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Ansprache
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Symbolgedicht zum Thema Eigene Welt


von Hecatus

Du fandst, nur du, den eingang in meine welt,
die anderen geheim und verschlossen ist.
    So tratst du, durch die düstre pforte,
        ein und zu mir in den sternenhimmel,

in dessen glanz du, Stille, emporgeschwebt,
den, Liebe, du noch heut auf der wange trägst.
    In deinen augen spiegeln noch un-
        endliche tiefen und träume wieder,

die einst du schautest, bis du in meinem herz,
im abgrund, in den tiefen versunken bist ·
    und träumerische hilferufe
        durch mein geheiligtes innres zuckten.

Nun wandl ich unter sternen allein dahin,
in meinen hallen, die nur für zwei bestimmt ·
    und auf den hohen himmelsbahnen
        such ich noch immer nach deinen spuren.

Anmerkung von Hecatus:

8 II 2018


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