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Jugend und mehr – oder weniger


Die Kolumne des Teams "Montagsteam"



Sonntag, 10. Juni 2012, 21:35


Genießen Sie Ihr Leben in vollen Zügen.

von Skala


Ich mag Zugfahren. Nirgendwo kann man so toll Leute beobachten, wie im Zug oder am Bahnhof. Und nebenbei so viel lernen, nicht nur über menschliche Verhaltensweisen, Knigge lässt grüßen, sondern auch allgemeinwissenstechnisch.

Ein paar dieser Erkenntnisse und Wissenserweiterungen, sowie wertvolle Tipps, was bei den Mitreisenden gar nicht gut ankommt, möchte ich der Nachwelt unbedingt erhalten, besonders denen, die das Zugfahren meiden, und gar nicht wissen, was ihnen dabei entgeht:

1) Vermeiden Sie tunlichst Selbstgespräche im Zug. Egal welch wichtige Neuigkeiten man oder frau sich auch zu erzählen hat, es wirkt irgendwie immer völlig Banane. Noch dazu, wenn der pinkfarbene Lippenstift in den Mundwinkeln verschmiert ist und man im Juni eine Kombination aus Jogginghose und Winterjacke trägt. Erst heute durfte ich wieder einem solchen Exemplar gegenübersitzen, und es war, sagen wir mal, nicht wirklich angenehm.

2) Fühlen Sie sich bitte NICHT wie zu Hause. Bei dreißig Grad im Schatten die Schuhe im hoffnungslos überfüllten ICE auszuziehen und allen Umsitzenden die von Hornhaut und zu engen Pumps geplagten und verschrobenen Füße darzubieten, ist nicht appetitlich. Von jedweder Geruchsbildung mal abgesehen. Warum sich trotzdem so viele Bahnreisende während der Fahrt aus ihrem Schuhwerk schälen – ich habe keine Ahnung.

3) Meistens hält der Zug an den Haltestellen, die über die
Reservierungsanzeige angeschlagen werden.
Noch so eine Begegnung, bei der ich mir das Lachen verkneifen musste. Ich saß brav auf meinem im ICE reservierten Gangplatz, als eine Dame mittleren Alters herangestöckelt kam, eine halbe Ewigkeit auf die kleine Reserviert-Anzeige glotzte, die im Fall des Fensterplatzes „Gotha – Duisburg“ in den Raum funkelte, und dann den Platz neben mir anvisierte, für dessen Belegung ich ihr natürlich sofort den Weg frei machte. Als dann der Schaffner kam, wandte meine Sitznachbarin sich voller Vertrauen an ihn: „Sagen Sie mal, hält dieser Zug auch in Duisburg?“ Ob sie wohl befürchtete, mit dem Fallschirm abspringen zu müssen…?

4) Nonnen sind doch nicht so besitzlos und grundständig, wie immer vermutet. Letztens habe ich mal neben einer ungefähr einhundertfünfzig Jahre alten und wirklich winzigen Nonne gesessen. Eigentlich war sie ganz knuffig, erst fand sie ihren Sitzplatz nicht, dann gab es Probleme mit dem Koffer, aber irgendwann hatte sie es sich mit meiner Hilfe auf dem Platz neben mir bequem gemacht und ihr Lunchpaket - ne, das Wort passt nicht ganz, ich nenne es lieber plattdeutsch „Bütterken“ - bestehend aus Käsestullen und hartgekochten Eiern, ausgepackt. Bestimmt in der Klosterküche aus selbstgemachtem Käse und Eiern aus Eigenproduktion zusammengestellt, dachte ich mir. Urig, wie man es sich vorstellt. Dazu las sie brav im Gotteslob. Als es ans Fahrkarte Vorzeigen ging, zückte meine Sitznachbarin jedoch glatt ein Internetticket, für das man a) Internetkenntnisse und b) eine Kreditkarte oder Ähnliches benötigt. Sachen gibt’s…

5) Ja, in manchen Zügen gibt es Steckdosen. Nein, die sind nicht zur Hygienepflege gedacht. Diese einfache aber doch so simple, ungeschriebene Regel kannte der junge, bärtige Mann, Marke Versicherungsvertreter oder Börsenmakler wohl nicht, der knochenhart seinen Elektrorasierer aus der Tasche nahm und sich mitten im ICE den letzten Visagenschliff verpasste…

6) Geben Sie Ihr Allgemeinwissen so laut bekannt, dass es alle in Ihrer Umgebung mitbekommen. Vielleicht gibt es jemanden, der noch von Ihnen lernen kann. Die Zugstrecke am Rhein entlang ist zweifelsohne für den kulturell Angehauchten von großem Interesse. Für wissende Väter mit wissbegierigen Sprösslingen und anscheinend unwissenden Ehefrauen offenbar umso mehr. Jedenfalls saß ich hinter dieser Musterfamilie bestehend aus Mama-Papa-pubertierender Tochter-nervendem Sohn im Grundschulalter, der Papa die ganze Fahrt über mit Fragen löcherte, die dieser im Gegenzug immer stolzer und immer lauter beantwortete. Geschätzter Wahrheitsgehalt: 20%. In Köln schließlich wurde der Zug immer langsamer, während er über die Hohenzollernbrücke rollte. Pflichtschuldig wies Papa den Sohnemann auf die vielen Liebesschlösser hin. Dass er nicht noch „Schenk mir dein Herz“ anstimmte, war alles. Dafür legte er die letzte Schippe drauf, als der Dom in Sicht kam und sogar das Töchterchen sich zu einem „Boah!“ herabließ. „Könnt ihr euch das vorstellen“, fragte Papa da mit stolzgeschwellter Brust, „die haben diesen riesigen Dom damals direkt neben den Bahnhof gebaut!“

In diesem Sinne noch eine schöne Woche, und ich hoffe, ich habe meinen Bildungsauftrag hiermit erfüllt…


 
 

Kommentare zu diesem Teamkolumnenbeitrag


Kommentar von Skala (18.06.2012)
@Jack: Ich werde mir besagten Gedanken künftig immer als erstes stellen... meistens bin ich ja erträglich, aber ich geb's zu, einmal war ich auch ein Nervenkiller, nämlich als ich mit geplatztem Koffer unterwegs war, den nur noch wenige Sicherheitsklammern zusammenhielten und ich mich trotz Überfüllung geweigert habe, den Koffer in die Gepäckablage zu hieven... :)

@Dolphi: Das "Sänk ju for tschusing Deutsche Bahn tudäi" ist manchmal aber auch ganz lustig... :D

@cooori: Und das Schöne ist... immer wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo der nächste Bananenbieger her... die Leute in Zügen toppen sich immer gegenseitig. :)
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