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Kein Thema

Sonntagskolumnen


Die Kolumne des Teams "keinThema.de"



Sonntag, 24. April 2011, 01:38


Das Gesetz und die Propheten

von wupperzeit


Für  Für Anne und...

Schwer zu sagen, was man selbst machen würde, wenn man Zeuge einer Gewalttat wird, wie sie gestern in  Berlin geschah: ob man dem Opfer helfen würde oder sich selbst in Sicherheit bringen würde aus Angst, selbst ein Opfer der Gewalt zu werden, - oder ob man sogar selbst seinen eigenen Gewalttrieb ausleben würde und womöglich…

Jedenfalls hat sich einer der Täter gestern bereits der Polizei gestellt, und obwohl noch keine Einzelheiten über das Profil dieses potentiellen Mörders bekannt sind, wird es sich wohl um das übliche biografische und charakterliche Persönlichkeitswrack handeln, das von anderen Straftaten dieser Art bekannt ist: aufgewachsen in einer gewalttätigen oder gewaltbereiten Umgebung, wurden die späteren Täter oft selbst Opfer von Gewalt oder lernten, dass Gewalt zur Lösung von Konflikten eingesetzt wird, usw.Ein entscheidender Faktor ist der Umstand, dass in solchen Kreisen früh und dann später generell auf Bildung wenig Wert gelegt wird. Wobei es keine Rolle spielt, ob der Vater (oder die Mutter) sich in Kneipen prügelt und abends RTL 2 schaut,oder ob die Eltern als Unternehmer das Recht des Stärkeren zelebrieren im Umgang mit Angestellten oder der Konkurrenz, und am Abend lieber Bilanzen lesen als ein Buch. Aus der einen Biografie und Sozialisation erwächst der Schläger,aus der Anderen der Amokläufer. Zum Beispiel. Begünstigt wird eine solche Entwicklung zum späteren Intensivtäter durch gesellschaftliche Entwicklungen: das Individuum wird höher eingeschätzt in seinem Wert als die Summe der Individuen, die Gemeinschaft, das führt zu einer zunehmenden Bindungsunfähigkeit und Vereinzelung untereinander. Wieder: Und so weiter.

Nur nützt es, um ein Problem zu lösen, recht wenig in der konkreten Situation, in der eher schnelle Entscheidungen gefragt sind statt der Reflektion über das Entstehen dieser Umstände, und in der es noch weniger hilft, über Therapiemöglichkeiten oder Strafen für die Täter nachzudenken, sich dieses Phänomens bewusst zu werden durch eine Analyse des selben. Erfahrene und professionelle Kriminalisten empfehlen eher, sich zuerst einmal selbst zu schützen, selbst Hilfe zu suchen durch Verständigen der zuständigen Polizei oder Ähnlichem, und den Tätern, wenn möglich, als Gemeinschaft gegenüberzutreten, um die logischerweise stärkere Kraft zu nutzen. Oft sind diese Täter aus oben genannten Gründen eher schwache, oft feige Kreaturen, die selbst nur in Überzahl stark zu sein glauben. Abgeraten wird dagegen von möglicherweise spektakulären Einzelaktionen, das ist der sicherste Weg, selbst zum Opfer zu werden.

Beunruhigend an solchen Gewaltausbrüchen ist nicht nur die ekelhafte Brutalität solcher Verbrechen, - einem Verletzten werden noch weitere Verletzungen zugefügt, einem Bewusstlosen wird noch an den Kopf getreten, - es ist die scheinbare Willkür, mit der die Opfer ausgewählt werden von diesem Pack, es kann jeden zu jeder Zeit an jedem Ort treffen. So gesehen wäre eine Gemeinschaft wünschenswert, in der es Maxime ist, dass Gewalt nicht geduldet wird in keiner Situation: durch Übereinstimmung müsste es selbstverständlich sein, sich sicher fühlen zu können beim Betreten einer S-Bahn, zum Beispiel, dass jedem von jedem geholfen wird, sollte er zum potentiellen Opfer werden. Wie oben beschrieben: als starke (nicht: gewalttätige) Gemeinschaft. Man nennt eine solche gesellschaftliche Übereinstimmung auch Moral. Übrigens. Sind solche Voraussetzungen allgemein akzeptiert, kann man sich um die Therapie oder Bestrafung der Täter kümmern.

Wieder der Kategorische Imperativ also, oder, wenn Sie es zu Ostern religiös mögen: Das Matthäus Evangelium 7, Vers 12. Verantwortung für Andere zu übernehmen heißt: Verantwortung für sich selbst zu besitzen. Gewalt gibt es nur dort, wo man sie duldet. Und sie äußert sich nicht immer physisch oder spektakulär in der körperlichen Eskalation, das Gefährliche an ihr sind ihre verschiedensten Erscheinungsformen und Nuancen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein gewaltfreies Osterfest und:

Einen schönen Tag.


 
 

Kommentare zu diesem Teamkolumnenbeitrag


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (24.04.2011)
Ich reihe mich ganz bewußt nicht ein in die Reihe derer, die vorschnell behaupten: "Ja, natürlich, ich greife ein!" Ich bin weder ein hilfsbereiter noch ein sog. "guter" Mensch, sondern einfach nur ein Mensch. Ein Mensch, der am liebsten die Profis von Polizei etc. ruft, die mit solchen Situationen umgehen können. Falls ich meine Freundin oder eine andere Begleitung dabei habe, muss ich bedenken, das sich für diese Verantwortung trage und diese Person(en) vielleicht nicht derart ungestüm in irgendeine Junikieschlägerei mitreingezogen werden wollen. Seien wird doch ehrlich: Da prügelt doch fast immer Pack anderes Pack, sowas wie "Gut" und "Böse" gibt es nicht. Nur Menschen.
Wenn ich Zivilcourage zeigen will, dann spiele ich nicht den Helden, sondern sage irgendeinem A... mit Hund, dass er in einem Naturschutzgebiet (z.B. eine meiner Laufstrecken) seine Töle doch bitte wenigstens an die Leine nimmt. Nunja, meistens nützt es nichts.
Ich habe zu lange in Köln gewohnt und bin dort mit öffentlichen Verkehrsmittel gefahren. Die dort versammelten Freaks sind mitnichten eine "starke Gemeinschaft".

Hoppla, jetzt habe ich doch tatsächlich zu einen von Wupperzeits Gutmenschenkolumnentexten ereifert! :-) Na, sowas!
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Lala
Kommentar von Lala (24.04.2011)
Hallo wupperzeit,

Deine Kolumnen sind deutlich besser als Deine Texte. Warum? Weil kein Zweifel, trotz der Nebelkerzen, besteht, wo Du stehst.

Ja, ich weiß, das erinnert an das alte FDJ Lied: Sag mir wo Du stehst. Das ist aber eine von mir bewusst ein- zweideutig benutzte Analogie, die sich wunderbar auf Deine Kolumne münzen lassen lässt.

Worum geht es in Deiner Kolumne – und ich lasse bewusst die Widmung weg, denn es wäre ja auch feige bzw. charakterlos, einenText ob seiner Widmung zu kritisieren - allerdings und nicht minder – im Gegenteil! – auch vice versa.

Kurzum: es geht um: Mitmachen oder Einschreiten? Dulden, oder Stimme erheben?

Ich zäume mal Dein Pferd, wupperzeit, von der Seite des Dorfes auf: Das ganze Dorf erzieht das Kind. Klingt banal, nicht? Worum es mir geht, ist, das dieses Dorf überwiegend, so beschreibt es der Darwinismus, Masse und nicht Elite ist. Da schließt sich schon die Frage an, ob die von Dir beschriebenen Ungeheuer, bei denen es

sich wohl um das übliche biografische und charakterliche Persönlichkeitswrack handeln, das von anderen Straftaten dieser Art bekannt ist: aufgewachsen in einer gewalttätigen oder gewaltbereiten Umgebung, wurden die späteren Täter oft selbst Opfer von Gewalt oder lernten, dass Gewalt zur Lösung von Konflikten eingesetzt wird, usw.

genau: usw. usf. und klare Sache und damit hopp. Fall erledigt.

Fraglich ist für mich aber, ob die vermuteten Persönlichkeitswracks Repräsentanten der Masse, geschweige denn der Elite sind?

Wieviele Persönlichkeitswracke kennen Sie eigentlich? Ja, Sie? Und nicht nur aus Erzählungen, Räuberpistolen und Bildstories, sondern aus eigener Erfahrung? Wieviele no go areas haben Sie in Ihrem Revier?

Ich, das kann gelogen sein, lebe in Spandau. PLZ 13583. Spandau ist, laut der Berliner Bild, der B.Z, ein krimineller Bezirk, ein Bezirk den man nach 22.00 Uhr nicht betreten sollte – zumindest Teile davon und – nicht überraschend - ein Bezirk aus dem alle meine Freunde nach Zehlendorf geflohen sind. Das ist für mich ein entscheidendender Umstand. Aber Whuppy sagt:

Ein entscheidender Faktor ist der Umstand, dass in solchen Kreisen früh und dann später generell auf Bildung wenig Wert gelegt wird. Wobei es keine Rolle spielt, ob der Vater (oder die Mutter) sich in Kneipen prügelt und abends RTL 2 schaut,


Nein, sage ich. Der entscheidende Faktor ist das Wegschauen der Boatpeople die nach Zehlendorf geflohen sind, ist das Fliehen der selbsternannten Elite, die ums Verrecken kein RTL2 aber immerzu arte schauen will.

oder ob die Eltern als Unternehmer das Recht des Stärkeren zelebrieren im Umgang mit Angestellten oder der Konkurrenz, und am Abend lieber Bilanzen lesen als ein Buch.


Nein und AUTSCH! sage ich, als Unternehmer, weil der Unternehmer bei Whuppy zur Jubelkarikatur für KluKlux-Clan-Anhänger wird. Wieso? Weil der Unternehmer, wie ein Neger aus dem Niger, wie alle Rassisten und Wupperzeit schon immer wussten, kein Buch, geschweige denn zu Ostern die Bibel, lesen kann und weil der Unternehmer, hier wie ein jüdischer Weltfinanzverschwörer nur am Zinsertrag sprich einer positiven Bilanz interessiert zu sein scheint. Das ist peinlich, mein lieber Wupperzeit. Denn Neger, Juden und auch Unternehmer, das lass Dir, mein lieber Wupperzeit sagen, lesen gerne auch mal ein Buch oder gehen auch mal ins Theater.

Lieber Wupperzeit, die Welt ist meines Erachtens komplizierter als RTL2 es Dir offensichtlich suggeriert hat:

Aus der einen Biografie und Sozialisation erwächst der Schläger,aus der Anderen der Amokläufer. Zum Beispiel


Weder noch. Weder erwächst aus der einen, noch aus der anderen Biographie zwangsläufig ein Schläger. Wer so denkt, lieber Wupperzeit, der denkt wie ein die Macht verteidigender Chinese. Ach, ich Trottel. das siehst Du ja auch selbst ein:

[qoute]Zum Beispiel. Begünstigt wird eine solche Entwicklung zum späteren Intensivtäter durch gesellschaftliche Entwicklungen: das Individuum wird höher eingeschätzt in seinem Wert als die Summe der Individuen, die Gemeinschaft, das führt zu einer zunehmenden Bindungsunfähigkeit und Vereinzelung untereinander. Wieder

Das Individuum wird also fälschlicherweise höher geschätzt als die Summe? Und das ist richtig so, lieber Wupperzeit? Aha, Ach, Sag mir doch noch mal wo Du stehst, Wuppi[I]? Wo immer, lieber Wuppi, das Individuum nichts mehr gilt, und Du der Letzte warst um Jeanne Anne zu retten, wo immer das ist, will ich nicht sein*.

Gute, in ihrer Aussage, glasklare Klolumne. Aber ich wiederhole nochmals: Nein, sage ich. Der entscheidende Faktor ist das Wegschauen der Boatpeople die nach Zehlendorf geflohen sind, ist das Fliehen der selbsternannten Elite, die ums Verrecken kein RTL2 aber immerzu arte schauen will.

Viel Spaß beim Auferstehen wünscht

Lala


*@Anne
ich weiß auch nicht wo Wupperzeit, der Prophet der Gesetze war, als es Dich zerbröselte. Wo ich war, weiß ich. Nicht - inhaltlich - bei Dir.

PS: Diese Antwort ist Klopfstock gewidmet.
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wupperzeit
Kommentar von wupperzeit (24.04.2011)
@Lala: Vielen Dank für Deinen Beitrag.

Wir leben in einer Demokratie, noch, und der demokratische Grundgedanke geht von der Gleichheit der Menschen aus in ihren Rechten und Pflichten. Im Unterschied zum Darwinismus, zum Sozialdarwinsimus, der die gegenteilige Ansicht vertritt. Eine der Konsequenzen des demokratischen Grundgedankens ist der Sozialstaat, die Konsequenzen des Sozialdarwinismus sind historisch aus der Zeit der Herrschaft der Nazimörder bekannt.
Die Gewalt dagegen findet sich in allen gesellschaftlichen Gruppen, sie ist per se erst einmal kein soziales Problem. So stammen die so genannten Amokläufer bisher ausnahmslos aus eher so genannten gehobenen Kreisen, der Amokläufer von Winnenden stammte aus einer Unternehmerfamilie.

Natürlich gibt es zahlreiche Unternehmer, die ein kultiviertes Leben führen, und zahlreiche, die das nicht machen. Ich wollte mit meinen in der Kolumne gemachten Bemerkungen nur andeuten, dass Unbildung kein soziales Phänomen ist. Und bin grundsätzlich nicht gegen Unternehmertum an sich, nur gegen unkontrolliertes und hemmungsloses auf Kosten der Gemeinschaft. Diskriminierung ekelt mich grundsätzlich an. Ich finde es zudem lächerlich als Versuch eines Argumentes, Kritik an Unternehmern mit der Diskriminierung von Menschen gleichzusetzen und empfinde das als Verhöhnung des Leides der Opfer dieser Diskriminierungen. Aber das ist eine zur Zeit leider weit verbreitete Unart und intellektuelle Schamlosigkeit, Vertretern humanistischer Ansichten das Gegenteil vorzuwerfen, bloß, um sie zu beleidigen, wo die plausiblen Gegenargumente fehlen.

Tatsächlich kenne ich Vertreter aller von mir in der Kolumne beschrieben Gesellschaftsgruppen persönlich, ich halte diese persönliche Bekanntschaft aber nicht für notwendig, um über sie schreiben zu können: Bücher, Zeitungen und sonstige Medien dienen bei intelligentem Gebrauch nicht nur der Unterhaltung.

Individualismus als Ideologie an sich ist in einer Demokratie nur so lange duldbar und wünschenswert, bis er die Gemeinschaft an sich gefährdet. Die Mehrheit der einzelnen Mitglieder dieser Gemeinschaft. Das ist eine politische, keine psychologische Tatsache und basiert wieder auf der demokratischen Maxime der Gleichheit aller Menschen in dieser politischen Gemeinschaft. Innerhalb dieser Gemeinschaft wird der Individualismus gefördert, nicht gegen die Gemeinschaft. In einer solchen Gesellschaftsform sind Märtyrer und Heilige nicht notwendig als Phänomen und überhaupt.

Insgesamt danke ich Dir für die Ergänzung der Ursachen für die von mir beschriebenen Gewaltexesse, sicher gibt es da noch einige. Ich habe die Wichtigsten genannt, wie sie in der Soziologie beschrieben werden.

Ich habe die „Zerbröselung“ Annes nicht mitbekommen, und das tut mir Leid. Ob ich geholfen hätte, das weiß ich gar nicht, ich hielt sie eigentlich aus persönlicher Bekanntschaft nicht für einen Charakter, der sich vertreiben lässt.

„Für Anne und…“, heißt es in meiner Widmung. Für Anne, Irene, und… also.
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wupperzeit
Kommentar von wupperzeit (24.04.2011)
@Dieter, @Wellblecheisenbahn:

Ganz herzlichen Dank für die Beiträge. Und Dir, Dieter, für die Aufregung, gelegentlich ist eine solche Gefühlsäußerung sehr gesund.

Den Selbstschutz empfiehlt die Polizei als ersten Schritt, wenn man in eine wie von mir in der Kolumne beschriebene Situation gerät. Das heißt nicht, dass man feige ist, es heißt, dass man vernünftig ist.

Bei mir selbst versagt diese Vernunft leider auch gelegentlich wegen eines ebenso gelegentlich aufbrausenden Jähzorns -, ich bin kürzlich in eine solche Situation geraten, habe völlig falsch reagiert und war am Ende froh, im Nachhinein, dass ich das unverschämte Glück hatte, dass meine Unvernunft nicht bestraft wurde.

Ich wünsche einen schönen Sonntag,

Andreas
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Kommentar von g.penn (25.04.2011)
Du sagst, Diskriminierung ekle dich grundsätzlich an, das heißt, es komme nicht auf eventuelle Bedingungen an, ob sie dich anekle oder nicht, sondern sie gelte dir im Grundsatz als anekelnd. Das ist sicherlich ein klares Bekenntnis, ebenso wie dasjenige, du seist gegen "unkontrolliertes und hemmungsloses [Unternehmertum] auf Kosten der Gemeinschaft" - aber so klar beide Bekenntnisse sein mögen und so leicht ihnen die Beifallprovokation gelingt, sie machen dich nicht zugleich auch zu einem Vertreter des Humanismus, da hier der Humanismusbegriff lediglich trivialisiert wird; dieser Begriff hat ja eine Geschichte, einen historischen Kontext. Aber ich möchte zur Diskriminierung zurück: Sie ekelt dich an, grundsätzlich, d.h. ohne Bedingungen - zudem sagst du: Menschen seien Menschen, gleichviel, welche umweltliche Ausstattung ihnen gegeben ist. Im Text aber nennst du einen Menschenteil, nämlich den der Täter: "Pack". Hier scheint mir, kam zum "Grundsatz" der Ekelhaftigkeit jedweder Diskriminierung doch eine Bedingung hinzu: Wenn jemand Täter einer solchen Tat ist (die sicherlich eine zunächst schwer fassbare ist), gilt dieser Grundsatz nicht mehr. Es folgt: es handelt sich hierbei gar nicht um einen Grundsatz. Nein, wupperzeit: das ist kein "Pack"; das sind, de jure, Täter. Was sie de facto sind, wissen wir nicht, mit Ausnahme der leicht einsehbaren Tatsache: es handle sich augenscheinlich um "Menschen". Was ich vor einiger Zeit im Hegemann-Thread angesprochen habe, gilt auch hier: du stigmatisierst, ohne diese Stigmata jedoch letztlich auszubegründen bzw. ihre Bedingungen zu erläutern. Gewiss kann eine Kolumne nicht die Arbeit leisten, wissenschaftliche Explikationen aufzubereiten. Gleichwohl sollte sie doch nicht unzulässig vereinfachen. Das würde ich als das vorrangige Problem dieser Kolumne ausmachen (und auch deines Kommentars dazu): In der Kolumne soll etwas 'abschließend' besprochen werden. Zwar wirst du sicher sagen: du wissest genau, dies könne man nicht abschließend besprechen, zumal hier nicht; die Kolumne selbst aber zeigt dieses Vorhaben dennoch an (als meinetwegen unbeabsichtigtes). Daher muss sie gnadenlos vereinfachen, damit der Leser am Ende nicht ohne eine greifbare These dasteht. Dann wird also von "Pack" gesprochen, von "Unternehmern", von "Amokläufern", von "solchen Kreisen", von "RTL 2", vom "Recht des Stärkeren", von "Biografie und Sozialisation", von "Bindungsunfähigkeit" und "Vereinzelung", von "Individuen" und "Gemeinschaft", ja gar vom "Kategorischen Imperativ" - und das alles, damit es eben 'greifbar' wird, muss ganz simpel miteinander verbunden werden. Das ist, auch wenn es nicht deinem Ansinnen entsprechen mag, der Jargon des Sensationellen. Und daher 'erfahre' ich auch aus der Kolumne nichts, keinen interessanten, bedenkens- und bemerkenswerten Standpunkt, keine neue Perspektive, die potenziell einnehmbar ist, kurz: nichts Substanzielles. Nur ein bisschen Empörung, gekleidet im Frack der betont bescheidenen Sachlichkeit. Oder ich verkenne, dass es sich um eine durchironisierte Kolumne handelt: dann wird vieles von dem, was ich schrieb, hinfällig.

Eines noch, das vorrangig in den Kommentaren zu finden ist: Es ist wie ein Signalschild, das man gleich zur Hand hat und anstelle der Erläuterung einsetzt, wenn man reflexhaft den Spruch aufsagt: Es ist vernünftig, nicht zunächst dazwischen zu gehen, sondern die Polizei zu rufen. Der Begriff "vernünftig" wird hier schlichtweg vulgarisiert. Denn auch wenn man seine Freundin dabei hat und gewiss ausschließen möchte, dass ihr etwas Fürchterliches zustößt: es ist zunächst intuiert und basiert auf dem Gefühl der Angst oder Furcht, sich im Zuge des Beiseins der Liebsten einer bedrohlichen Situation zu enthalten. Auf eine solche Situation zu reagieren, gleichviel, ob man einschreitet oder sich enthält und alternativ die Polizei ruft, ist nicht Folge einer Reflexion, sondern eines Reflexes. Bahnt sich eine solche Situation nämlich nicht nur an, sondern ist akut, wird also auf einen (wehrlosen) Menschen bereits eingeprügelt, gibt es weder Raum noch Zeit für eine Reflexion: weshalb jede Entscheidung, die darauf getroffen wird, "vernünftig" nicht sein kann. Und wer tatsächlich schon in beiden Situationen war, in der einschreitenden und enthaltenden, der wird doch zugeben können: dass die Enthaltung einer Furcht, einer Sorge entspringt, und dass sich in der Nachbetrachtung dieser Situation immer auch das Gefühl beigesellt, man sei "feige" gewesen. Das mag zwar allein nicht zutreffen, aber daran lässt sich doch immerhin feststellen, dass man nicht "vernünftig" (im wahrsten Verstande des Wortes) gehandelt hat. Mir jedenfalls hängt eine vergleichbare Situation nach Jahren noch heute nach; und wenn ich daran denke, empfinde ich (mindestens konnotativ) immer auch Scham dabei.

Was ich gut fand, war der Einwurf der Moral. Den hätte ich mir ausgeprägter gewünscht, denn er berührt einen Punkt, von dem aus die Diskussion einer 'rechten' Behandlung (oder Prävention) solcher Vorkommnisse besser möglich wäre. Das würde etwa die Definition, ob Menschen, die sich als Täter beweisen, hierdurch bereits ihren moralischen 'Status' einbüßen - oder nicht. Und was fallweise dazu entschieden werden könnte. "Usw." ;-)
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Kommentar von g.penn (25.04.2011)
Ähm.

"Das würde etwa die Definition, ob Menschen, die sich als Täter beweisen, hierdurch bereits ihren moralischen 'Status' einbüßen - oder nicht -, miteinschließen". So. ;-)
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wupperzeit
Kommentar von wupperzeit (25.04.2011)
Erlaube mir bitte diese persönliche Bemerkung am Anfang meiner Antwort an Dich: Auch unsere Auseinandersetzungen waren früher gewalttätig, ich habe schon in dem Thread über Frau Helene Hegemann geschrieben, dass ich mich darüber freue, dass sich das geändert hat.

Grundsätzlich voran einige wenige Bemerkungen zu Kolumnen: Tatsächlich unterscheiden sie sich von wissenschaftlichen Arbeiten oder Essays durch ihre Kürze und Reduzierung auf ganz wenige Argumente, die eine Meinung begründen soll. So gesehen haben sie auch einen eher populär-intellektuellen Charakter, sie sollen möglichst viele Leser ansprechen oder sogar unterhalten im besten Sinne. Dennoch gliedert man eine Kolumne natürlich auf einen Höhepunkt zu, nämlich auf den Appell: eine Kolumne hat einen stark appellativen Charakter. Zu mir selbst, als Kolumnenschreiber: Ich schreibe Kolumnen seit einigen Jahren im nunmehr dritten Team, gelegentlich verfällt man da ein wenig in die Routine des Vielschreibers, ich bin deshalb froh, in einem großen Team zu schreiben. Und ich bin kein Akademiker, ich weiß gar nicht, ob derart analytische Texte wie einen Essay überhaupt schreiben könnte.

Und wenn Du Dir einmal die Kommentarverläufe anschaust, die meine Kolumnen hervorrufen, scheinen sie so populär nun auch nicht wieder formuliert zu sein. Wobei es natürlich auch an mir als Autoren liegt: Ich diene ja hier anscheinend einigen Leuten als Projektionssfläche für die vielfältigsten Bedürfnisse. Aber leider ist es so: eine Kolumne kann eine abschließende Synthese nicht leisten, dazu könnte die aus ihr entstehende Diskussion dienen. Aber: siehe oben.

Ich halte die Bezeichnung „Pack“ für eine eher harmlose Beleidigung. Beleidigung, keine Diskriminierung. Man spricht mit dieser Beleidigung den Tätern nicht ihre Zugehörigkeit zur Menschheit mit allen damit verbundenen Rechten und Pflichten ab. Zu Recht gehört zu einer Demokratie auch eine humanistische Rechtsprechung, Resozialisierung statt Strafe und so, sagen wir besser: statt Rache.

Nun gibt es aber eine Schwierigkeit: wenn meine Katze ein Tier tötet oder verletzt, so entschuldige ich das mit ihrer „Natur“ und liebe sie weiterhin. Einen S-Bahnschläger zu lieben fällt mir schwer nach einer solchen Tat… Ein Reflex, sozusagen, man ist von der Gewalt abgestoßen aufgrund seiner eigenen Zivilisiertheit und Sozialisation, Kultiviertheit, vielleicht, und reagiert ebenfalls unzivilisiert, unkultiviert mit einer Beleidigung, zum Beispiel. Für besonders schlimm halte ich das nicht, so lange das nicht endet: „Das Pack am nächsten Baum aufhängen…“

Du hast vollkommen Recht mit Deiner Kritik an dem Wort „vernünftig“, dass ich für richtiges Verhalten im Bedrohungsfall gebraucht habe: vielleicht können wir und auf das Adjektiv „ratsam“ einigen? Ich schrieb in einem Rekommentar zu dieser Kolumne, dass mich mein leider gelegentlich bis oft aufflackender Jähzorn kürzlich selbst in eine gefährliche Situation gebracht hat, in der ich sehr viel Glück hatte. Ich stimme mit Dir darin überein, dass eine solche Situation weder rational noch moralisch planbar ist, und dass Begriffe wie Mut oder Feigheit deplaziert sind. Und so gesehen auch Gewissensbisse in der Erinnerung nicht angebracht, aber verständlich. Viele sind nach der Konfrontation mit Gewalt traumatisiert.

Eigentlich sollte es gar kein Anlass zu einer Diskussion sein, dass man sich in einer moralischen Gesellschaft schützt und beschützt fühlt als Gemeinschaft…Und als Mitglied dieser Gemeinschaft. Vielleicht ist diese Gewalt ja erwünscht und wird befördert, vorgelebt von einem ganz anderen, nun...Pack. Denke ich manchmal.

Ich danke Dir sehr für Deinen Kommentar,

Andreas
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wupperzeit
Kommentar von wupperzeit (26.04.2011)
Ja, so kann es kommen, man wirft in der Aufregung schon einmal Dinge durcheiander, nur, um zu werfen.

Mittlerweile werden auch Details über die Lebensunstände des Täters bekannt: wieder kein Jugendlicher aus der Unterschicht, - von der jetzt so gerne gesprochen wird, um sie später wie selbstverständlich zu etablieren. Und auch kein Jugendlicher mit Migrationshintergrund, übrigens war es auch keine Frau. Es sind fast nie Frauen...Es war Söhnchen aus gutem Hause, Gymnasiast, der aus Langeweile "Menschen erschlagen" gespielt hat. Boatpeople aus Zehlendorf.  Nun ja.

Ich danke Dir sehr für Deine Beiträge,

Andreas
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Lala
Kommentar von Lala (27.04.2011)
@Wupperzeit
Nein, kein letztes Wort. Es steht ja alles ausführlichst da und ein jeder kann und darf sich seine Meinung bilden.
Nur ein Hinweis. Du schreibst in Deiner Antwort u.a. :Individualismus als Ideologie an sich ist in einer Demokratie nur so lange duldbar und wünschenswert, bis er die Gemeinschaft an sich gefährdet. Und da beginnt auch das chinesische Prinzip und ich könnte mich fast in die FDP verlieben. Fast.

@Wellblecheisenbahn
Danke für den Hinweis.
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Altruismus (11.12.11)
I want to believe- Ein uneinlösbares Versprechen. (04.12.11)
Wir haben ein Ergebnis. (Am Ende der Mathematik) (27.11.11)
Geräusch (20.11.11)
1982 (13.11.11)
Was in der Zeitung steht (06.11.11)
Von der Unmöglichkeit, im Kreis zu gehen. (30.10.11)
Nachts ist es hässlicher als draußen (23.10.11)
Die Evolution der Süchtigkeit (16.10.11)
Forever young (09.10.11)
Zentralverriegelung (02.10.11)
Die Wendeltreppe (25.09.11)
Eine Schlucht (18.09.11)
Über Pornografie (11.09.11)
Ich mach so Berlin (04.09.11)
Sonderangebote (28.08.11)
Facebook und so (21.08.11)
Obwohl...Nun ja. (14.08.11)
Wofür ich dankbar bin (07.08.11)
Trau. (31.07.11)
Ravi Wuppertal (24.07.11)
Für jemanden (17.07.11)
Die emanzipierte Beziehung (03.07.11)
Ganz anders (19.06.11)
Wieder märchenhaft (12.06.11)
Eine und die Kolumne (05.06.11)
Man sollte (22.05.11)
Sie schlachten den Tod aber ganz schön aus (15.05.11)
Hommage an Mutti (08.05.11)
Folklore (01.05.11)
Das Gesetz und die Propheten (24.04.11)
Die Guillotine für den Tag (03.04.11)
Warum ich ab Stuttgart 21 ausgestiegen bin (27.03.11)
Damsel in Distress (06.03.11)
Will mehr (20.02.11)
Wahre Liebe III (13.02.11)
Berliner Uschi-Ich (30.01.11)
Wahre Liebe II (23.01.11)
Thrown out of Drama School (Phantom/Ghost) (16.01.11)
Was ich im letzten Jahr dank Berg- und Hegemann gelernt habe (09.01.11)
Hommage an etwas (02.01.11)
Selbsthilfekolumne (12.12.10)
Pro Improvisation! (05.12.10)
Besetzt (28.11.10)
Mut zur Möblierten Melancholie! (21.11.10)
Übrigens (07.11.10)
Ist das noch Bohème oder schon die Unterschicht? (Britta:Wer wird Millionär?) (24.10.10)
...auf dem Dorfe (17.10.10)
Eine Soundso (10.10.10)
geo cashing und train catching – von der Weltwanderung des Geldes und der Suche nach einem pünktlichen Zug (03.10.10)
Schopenhauer und die Adipösen (26.09.10)
Vergewaltiger und Narzissen (05.09.10)
Währungen (29.08.10)
Ein Kampf (22.08.10)
Zweibeinige Pferde (15.08.10)
Napiersche Stäbchen (08.08.10)
Schachbrettphilosophen (01.08.10)
Über Monotropismus (25.07.10)
Vorurteile (11.07.10)
Sieg der Nettigkeit (04.07.10)
Wickelräume und Payback (27.06.10)
Heraldische Improvisation (20.06.10)
Ganz ehrlich - (13.06.10)
Du sollst nicht Gott spielen (06.06.10)
Mißstände, Mißverständnisse (30.05.10)
Von Serienjunkies und Revolverhelden (23.05.10)
Was macht schon ein schlechtes Gewissen? (16.05.10)
Danke (09.05.10)
Omerta (02.05.10)
Parvenüs (25.04.10)
Warum wir über Physik schreiben sollten (18.04.10)
Strabaphilomatik (11.04.10)
Jugend, ein Niemand (28.03.10)
Eine Operette (21.03.10)
Warum man einen weißen Hasen jagt, wenn man weiß, wie die Geschichte ausgeht. (14.03.10)
Ganz Frau (07.03.10)
Wahre Liebe (28.02.10)
kirschprinzip (21.02.10)
Wessen kann ich mir gewiss sein? (14.02.10)
Bauernopfer brennen nicht mehr, sie rauchen bloß noch (31.01.10)
Eine Warnung (24.01.10)
Ein Sozialromantiker (17.01.10)
Mein Wort des Unjahres (10.01.10)
Gescheiterte Existenzen (03.01.10)
Weihnachtsfrieden und Glühweinrausch (20.12.09)
Für Wortverdreher (13.12.09)
Ansichten einer Bratgemeinschaft (06.12.09)
Natürlich Mord (29.11.09)
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