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Das Päckchen

Short Story zum Thema Nachbarschaft


von Stelzie

Dass der Postbote um diese Zeit klingelte, war nicht ungewöhnlich. Dass Sandra ein Päckchen für den Nachbarn annehmen sollte, ebenso wenig. Dass im Nachbarhaus um diese Zeit noch Licht brannte war aber schon seltsam.

Sie kannte den Mann, wie man einen Nachbarn eben kennt. Er hieß Michael, grüßte stets freundlich und seine Frau war vor etwa einem halben Jahr ausgezogen. Sie hatte den Stress nicht mehr ertragen können. Das Haus, das Grundstück und das Kind waren ihr irgendwann zu viel geworden.
Sandra schaute gern über den Zaun zu Vater und Tochter. Die kleine Mathilda vergötterte ihren Papa und er sie wohl ebenfalls. Es war eine Freude, den beiden im Sommer bei gemeinsamer Gartenarbeit zuzusehen.

Jetzt war Herbst. Die Kleine sollte im Kindergarten und Michael auf Arbeit sein. Sandra drehte das Päckchen in ihrer Hand unschlüssig hin und her, bevor sie sich entschloss, nach nebenan zu gehen.
Die Haustür war angelehnt und da auf ihr Klingeln niemand reagierte, ging sie hinein. Es fühlte sich fremd an und doch war sie überzeugt, das Richtige zu tun, als sie den Vorraum betrat.
"Hallo?" Sandra ging von einem Zimmer ins nächste. Was sie schließlich im Wohnzimmer vorfand, ließ ihr kurzzeitig den Atem stocken. Michael lag auf der Couch, im Arm hielt er seine kleine Tochter. Beide reagierten nicht mehr. Im Fernseher schwirrte die Biene Maja über den Bildschirm.

Sandras Handlungen automatisierten sich. Sie überprüfte Puls und Atmung. Der Puls war bei beiden schwach und die Atmung flach. Sie griff nach ihrem Handy und wählte den Notruf. Kurze Zeit später waren Rettungswagen und Sanitäter zur Stelle.

 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (02.10.2018)
Ein Glück, eine solche Nachbarin zu haben. Wer weiß, was sich noch anbahnt. LG
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Stelzie meinte dazu am 02.10.2018:
Zu neugierige Nachbarn können auch lästig sein. Es sollte einfach ein gesundes Miteinander geben.
Ich danke dir auch für deine Empfehlung, lieber AZU.
Liebe Grüße
Kerstin
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (02.10.2018)
Funktioniert nicht so richtig, weil zu hastig erzählt. Bitte nicht Sätzer als Vorbild nehmen. Ansonsten handwerklich okay, aber "klingeln" ist hier ein substantiviertes Verb.
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Stelzie antwortete darauf am 02.10.2018:
Ich widerspreche dir nur ungern (ich achte dich als Kritiker wirklich), doch es handelt sich hier um eine Zeitspanne von etwa 10 Minuten. Es ist wie "ein kurzer Blick durch ein Schlüsselloch", so habe ich die Definition von Short Story im Kopf. Sätzer bringt ein ganzes Leben in fünf Sätzen. Das ist etwas anderes, denke ich.

Danke und liebe Grüße
Kerstin
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (02.10.2018)
Schnörkellos erzählt.
Manchmal werden die Päckchen zu groß und keiner hat´s bemerkt.
LG TT
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Stelzie schrieb daraufhin am 02.10.2018:
Manchmal ist die Last nur schwer zu "er"tragen. Ich weiß, was du meinst.

Ich danke dir auch für deine Empfehlung.
Liebe Grüße
Kerstin
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Kommentar von Graeculus (69) (02.10.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Stelzie äußerte darauf am 02.10.2018:
Man muss immer eingreifen. Oder anders : In solchen oder ähnlichen Situationen tut man es einfach. Nachgedacht wird hinterher. Da kommen dann tatsächlich die Gedanken, dass man zu früh zur Stelle war. 10 Minuten später und alles wäre gut...
Wenn es um Suizid oder aber auch kranke und alte Menschen geht, jedenfalls.

Vielen Dank und liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (02.10.2018)
Ein harter Stoff gut verpackt. LG Uwe
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Stelzie ergänzte dazu am 02.10.2018:
Dankeschön und liebe Grüße zurück
Kerstin
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