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Text zum Thema Existenz


von RainerMScholz

Den Mund ausgeschäumt, wie mit einem Stück Seife; das Stück; überall Schaum, weiße halbe Kinder; die Augen sind weit aufgerissen; weit auf; aber der Mund ist noch weiter geöffnet als die Augen; der Rachen; die Uvula zittert; noch weiter, weil es sein muss; wie mit einem großen Rührstab; überall schäumt und glänzt es; das ist der Glanz der Erniedrigung; gottgefällige Demut; das Atmen fällt schwer, ich weiß, aber mein Rohrstock tut seine Pflicht; ohne den Rohrstock gäbe es all die Disziplin nicht; wer führte uns an ohne die Zucht; wer ginge voran, wer folgte; ohne das strenge Prinzip keine Gefolgschaft; ich schäume diesen Mund aus und der Körper folgt brav; ein braver Soldat, ein fleißiger Arbeiter; Schlucken ist ein Lebensgrundsatz; was täten wir ohne das Schlucken; wer führte all die Schlachten und Kriege; wer führte die Lager und stünde an den Öfen, wer füllte all die Gräber; wer mauerte die Paläste, die Mausoleen und die Kerker; wo kämen wir hin und woher die ganzen so verschäumten Leben; das Überflüssige, das geopfert werden muss; das Leben – ein abgeseihter Schaum; in deinem Mund; und die aufgerissenen Augen, die Geräusche des Schluckens und Würgens, das lebenheischende Keuchen; das Leben; was fingen wir ohne die halben weißen Kinder an, die du schluckst; sage mir, was das wohl wäre.


© Rainer M. Scholz


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von harzgebirgler (26.10.2017)
leben ohne schlucken
würde ein' kaum jucken.

abendgrüße
h.
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RainerMScholz meinte dazu am 27.10.2017:
Der Hals ist reizbar dann und wann,
so schluckt man, was man beißen kann.
Gruß + dank,
R.
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