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Tiere possierlich

Fakten und Schönes rund um Tiere (auch nicht Haustiere)


Eine Kolumne von Nimbus



Mi., 10. April
Bisher 138x aufgerufen


Wie gut, dass Eichhörnchen vergesslich sind


Wer findet sie nicht süß, Eichhörnchen. Sie sind flink, schnell und scheu. Toller Kletterer und außerdem wichtige Helfer.
Mir war selten so klar, wer eigentlich der eigentliche Herrscher des Waldes ist. So mag jeder an einen Hirschen denken, doch auch das halte ich inzwischen für eine Irrtum. Oh, nein, ich meine auch nicht das Eichhörnchen.
Ich spreche von einem ganz besonderen Verbund. Einer Welt mit einem ausgeklügelten System, eine Welt der man inzwischen zumindest Weltweit rund 2000 Vokabeln zuspricht, ein Verbund, der spricht, der interne Partnerschaften bildet, und die darüber entscheiden, ob es ein Mastjahr wird, oder nicht.
Ich rede tatsächlich vom Wald, von den Bäumen. Wobei hier jeder Baum als Individuum anzusehen ist. Hat man sich schon mal gefragt, warum ein Baum der gleichen Art früher Laub einfärbt als ein anderer? Weil es Individuen sind. Inzwischen ist nachgewiesen, dass der Baum auch auf Mensch und Tiere eine heilende Wirkung hat.
In einem dichten Nadelwald ist die Luft sogar fast keimfrei. Ich stelle mir schon utopisch die neuesten Krankenhäuser in Fichtenwäldern vor. Nun, gut, dass mag vielleicht etwas übertrieben sein, aber warum eigentlich nicht?
Tja, und warum halte ich den Wald nun für den eigentlichen Herrscher des Waldes? Nun ja, weil er eben entscheidet, wie viele Früchte sie quasi "produzieren". DAs Kollektiv hat festgestellt, dass in einem Mastjahr z. B. die Eichhörnchen besonders wichtig für den "eigenen" Nachwuchs an Bäumen sind. Die Samen, die auf die Erde fallen, die bekommen zu wenig Licht im Schatten des Elternbaumes. Also brauchen sie die Tierbewohner, damit sie sich vermehren, an Stellen, die genügend Licht stellen. Genau in solchen Mastjahren, sammeln fleißig die Eichhörnchen z. B. die Eichel. Sie haben mehrere Verstecke. In einem Mastjahr haben sie so viele Verstecke, dass sie auch welche vergessen. So wird aber der Samen des Eichelbaumes auch weiter weg transportiert, wo er die Chance hat, mit genug Licht zu wachsen.

Die Zyklen sind aber unterschiedlich, ob es ein Mastjahr ist, oder nicht. Offenbar entscheidet der Wald kollektiv darüber. Für den Fortbestand des Baumes wäre es hinderlich, jedes Jahr zu einem Mastjahr zu erklären. Dann würde die Population der Eichhörnchen so groß sein, dass kein Samen mehr verteilt werden würde, weil alles aufgefressen werden würde. So entschiedet also der Wald nicht nur über das Nahrungsangebot, sondern bestimmt letztendlich tatsächlich die Population vieler Tierarten. Z. B. Frischlinge von Wildschweinen aber profitieren in einem Mastjahr ihren anderen Geschwistern gegenüber, dass große Nahrungsangebot macht sie widerstandsfähiger.

Der Wald hat mich immer schon fasziniert, eben so seine Bewohner. Ich musste so lachen, als man das Eichhörnchen als so vergesslich betitelte. Eine Absicht der Evolution?

Auch der Eichelhäher ist ein guter "Verteiler" der Samen der Bäume. Er verliert nämlich schon mal die ein oder andere "Beute" und so wird das Erbgut eines Baumes mitunter Kilometerweit getragen.

Insgesamt zeigt der Wald und seine Bewohner, wie stark die Vernetzung eines Kollektives sein kann, und auch, dass der Baum auf das Eichhörnchen genauso angewiesen ist, wie das Eichhörnchen auf den Baum.

Der Wald als kleines "Wunderökosystem". Nichts mehr zeigt, wie wichtig es ist das Gegenüber zu respektieren. Nur gemeinsam ist man stark. Er ist das absolute Vorbild, in jeglicher Hinsicht, und sorgt auch dafür, dass es keine Wohnungsnot gibt.

Alles befindet sich in einem Gleichgewicht. Es ist bedauerlich, dass der Mensch sich als Krone der Schöpfung hinstellt und n9icht versteht, dass alles zu respektieren ist.

Mehr zu den natürlichen Wurzeln, würde ich rufen, doch dafür müsste die Menschheit erst einmal so richtig geerdet sein.

Morgen, morgen, schenke ich dem Wald eine Nuss, mal sehen, ob sie verspeist wird, oder ob ich bald Walnüsse ernten kann. -

Das Eichhörnchen wird sich so oder so freuen, und es ist nur ein Waldbewohner, es gibt so so viele, die uns oft verborgen bleiben, schon alleine, weil sie so klein sind.

Also schrieb ich über das Eichhörnchen, das eben auch seinen Teil für den Wald beiträgt, weil es eben so vergesslich ist.

Manchmal, wenn ich das ein oder andere sehe, strahle ich wie ein kleines Kind, vor lauter Begeisterung, was uns die Erde schenkt. -


 
 

Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (10.04.2019)
Inhaltlich fragwürdig und handwerklich falsch ist
"eine Welt der man inzwischen zumindest Weltweit rund 2000 Vokalen zuspricht".

Ich persönlich bin auch Waldfan, begegne diesem aber mit mehr Respekt.
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Nimbus meinte dazu am 10.04.2019:
Das bezweifle ich, dass Du dem Wald mehr Respekt entgegen bringst als ich.
Doch Du meinst natürlich die Rechtschreibfehler und gehst mir langsam ganz gewaltig auf den Kittel damit.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 10.04.2019:
Ja, aber das ist doch in Deinem Interesse, denn ich zeige auf, dass der Halbsatz praktisch völlig unverständlich ist! Eine Welt der was? Ein Wald mit Vokalen? Wo sind dann die Konsonanten? Im Meer? Dass Du dann noch ein Adjektiv ohne Not großschreibst, ist dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i...
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drmdswrt
Kommentar von drmdswrt (10.04.2019)
Ich weiß, Rotmund hat das schon angesprochen, aber ich möchte auch gerne
eine Welt der man inzwischen zumindest Weltweit rund 2000 Vokalen zuspricht
verstehen.

Erst einmal steht "Vokalen" im Akkusativ, muss Nominativ sein und "Vokale" heißen. Dann frage ich mich jedoch, wo 2.000 Vokale herkommen sollen? Wir benutzen 5 (a, e, i, o ,u). Wie klingen die 1.995 anderen?

Ich möchte das verstehen. Sehr gerne. Es liest sich so, als wüsstest Du, wovon Du da redest, aber die Information ist für mich nicht nachvollziehbar und ich kann sie auch nirgendwo finden.
2.000 Vokale sind verdammt viel. Da hätte ich gerne mehr drüber gewusst/gelesen.


Edit: Bei mir hatte sich auch ein Vokal davon gemacht, den musste ich nachreichen.

Kommentar geändert am 10.04.2019 um 16:11 Uhr
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Nimbus schrieb daraufhin am 10.04.2019:
In Deutschland sind 200 Vokale als Kommunikation zwischen Bäumen festgestellt worden. Weltweit 2000. Das sind u.a. Chemische Botschaften die sich durch die Luft verbreiten und im Hochfrequenzbereich entsprechende Laute abgeben. Bislang ist der Mensch nicht dazu in der Lage die Sprache zu verstehen oder zu übersetzen. Erwiesen ist schon seit einiger Zeit das sie sich gegenseitig vor Schädlingen warnen. Andere Bäume die noch nicht befallen sind entwickeln Duftstoffe die Schädlinge dann abhalten können. Problem bleibt trotzdem der Borkenkäfer.

Die Sprache der Bäume hat auch einen Einfluss auf den Menschen. Möchtest Du es noch präziser wissen empfehle ich "Unsere Wälder" Die Sprache der Bäume, zu finden in der ZDF Mediathek (Terra X)

Ich habe das krank und nachts und müde gesehen. Möglich das ich irgendwas nicht ganz richtig aufgenommen habe.

P.s. Gehört zwar eigentlich hier nicht hin. Aber das Neandertaler Mueseum hat mich nicht umgehauen. Uninteressant war es auch nicht. Mir wäre mehr Lesestoff wichtiger gewesen als permanent diese Vorträge via Kopfhörer.
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drmdswrt äußerte darauf am 10.04.2019:
Okay.

Ich habe jetzt – entgegen meiner ursprünglichen Absicht – doch recherchiert, weil es mir keine Ruhe gelassen hat.

Ich fand dann, was Du – wie ich von Anfang an vermutete – wohl meinst:

Vokabeln

und nicht

Vokale.

Ein Vokal ist ein Selbstlaut, eine Vokabel ist ein Wort oder Ausdruck.

Es gibt Stellen, wo das entsprechend erklärt ist, dass es auch tatsächlich verständlich ist, z.B.:

»Mittlerweile kennt man über 2000 Duftstoffvokabeln aus 900 Pflanzenfamilien, die eine nicht mehr zu ignorierende "Sprache der Pflanzen" bilden. Die Kommunikation der Pflanzen ist so stark vernetzt, dass die Forscher heute vom "Wood Wide Web" sprechen und davon ausgehen, dass die Wurzeln der Pflanzen ein riesiges, erdumspannendes Kommunikationsnetz bilden.«
(Quelle: https://www.sein.de/pflanzen-kommunizieren-mit-uns-warum-wir-die-natur-brauchen)

Ich meine das nicht böse, aber es ist schon extrem wichtig, dass Du das schreibst, was Du meinst, weil man es sonst wirklich nicht versteht. (Oder noch mal ein bisschen Feinrecherche betreibst, um Dich zu versichern.)
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Nimbus ergänzte dazu am 10.04.2019:
Da gebe ich Dir Recht. Ich gebe aber zu, dass ich froh war überhaupt etwas aufs Papier zu bringen. Schreibe mal Kolumne mit Kopfschmerzen und Fieber.

Ansonsten sage ich Dankeschön. Dann kann man meinen Fauxpas ja dank Dir hier richtig nachlesen.

Ich recherchiere normal immer noch mal. War mir Sicher Vokal verstanden zu haben. Okay, ich geh in die Ecke und schäme mich.

Insgesamt kann ich die Trilogie aber nur empfehlen.
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Oggy
Kommentar von Oggy (26.04.2019)
Eichhörnchen begegnen einem auch mitten in der Stadt. Meinen Katzen sind diese wieselflinken Tiere richtig unheimlich; ich habe sie oft welche beobachten, aber noch nie eines verfolgen sehen...

LG,
Oggy
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