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Gorgonenkopf aus Gummi

Kurzgedicht zum Thema Emanzipation


von RainerMScholz


Gorgo
(von RainerMScholz)
Gorgonenkopf aus Gummi

Wie groß.
Und  ausgewaschen.
Wie gebraucht und gehöhlt und gefickt:
Wie benutzt
dein Bauch sein muss.
So viele Glieder,
und immer und immer je wieder,
harte, weiche, alte, junge,
müssen da in dir
gewühlt haben schon;
wieviel
Erfahrung
du gesammelt haben magst
auf solche Weise;
im Dunkeln,
im Zwielicht,
unter Neongasröhrenlicht
in Rot.
Das widert mich an.

Und schon beim
Ersten Mal.
Weiter ging es und
weiter und weiter und weiter.
Und tiefer und fester und härter.
Bis dann die
anderen kamen,
die anderen Männer.
Ich weiß die Namen
schon nicht mehr,
geschweige die Gesichter.
Muss ich auch nicht, ich
denke, dass sie alle
Haare auf den Ärschen hatten.
Mit Überwindung nur
war das noch immer unerträglich.
Jede Ader, jeder Nerv,
Hautfalten noch, verklebtes Haar,
das schwarze; poch-
ende Adern und Arterien,
Venen blau geschwellt,
enterigiert, widergewachsen
und entleert
ein Abermal.

Der Schlußstrich zieht sich wie von selbst.
Auf Wiedersehen,
ein Lebewohl,
wir seh`n uns in Fickcity,
Bumsenstraße 69.
Ich tu mir suchen
eine neue
Schlampe, die von mir
so weit nicht ist
und so geweitet.



© Rainer M. Scholz


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Kommentare zu diesem Text


abaer
Kommentar von abaer (27.09.2007)
Sorry, aber ich kann da nix Emanzipatorisches rauslesen. Eher Spätpubertäres reininterpretieren, abaer das lass ich mal liebaer...
Etwas ratlos, abaer
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RainerMScholz meinte dazu am 28.09.2007:
Der Schluss des Gedichts weist auf das Dilemma hin. Denn während der Geschlechtspartnerin ein promiskuöses Verhalten durchaus verübelt wird, scheint Er sich dieses Verhaltens unproblematisiert bedienen zu dürfen. Paradoxerweise ist es wohl gar gewünscht, wenn sich die sexuelle Freizügigkeit nur auf die eigene Person beschränkt.
Und dann finde ich, das Autoren auch einen Standpunkt einnehmen dürfen sollten, der den Stempel Emanzipation trägt, ohne gleich spätpubertär erscheinen zu müssen.
Grüße,
R.
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Kommentar von Loki (22) (27.09.2007)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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WinstonSmith antwortete darauf am 27.09.2007:
dann werde ich deiner ratlosigkeit mal zum trotz etwas licht auf deine fragestellung werfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Gorgonen

... wie schoen, dass es wikipedia gibt, da spart man sich so manche umstaendliche und umschweifende erklaerung :o)
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RainerMScholz schrieb daraufhin am 28.09.2007:
Danke.
Grüße,
R.
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Loki (22) äußerte darauf am 28.09.2007:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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AlmaMarieSchneider
Kommentar von AlmaMarieSchneider (27.09.2007)
Hmmm, für mich ist das irgendwie abgelassener Männerfrust. Von Emanzipation merke ich auch nichts. Wer oder was hat sich denn emanzipiert?

Würde es wirklich gerne verstehen.

Liebe Grüße
Alma Marie
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RainerMScholz ergänzte dazu am 28.09.2007:
Ich verweise auf die Erläuterungen zu dem Kommentar von abaer an dieser Stelle.
Danke für Dein Interesse.
Grüße,
R.
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SimpleSteffi
Kommentar von SimpleSteffi (27.09.2007)
*räusper* ... und um konkrete Poesie handelt es sich hierbei auch nicht. Bitte Genre ändern.
Gruß,
Steffi
diesen Kommentar melden
WinstonSmith meinte dazu am 27.09.2007:
du hast recht, ich musste gerade nachschlagen, konkrete poesie ist anders :o)
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RainerMScholz meinte dazu am 28.09.2007:
Minnesang schien mir ebenfalls unangebracht.
Grrüße,
R.
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SimpleSteffi meinte dazu am 28.09.2007:
Ist es ja auch ebenfalls. Empfehle unter "Infos" das Nachschlagewerk "Literarische Gattungen"
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WinstonSmith
Kommentar von WinstonSmith (27.09.2007)
hmm ... in meiner unbedarftheit wuerde ich sagen, du machst bukowski alle ehre mit deinen zeilen. alle ist mir noch nicht wirklich klar, aber vielleicht wird das ja noch ... der titel, er gefaellt mir, er beinhaltet bereits eine extreme entmystifizierung, indem du den mythos einfach laecherlich machst; ansonsten ist das gedicht weitestgehend sehr konkret und metaphernarm (was sicher kein nachteil sein muss), wobei mir ein paar zeilen sehr ins auge stachen: Jede Ader, jeder Nerv, Hautfalten noch, verklebtes Haar, das schwarze; poch- ende Adern und Arterien, Venen blau geschwellt, enterigiert, widergewachsen
und entleert ein Abermal ... imho ein sehr gelungener abschnitt, er gibt dem gedicht sehr viel gewicht. wobei ich ja eine symapthie fuer noelogismen hege, wie hier z.b. enterigiert ... im ganzen wuerde ich mir wesentlich mehr dichte wuenschen, du holst ab und zu zu weit aus, wie ich finde ... aber dennoch, auch wenn es fuer viele inhaltlich vielleicht zu vulgaer sein mag, ich finde es durchaus gelungen.
in diesem sinne bukowsk'sche gruesse, catweazle
(Kommentar korrigiert am 27.09.2007)
(Kommentar korrigiert am 27.09.2007)
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RainerMScholz meinte dazu am 28.09.2007:
Bukowski fiel mir nach der Fertigstellung auch ein, obschon die Attitüde etwas anders gelagert ist, wie ich finde. Stilistisch vielleicht.
Danke für den Wikipedia-Hinweis (obwohl ich der Sache nur begrenzt Vertrauen schenke. Da darf nämlich jeder seinen Senf abgeben.).
Grüße,
R.
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RainerMScholz meinte dazu am 02.10.2007:
Ich nehm´ jetzt "Kurzgedicht", um einer (berechtigten) literaturwiss. Formaldiskussion auszuweichen. Danke, EinfachSteffi. Mein Fehler.
R.
(Antwort korrigiert am 02.10.2007)
(Antwort korrigiert am 02.10.2007)
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Kommentar von MarieM (55) (08.10.2007)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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RainerMScholz meinte dazu am 09.10.2007:
HeideMarie! Danke für Deine Empfehlung und die profunde Anmerkung. Habe aber leider keinen Knall (oder Plopp) gehört - da lief wohl gerade wieder Motörmuschi bei mir. In meiner Anlage.
Grüße,
R.
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Kommentar von The_black_Death (31) (14.12.2007)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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RainerMScholz meinte dazu am 17.12.2007:
Danke.
Grüße,
R.
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RainerMScholz
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Veröffentlicht am 27.09.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.10.2007). Textlänge: 183 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.673 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.11.2019.
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