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Tage wie dieser

Gedanke zum Thema Entfremdung


von Ihm

Es gibt Tage, an denen weiß man nicht, inwiefern das Erlebte und erlebt Werdende überhaupt von Bedeutung ist. Abgeklärt starrt man aus seinem Körper nach draußen in die Welt und bemerkt dabei nicht einmal mehr den Wechsel seines Standortes. Wie sehr sich die Umgebung von der vorherigen auch unterscheiden mag, sie hinterlässt immer denselben Eindruck. Im schlimmsten Fall eine tausendfach erlebte und schwermütige Langeweile, die sich, von den schillerndsten Orten ausgehend, ihren Weg tief ins Innere bahnt, jede Faser des eigenen Fleisches durchdringt und sich äußert in der Verweigerung des Gehirns, auch nur die einfachste Form von Anstrengung zu unternehmen und über das Gesicht dorthin zurückgeworfen wird, woher sie gekommen war. So sehe ich mich in einer kaum ertragbaren Beziehung zu meiner Umwelt, die mich nicht einmal ansatzweise an sich zu binden weiß und ich nur die Rolle eines stillen Beobachters innehabe; eines Kinobesuchers etwa, der sich, statt den lang erwarteten Actionfilm endlich zu Gesicht zu bekommen, beständig mit einer zermürbenden Diashow aus Werbebildchen konfrontiert sieht, aber aus Angst davor, einzuschlafen und den Film zu verpassen, sich nicht die Augen schließen traut, obwohl der dunkle Kinosaal mehr als nur dazu einlädt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von seelenliebe (52) (17.02.2010)
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Ihm meinte dazu am 18.02.2010:
Hi, seelenliebe!

Vielen Dank für die lieben Worte.
In der Tat beschreibt es den Zustand tiefster Depression, in dem ich mich beim Verfassen dieses Textes befand. Beruhigend zu wissen, dass ich kein Einzelfall bin, geteiltes Leid und so. ;) Wobei ich inzwischen der Auffassung bin, dass eine gesunde Depression etwas sehr fruchtbares sein kann, wenn man sie richtig auszunutzen versteht.

Liebe Grüße,
Michael
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (26.07.2021)
Ja, ich sehe das genauso, wenn ich nach durchzechter Nacht aufwache.
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