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Epikurs Garten

Akademie der Lockerheit


Die Kolumne des Teams "Epikurs Garten"



Dienstag, 10. April 2018, 17:20


Die heilige Kuh

von Graeculus


Viele Menschen haben Angst vor Atomkraftwerken.

Atomkraftwerke gibt es in Deutschland seit ca. 55 Jahren. In dieser Zeit ist meines Wissens kein einziger Mensch durch sie zu Tode gekommen, jedenfalls nicht direkt, höchstens einige durch eventuelle Langzeitfolgen von Strahlung.

In diesen 55 Jahren sind aber in Deutschland ca. 500.000 Menschen durch Autounfälle gestorben, und zwar ganz direkt – nicht gerechnet die noch größere Zahl von Schwerverletzten und diejenigen, die durch Langzeitfolgen (Abgasbelastung, Bewegungsmangel u.ä.) zu Tode gekommen sind.

In anderen Ländern der Welt – ich denke etwa an die Ukraine und Japan – hat es wohl Tote durch Atomkraftwerke gegeben. Doch wenn wir bei den Autos die ganze Welt einbeziehen, dann können wir davon ausgehen, daß die deutsche Bevölkerung ca. 1 % der Weltbevölkerung ausmacht, d.h. wir müssen die 500.000 Verkehrstoten mit 100 multiplizieren.

50 Millionen Tote! Dies entspricht in etwa der Zahl der durch den Zweiten Weltkrieg getöteten Menschen.
Macht sich jemand Sorgen um Autos?

Was man oft hört, ist der Hinweis auf die große Zahl von Arbeitsplätzen, die in Deutschland von der Automobilherstellung abhängen. Das stimmt. Im Falle der Rüstungsindustrie läßt man die Arbeitsplätze jedoch nicht als Argument gelten.

Sollten wir uns nicht mehr Gedanken über Autos machen?


 
 

Kommentare zu diesem Teamkolumnenbeitrag


Kommentar von Jack (13.04.2018)
Franz Alt läßt grüßen. Aber auch die alten guten Herrn Maxeiner und Miersch. Es fahren zu viele Autos durch die Gegend (mit zu vielen Idioten am Steuer). Und Angst vor Atomkraft ist angesichts anderer Gefahren ziemlich kindisch.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 13.04.2018:
Infantil ist hier nur das Vergleich-Syndrom. Wenden wir es mal auf andere Bereiche an:

Ein Richter sagt zu einem eindeutig überführten Angeklagten in einem Fall von Einbruchsdiebstahl: "Ja, das ist schon schlimm. Aber es werden ja auch Menschen umgebracht und überhaupt, liegt die Aufklärungsquote bei Einbruchsdiebstahl nur bei 25%. Ganz viele kommen davon. Da wäre es doch unfair, sie einzusperren. Aber was sie getan haben war böse, böse. Nich wieder machen. Die Sitzung ist geschlossen."

Ganz ehrlich: Solche Vergleiche kommen nur von Pseudophilosophen, denn sie werden schom rein systematisch KEINEM Problem gerecht.

(Ich hätte jetzt auch den Begriff "Rechtsfrieden" einbringen können, wollte aber niemanden verwirren.)
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Jack antwortete darauf am 13.04.2018:
Reale Gefahren mit echten Opfern rein mathematisch zu betrachten hat etwas Mephistophelisches. Das sollte Wissenschaftlern und Statistikern erlaubt sein, um Analysen und Empfehlungen zu schreiben, aber politisch Verantwortliche sollten auf keinen Fall so denken. Man kann auch nicht die Terrorgefahr ignorieren, nur weil statistisch mehr Menschen bei Unfällen in der Badewanne sterben als bei Terroranschlägen. Ich muss dir also zustimmen, und hierbei ist hervorzuheben, dass deine misanthropische Haltung edel ist, da sie mit Empathie und Vernunft einhergeht. Die meisten Misanthropen sind ja bloß Zyniker und nichts weiter, Westentaschensoziopathen sozusagen. Ob du meine Kompetenzen als Philosoph wirklich beurteilen kannst, darüber reden wir lieber nicht (der letzte Satz ist obligatorisches Zurückschießen, denn was würden sonst all die hübschen Fräuleins hier von mir denken: ein Schimpanse, der das Imponiergehabe eines anderen Männchens nicht erwidert, ist kein dominanter Schimpanse).
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Echo schrieb daraufhin am 13.04.2018:
denn was würden sonst all die hübschen Fräuleins hier von mir denken: ein Schimpanse


hahaha, so ist es, so denken die Froileins!
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TrekanBelluvitsh äußerte darauf am 13.04.2018:
a.) Solche Vergleiche haben immer etwas relativierendes, gewollt oder, wie in diesem Fall, ungewollt.

Beispiel: Ja, der Holocaust war schlimm. Aber unter Stalin wurden in der Sowjetunion und unter Mao in der VR China sehr viel mehr Menschen umgebracht. Und, ja, während des Genozids in Ruanda wurden sehr viel weniger Menschen getötet, dies geschah jedoch sehr viel schneller, als während des Holocaut. Sollten wir darum nicht eher diese historischen Katastrophen herausstellen?

b.) Die verglichenen Themen unterscheiden sich ganz erheblich. So sind die Auswirkungen von Verkehrsunfällen räumlich und zeitlich stets eng begrenzt. Ein Unfall geschieht an einem Ort zu einer Zeit. Das hat für unsere Wahrnehmung auch den Vorteil, dass eine eindeutige Zuordnung möglich ist.

Die Auswirkungen von Unfällen in Kernkraftwerken sind räumlich und zeitlich - zumindest gemessen an der Erfahrungswelt eines einzelnen Menschenlebenes - räumlich und zeitlich NICHT begrenzt. Dies führt zu einer völlig anderen Wahrnehmung bis hin zu Verdrängung, auch und gerade in Graeculus' Text.
(...) höchstens einige (Hervorhebung TB) durch eventuelle Langzeitfolgen von Strahlung.
"Höchstens einige" ist hier eine eindeutige Relativierung. Grundlage dessen ist aber die vorhandene Ereignis-Auswirkung-Kette, sondern allein die Tatsache, dass diese nicht einfach - sprich: ohne wissenschaftlichen Nachweis - zu erkennen ist. Bei einem Autounfall sieht man all das auf einem Fleck - in einem Haufen gestauchtem Metall.

c.) Werden die Autounfälle nicht durch die bloße Anzahl der Autos bestimmt? Und ist die Anzahl der Autos nicht abhängig vom Kreditwesen? Immerhin finanzieren oder leasen die meisten Menschen heutzutage die Autos. Wäre es darum nicht effektiver, das Kreditwesen zu reglementieren, um die Zahl der Verkehrstote zu verringern?

Es gibt weltweit viel mehr Tote durch Selbsttötung als durch Terroranschläge - weit mehr! (Habe die Zahlen neulich in einem Hariri gelesen, bin aber zu faul, sie herauszusuchen.) Wäre darum nicht der "War on susizide?

All das hört sich natürlich seltsam an. Ich vergleiche da Sachen, die nicht zu vergleichen sind... oder?


Und was die Froilains angeht: Solange niemand ein Penisfoto postet, ist all im grünen Bereich.

Antwort geändert am 13.04.2018 um 12:27 Uhr
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Introitus ergänzte dazu am 13.04.2018:
Ich kann der Argumentationsweise des Textes nicht folgen.
Zum einen sind Ängste nie an eine Statistik gebunden. Das hat mit einem spezifischen Thema nichts zu tun. Man müsste vor Hunden keine Angst haben, aber vor seinem eigenen Partner. Man müsste vorm Fliegen im Flugzeug keine Angst haben, aber vor dem eigenen Badezimmer.
Die präsente Thematik des Terrors verschweigt der Text komischerweise - die Angst vor Atomkraftwerken ist ja mittlerweile so abgeklungen, das sie mir als nebensächlich vorkommt.

Das Aufrechnen von Todesfällen im Kolumnenbeitrag ist ein unterkomplexer Utilitarismus. Also sind alljährliche Menschenopfer okay, aber wehe, jemand verkauft Pommes!

Was ich viel schlagender finde, ist, dass wir aus der Statistik ja überhaupt keine Gefährlichkeit von der Nutzung der Atomenergie ableiten können. Wir nutzen sie ja erst seit einem Wimpernschlag, müssen uns aber Äonen um die Folgen ihrer Entfesslung sorgen.
Da menschliche Kulturen erfahrungsgemäß instabil sind, ist das eine gewaltige Wette auf die Zukunft, die genauso wie das sog. Restrisiko sich der einfachen Erfassbarkeit entzieht.
Dieses Nichtwissenkönnen ist es, was Angst macht. Und die ist nach meiner Einschätzung 'rationaler', als Atomkraft überhaupt zu verwenden.
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Graeculus meinte dazu am 13.04.2018:
Es ist kein Text über Atomkraftwerke, und in der Tat hätte ich auch den Terror als Bezugspunkt wählen können. Für AKWs habe ich mich wohl entschieden, weil wir hier in den Nähe das AKW Cattenon haben und in der Familie häufiger darüber diskutiert wird.
Es ist ein Text über Autos - genauer gesagt: gegen Autos. Wir sind fixiert auf bestimmte Gefahren, während wir andere, (statistisch weit) größere ignorieren.
Zudem hat er einen persönlichen Hintergrund in einer Kindheit, die schon in den fünfziger und sechziger Jahren durch die vielfältigen negativen Folgen des 'Individualverkehrs' bestimmt wurde.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 13.04.2018:
Text gegen Autos ist ok. Provokant und übertrieben Formulieren auch. Aber der Vergleich ist so an den Haaren herbeigezogen, dass er hinkt - metaphorisch gesehen. ;-)

dass wir aus der Statistik ja überhaupt keine Gefährlichkeit von der Nutzung der Atomenergie ableiten können.
Das ist die Frage. Denn wenn wir uns die Toten betrachten, die genuin auf die Nutzung der Kernenergie zurückzuführen sind, ist diese Zahl bestimmt nicht unerheblich. Und wer besoffen in einen Stausee fällt, ist nun einmal kein Opfer der Energiegewinnung aus Wasserkraft.


Und...
...zum Schluss - vergib mir, Herr (wenn es dich denn gibt), ich kann nicht anders - muss ich doch mal wieder ein wenig herumklugscheißen. Es heißt Kernernegie und Kernenergiewerke (Kernkraftwerke geht zur Not auch noch). Atomkraft ist ein feststehender Begriff aus der Physik und bezeichnet die Kraft in einem Atom, durch die der Kern zusammengehalten, bzw. die Protonen und Neutronen beim Kern gehalten werden (Schwache und Starke Atomkraft).

Antwort geändert am 13.04.2018 um 14:36 Uhr
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Graeculus meinte dazu am 13.04.2018:
Das stimmt, es müßte "Kernkraftwerke" o.ä. heißen.
Ich habe nichts gegen Klugscheißer, wenn sie recht haben.
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Graeculus meinte dazu am 13.04.2018:
Interessanterweise verteidigt niemand den Individualverkehr mittel Autos - jedenfalls bis jetzt nicht.
Ich vermute mal, daß Du ebensowenig ein Auto besitzt wie ich.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 13.04.2018:
Nö, kein Auto. Durch einen Zufall hatte ich mal eines für ein paar Monate zur Verfügung, bis ein Sturm es zertrümmert hat.
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (13.04.2018)
Das ist ein sehr menschlicher Einwurf - individuell menschlich. Nur zur Erinnerung. Die Bundesregierung sucht nach einem Atommüllendlager mit der Aufbewahrungszeit: 1 Millionen Jahre!

Solch ein Zeitraum kann man sich sehr schwer vorstellen. Also machen die Menschen - wie du hier - folgendes: Sie ziehen irgendwelche anderen vergleiche um sich einzureden, dass es so schlimm gar nicht ist.. 'Tschuldigung, aber das ist ein wenig infantil.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 13.04.2018:
Dazu kommt noch: Der Hintergrund dieses Textes sind statistische Wahrscheinlichkeiten. So etwas hört sich immer sehr sachlich an, man muss aber fragen ob es das auch ist, bzw. die Relevanz von statistischen Wahrscheinlichkeiten für das Leben betrachten.

Würde man nämlich danach gehen, würde niemand Berufsschriftsteller oder Berufsschauspieler werden wollen, weil die Wahrscheinlichkeit, sich diesen Traum verwirklichen zu wollen, sehr gering ist. Kaum Bücher, nur Amateurfilme.

Ein weiteres Beispiel: Das Flugzeug mag das sicherste Verkehrsmittel sein, doch was nutzt das den Passagieren von MH 17 bzw. MH 370 oder ihren Angehörigen?

Und es mag auch nur einer von 700.000 Menschen, die unter Vollnarkose gestellt werden nicht mehr aufwachen, aber was ist, wenn du der eine bist?

Statistischen Wahrscheinlichkeiten taugen vielleicht zu einer allgemeinen Gefahreneinschätzung, haben aber für das wirkliche Leben bzw. den einzelnen Augenblick keine Bedeutung. Wenn ich in ein Flugzeug einsteige wird es sicher landen oder auch nicht. Bekomme ich eine Vollnarkose, werde ich aufwachen oder auch nicht. DAS ist der Geist nachdem man sich in seinem Leben orientieren sollte. Nur so ist z.B. auch Entwicklung und Fortschritt möglich.
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Graeculus meinte dazu am 13.04.2018:
'Infantil' ist gut, denn in der Tat - wie ich bei Introitus schrieb - stecken Kindheitserfahrungen hinter meiner Abneigung gegen Autos. D.h. ich habe in den fünfziger und sechziger Jahren bereits etwas erlebt, was dann erst sehr viel später von den Grünen in die allgemeine Diskussion eingeführt worden ist.

Gefahren taxiere ich in der Tat statistisch, d.h. quantifizierend. Daß ich auch bei einer Vollnarkose oder beim Blumengießen sterben kann, ist eben extrem unwahrscheinlich und berührt mich deshalb wenig. Selbst wenn es mich dann treffen sollte ... wie hätte man das verhindern können?
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 13.04.2018:
Natürlich können Gefahren quantifiziert werden. Aber schon eine leichte Standpunktverschiebung bringt die Aussagekraft ins wanken. Muss z.B. ein Narkosearzt sich bei seiner/ihrer Arbeit sich keine Gedanken machen, weil das Risiko so gering ist? Nein, die Berechnungen müssen jedes Mal gleich exakt sein, beim ersten und beim siebenhunderttausendsten Fall.

Ich bin auch durchaus der Meinung, dass das Auto des Einzelnen, als Mittel des Individualverkehrs für eine Massengesellschaft ausgedient hat. Die Unfalltoten sind dabei nur ein Aspekt. Auch sonstige gesellschaftliche Kosten sind enorm. Man bedenke z.B. nur die nicht mehr wegzudenkenden Schallschutzwände - übrigens haben sich damals die sozialdemokratisch-grün-versifften Bürger dafür stark gemacht und nicht die armen konservativen, die ja immer grundlos angegriffen werden -, die aus unserer Landschaft gar nicht mehr wegzudenken sind. Oder umgekehrt: Man stelle sich einmal vor, eine Verwaltung wollte irgendwo Schallschutzwände zurückbauen. Da wären die besorgten Bürger doch flux zur Stelle und würden "Wir sind das Volk" gröhlen.

Aber ich schweife ab...
Und wo ich gerade dabei sind...

Scheinbar zukunftsweisende Technologieprojekte wie Elektroautos und das autonome Fahren dienen ja nur dazu, den Individualverkehr beibehalten zu können, am System an sich eben NICHTS ändern zu müssen. Des weitern offenbart sich in ihnen (eine in der Vergangenheit schon oft fatale) Technikgläubigkeit, von der wir so oft behaupten, dass wir sie überwunden hätten.

Offtopic: Eines der größten Tabuthemen der Zeit kommt aus dem Technikbereich: Umweltbelastung/-verschmutzung durch das Internet. 2006 - vor 12 Jahren - war diese bereits so groß, wie die des internationalen zivilen Luftverkehrs.


Nichtsdstotrotz bin ich ein Freund von Autos. Allerdings als reines Hobby. Ihr praktischer Nutzen ist gering bzw. auf welchem Gebiet ihr größter Nutzen liegt, ist leicht zu erkennen: bei der Bequemlichkeit.

Antwort geändert am 13.04.2018 um 14:52 Uhr
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Graeculus meinte dazu am 13.04.2018:
Ah, jetzt doch, ein Freund des Autos!

Der Hinweis auf die Umweltbelastung durchs Internet ist gut; das Ausmaß kannte ich nicht.

Es ist bemerkenswert, wieviele Gedenkkreuze hier auf dem Land Land am Straßenrand stehen. Jedes steht für mindestens ein Todesopfer.
Vor ein paar Tagen hat hier eine Motorradfahrerin einen LKW überholt und ist mit voller Geschwindigkeit frontal auf einen entgegenkommenden Van geprallt. Mit schwersten Verletzungen per Hubschrauber in eine Spezialklinik.
Vor Jahren hat der Bruder meiner ersten Frau bei Nebel zwei Menschen totgefahren und dabei selber ein Auge verloren.
Auf dem Land.

Wenn man um 17.00 Uhr, zur Rushhour, in Düsseldorf an der Berliner Allee steht: ein Alptraum.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 13.04.2018:
Es ist bemerkenswert, wieviele Gedenkkreuze hier auf dem Land Land am Straßenrand stehen. Jedes steht für mindestens ein Todesopfer.
Ich habe meinen Wehrdienst im "schönen" Ostwestfalen verbracht. Damals bemerkte ein "Landei", das jeden Abend nach Hause fuhr. "Die Ampelschaltungen in Bielefeld sind gut. Mit 100 hat man immer grüne Welle."

Ich hatte mal eine Freundin in Düsseldorf. Wenn ich mit meinem Motorrad bei ihr war, habe ich An- und Abfahrt zwischen 15 bis 17 Uhr stets vermieden. Also: Ja, Hölle.
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