Offensichtlich. Ist ja auch nicht wirklich etwas Neues bei mir. Immerhin überarbeite ich meine Kolumnen noch. Mehrfach. Offensichtlich aber bin ich zu dumm.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 13.02.2019:
Mit dem eigenen Unvermögen zu kokettieren hilft nicht.
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Nimbus schrieb daraufhin am 13.02.2019:
Ich kokettiere nicht damit! Wobei Du dazu animierst. Was sollte mir helfen? Wenn ich Textblind bin?
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Dieter_Rotmund äußerte darauf am 13.02.2019:
Es hilft:

1. Distanz aufbauen, zeitlich wie inhaltlich.

2. Vier-Augen-Prinzip: Mindestens eine weitere Person darüberschauen lassen (nicht jedoch die wohlmeinende Oma!)

3. Selbst viel lesen, Bücher aus seriösen Verlagen und Tageszeitungen (von mir aus auch online).

4. Scrabble spielen, nach strenger Regelauslegung und mit Fremdwörterbuch und Duden. Beim Spiel zu zweit mind. 200 Punkte anstreben ...

Antwort geändert am 13.02.2019 um 15:56 Uhr
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Nimbus ergänzte dazu am 14.02.2019:
Zu 1. Dazu fehlt mir im Augenblick die Zeit

Zu 2: Habe da niemanden

Zu 3: Ich lese viel

Zu 4: Mit meinen Katzen? Liebhaber eignen sich auch nicht dafür...-
Danke dennoch.

Und nicht falsch verstehen. Ich habe genug Freunde und Bekannte. Doch die haben alle ihr eigenes Leben. Trifft man sich, schwatzt man lieber und unternimmt etwas im Freien statt Scrabbel zu spielen....

Antwort geändert am 14.02.2019 um 16:05 Uhr
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 14.02.2019:
Um eine zeitliche Distanz zu schaffen reicht es, z.B. einfach den Text eine Woche vor dem Veröffentlichungszeitpunkt zu schreiben. Die Schreibdauer an sich verändert sich dadurch nicht, womit Dein Argument hinfällig wird.
Der Aufbau einer inhaltlich Distanz ist ebenfalls nicht zeitaufwändiger: Einfach ein Thema wählen, dass einem nicht ganz so nahe geht - du glaubst es vielleicht nicht, aber auch ein Text ohne Gefühle kann ein guter Text sein.
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Nimbus meinte dazu am 15.02.2019:
Die Zeit fehlt mir ja.
Als ob ich nur Texte schreibe die mich berühren..*tz.
Unabhängig davon ist das Erlebnis dieser Kolumne so lange her, sie berührt mich nicht mehr wirklich...-
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Judas meinte dazu am 18.02.2019:
Frag doch im Forum nach einem Beta-Leser. Dieter_Rotmund macht das bestimmt gerne, er machts ja auch meistens unaufgefordert.
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Nimbus meinte dazu am 20.02.2019:
@Judas: Gute Idee. Dafür sollte ich aber früher liefern. Das kriege ich aber nicht hin. Leider.
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