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Tiere possierlich

Fakten und Schönes rund um Tiere (auch nicht Haustiere)


Eine Kolumne von Nimbus



Mi., 03. April
Bisher 131x aufgerufen


Humanes Katzentreiben


Ich habe Katzen, seitdem ich alleine lebe, dass war mit knappen 18. Ich hätte gar nicht einmal an eine Katze gedacht. Doch ich wohnte im Erdgeschoss, und im Sommer hatte ich die Rollladen bis unten hin gezogen, aber Luft, die wollte ich haben, so war ein Spalt gegeben. Groß genug für einen kleinen Kater, der mich einfach aufsuchte. Ich weiß noch, wie perplex ich war, als ich morgens aufwachte und einen schnurrenden Kater um mich gewickelt hatte.
Ich weiß es bist heute nicht, und werde es nie wissen, was diesem Kater im Kopf herum schwirrte. Warum er mich mochte? Keine Ahnung, aber er war sehr anhänglich.
Seitdem wollte ich aber nicht mehr ohne Katze sein. Als er vermittelt wurde fehlte mir etwas.
Mit Sicherheit kann ich tausend Katzengeschichten erzählen. Sehr viel amüsantes, aber ich habe auch nachdenkliche Geschichten zu erzählen, nicht zu wenige.
Meistens hatte ich zwei Katzen. Einmal wurde eine ungewollt schwanger, aber ansonsten ging über zwei Katzen nie etwas hinaus, wollte ich auch nicht.
Mit Linchen lebe ich jetzt ca. acht Jahre zusammen. Wir gingen durch dick und dünn. sie musste alle meine Launen ertragen. Zuweilen bin ich sehr launisch, und doch verzeiht sie mir alles. Insgesamt, müsste ich sie charakterisieren, würde ich sie dennoch als Diva zu beschreiben wissen. Sie ist total verschmust, mag es gar nicht, bin ich sauer auf sie. Als ich Patschi hatte, die leider viel zu jung gestorben ist, war sie eine arrogante Zicke, also Linchen. Patschi hat sich immer so sehr gefreut die "Große" zu sehen. Sie ging ziemlich erhobenes Hauptes an ihr vorbei.
Als sie verunglückte wollte ich ihr begreiflich machen, dass Patschi tot war. Ich legte sie ihr zum Abschied noch einmal hin. Zunächst dachte ich, sie hätte es nicht begriffen. Sie heulte jede Nacht, so laut, dass ich es heute noch hören kann. Ich dachte, sie hätte es nicht verstanden, doch heute denke ich, sie hat.

Gestern ärgerte mich Linchen massiv, das Katzen sich ab und an mal übergeben müssen ist ja bekannt, dafür gibt es ja auch dann dieses Katzengras, was ich meistens da habe. Muss das aber auf meinem Bett sein? Anschließend auf der Couch und dann noch auf dem Boden?
Ich war etwas bis viel knätschig, und meinte, Trockenfutter ist wohl besser gegen eine Magenverstimmung. Nur haben das meine beiden Katzen immerzu da stehen, neben dem "normalen" Nassfutter.

Da Lilly noch der Auffassung war, sie müsste auf dem Esstisch herum spazieren, was sie nicht darf, da war für mich klar, ich lasse sie zappeln, so in Punkto Nassfutter. Die beiden sind sowieso etwas zu wohl genährt.

Nachdem ich auf der Terrasse die Blumen gegossen hatte war die kleine verschwunden. Normal ist sie nach zwei Minuten , rufe ich sie. Sie ist mein besonderes Sorgenkind, weil sie behindert ist.

Nach einer Stunde rief ich abermals. Doch sie kam nicht. So langsam verfiel ich in Sorge und meinte zu Linchen sie solle sie mal bitte suchen. Das verstand sie natürlich nicht.

Dann erbarmte ich mich endlich wenigstens Linchen Nassfutter zu geben. Sie kam angelaufen. Ihr Blick ging nach rechts und nach links. "Wie, keine Lilly da". Dann passierte das unglaubliche, für mich. Linchen aß nichts. Sie ging nach draußen und suchte Lilly. Irgendwann kam sie herein getrottet und ging schnurstracks Richtung Futternapf.

Da wusste ich, Lilly ging es gut, sie war aber immer noch nicht bei mir. Ihre Behinderung vereitelte wohl zurück zu kommen, nach ihrem vermutlich ungewollten Flugversuch. Sie saß im Garten. Natürlich holte ich sie direkt zu mir.

Doch ich grinse ganz breit, Linchen, die ich als Diva bezeichne, wollte ohne sie nichts essen. Sozialverhalten unter Katzen ist humaner als jeglicher Mensch je sein könnte... - So jedenfalls erschien es mir. Dabei sind Katzen doch Raubtiere. Hätte nicht jeder Mensch nicht erstmal in das Brötchen gebissen?


 
 

Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (03.04.2019)
hallo Heike,
vielleicht sind Katzen so human wie der Mensch, der sie gleichgültig oder liebevoll beobachtet.
HG
Ekki
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Nimbus meinte dazu am 06.04.2019:
Lieber Ekki,

Es liegt mit Sicherheit eine Menge im Auge des Betrachters. Mit Sicherheit bin ich auch ziemlich Subjektiv.
Ich habe die Hoffnung, da man mich meistens als selbstreflektiert einsortiert, dass ich meine Beobachtungen nach besten Ermessen schildere.
Natürlich aber gibt es Menschen die sehen Katzen schon fast als Ungeziefer an. Sie könnten ja ihren Garten düngen.
Es ist schon richtig, meine Liebe zu den Tieren kann man herauslesen. Sie bringen mich täglich zum lachen. Gerade in diesem Moment musste ich Lilly herein rufen. Sie hat die Hunde vom Vermieter geärgert. Sitzt oben auf der Mauer und streckt ihnen quasi die Zunge heraus:"Ätsch, hier oben bekommt ihr mich nicht." . Normal würde ich ihr den Spaß ja gönnen. Da mein noch Vermieter deshalb aber ihren Radius verkleinern wollte, unterbinde ich es. Gut das Lilly auf mich hört...und sofort hört man keine bellende Hunde mehr.
Dankeschön fürs lesen und den Kommentar.

Herzliche Grüße
Heike
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