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Kein Thema

Sonntagskolumnen


Die Kolumne des Teams "keinThema.de"



Sonntag, 03. April 2011, 00:17


Die Guillotine für den Tag

von MagunSimurgh


Kennt ihr das, wenn ein Tag im Leben eine Zäsur erfährt und egal, wie man gerade drauf ist, der Umschwung kommt und reißt ihn entzwei, den armen Tag, wie ein Cuttermesser die mikrowellengeweichte Butter. Sicherlich, nehme ich an.
Was für Rückschlusse lässt das nun zu, wenn man sich den alten Spruch meiner Oma (die übrigens, wie an anderer Stelle bereits erwähnt, mit über 60 Jahren Lebenserfahrung endlich die Weisheit eines Statistikstudiums erlangt hat!) ins Gedächtnis ruft: "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben." Mit anderen Worten: Wenn der zu Henkende in der Guillotine träumt, heißt das nicht, dass er vor dem fallenden Beil nicht mehr aufwacht.
Also was heißt das für diesen Spruch: An sich erstmal gar nichts, würden meine Ex-Wissenschaftsdozenten sagen. Ein erkannter wissenschaftlicher Zusammenhang muss im Experiment beliebig oft reproduzierbar sein. In einem groß angelegten Versuch müsste also eine signifikante Mehrheit (was zu definieren wäre) an Tagen, die für den Anwender positiv beginnen, mit einem Abfall der Stimmungskurve ins negative Unendliche enden.
Da weder ich, noch die geneigten Leser, dafür wahrscheinlich Zeit und Nerven haben, kürze ich das Ganze ab und bringe die Geschichte auf den Punkt, die Moral von der Geschicht' ist: Die Zäsur im Tag, egal ob zum Negativen oder Positiven, lässt sich in ihrer erlebten Intensität regulieren. Am besten geschieht das, indem man sich kognitiv die Gegenwart in noch kleinere Zusammenhänge als den aktuellen Tag zerlegt. Mit einfachen Worten: Man muss sich nicht für ein oder zwei Stimmungen entscheiden, die dann den Tag definieren, genießt die kürzesten unteilbaren (jedenfalls ohne atomaren Super-GAU) Momente bis zu Ende, dann könnt ihr euch wenigstens mit der Gewissheit in den nächsten Ärger stürzen, dass ihr keinen Tropfen Fröhlichkeitselexier (Hormoncocktail) verschwendet habt.

Guten Tag.

PS: Liebe Sinnsuchende, zum Sinn des Lebens geht es  HIER ENTLANG.


 
 

Kommentare zu diesem Teamkolumnenbeitrag


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (03.04.2011)
Was bitte ist den ein "Cuttermesser"?
Magun, wenn Du damit ein Messer meinst, das Cutter, also Filmeditoren bzw. Cutter zum Schneiden von 8/16/35/70mm-Film benützen, so muss ich dich darüber aufklären, dass sich diese Messer fixiert in Rahmen befinden, in denen der Film eingelegt werden kann, will sagen: Mikrowellengewichte Butter bekommt man da nicht hinein, der Besitzer (Cutter) des Messers wird Dich sicherlich kreuzigen, wenn Du mit seinem Handwerkszeug Butter schneidest.
Dem zweiten Teil der Kolumne kann ich nicht folgen.

Nichts für ungut!
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MagunSimurgh
Kommentar von MagunSimurgh (03.04.2011)
 Lesen hilft.

Die Doppelmoppligkeit des Begriffs Cuttermesser (Messermesser) fand ich so schön bescheuert. ;)

Im zweiten Teil geht es um die statistische Belegung des Sprichwortes und die daraus (möglicherweise, sollte jemals jemand so etwas bescheuertes tun) resultierenden Schlüsse.
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wupperzeit
Kommentar von wupperzeit (04.04.2011)
So bescheuert finde ich die Rückschlüsse gar nicht, - ganz im Gegenteil. Die Ewigkeit ist doch nur eine Summe von Augenblicken, und das Glück die Addition kleiner Freuden, das wird oft vergessen, wenn man dabei ist, unglückliche Minuten zu resümieren. Das gilt auch für die Liebe, sie bedeutet nicht mehr, als: im Kino über die gleichen Dinge lachen zu können, wie es heißt. Und zu wollen.

Die Verachtung für Volksweisheiten (und Phrasen, übrigens) habe ich nie verstanden, sie halten sich über lange Zeit, weil sie wahr sind… “Mein Unglück kann sein, wie es will, mein Glück muss sein, wie ich es will“ (Emil Gött), ist eine einfach formulierte Lebensweisheit, die mir gefällt, oder auch, wie Schopenhauer schrieb:

„Wir fühlen den Schmerz, aber nicht die Schmerzlosigkeit; wir fühlen die Sorge, aber nicht die Sorglosigkeit; die Furcht, aber nicht die Sicherheit. Wir fühlen den Wunsch, wie wir Hunger und Durst fühlen; sobald er aber erfüllt worden, ist es damit wie mit einem genossenen Bissen, der in dem Augenblick, da er verschluckt wird, für unser Gefühl dazusein aufhört. Genüsse und Freuden vermissen wir schmerzlich, sobald sie ausbleiben: aber Schmerzen, selbst wenn sie nach langer Abwesenheit ausbleiben, werden nicht unmittelbar vermißt. - Daher werden wir der drei größten Güter des Lebens, Gesundheit, Jugend und Freiheit, nicht als solcher inne, solange wir sie besitzen; sondern erst, nachdem wir sie verloren haben. - Daß Tage unseres Lebens glücklich waren, merken wir erst, nachdem sie unglücklicheren Platz gemacht haben.“, -

ich habe Deine Kolumne sehr gerne gelesen,

Andreas
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (04.04.2011)
Klugscheißerlinks zu Wikipedia kann ich auf den Tod nicht ausstehen.
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MagunSimurgh
Kommentar von MagunSimurgh (04.04.2011)
Lieber Andreas, ich danke dir für diese tiefgründige Auseinandersetzung mit dem eigentlich schweren Hintergrund dieses absurd sprachdominierten Kolumnentextes.

Lieber Dieter,
es tut mir wirklich Leid, aber ich ging einfach davon aus, dass es ziemlich leicht ist, herauszufinden, was ein Cuttermesser ist. Deswegen diese offenkundige Beleidigung. (Natürlich war es einfach die schnellste Methode, möglichst viel Unsinniges über diese Messer an den Mann zu bringen.)
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (04.04.2011)
Entschuldigung angenommen. :-)
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