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Im Stacheldraht

Kurzgedicht zum Thema Leben/Tod


von RainerMScholz

Im Stacheldraht

Verreckt.
Auf der Flucht
erschossen.
Das Rückgrat
zerfetzt.
Bis auf die Trümmer
der Knochen.
Und lebt
noch.
Und schreit.
Ich - Du
Er/Sie/.
Es
schreit noch.
Ist noch nicht tot.
Will immer
und immer nicht
sterben.
Verlangt zu leben.
Weiter.
Immer weiter.
Im Stacheldraht
lebt etwas.
Und windet
die zerfleischte Seele
um den Verstand:
der sagt:
hör auf.
Schreit,
bis Blut und Wasser
aus den Ohren rinnen.
Das.
Es.
Im Stacheldraht
hat man begonnen
sich einzuleben.

Die Jäger sind taub.
Niemals zu verheilende
schwärende Wunden,
immerwährende Schmerzen:
Das Ewige Licht
dieses Dornentabernakels.

Blut sickert in
Erde
im Stacheldraht,
dort,
wo Krüppel gemacht werden.

© Rainer M. Scholz


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Kommentare zu diesem Text


Lars
Kommentar von Lars (28.11.2006)
nackte, ungeschorenen blutrünstigkeit - saugut und verstörend zugleich. da kann man leider nicht auf ein schnelles ende hoffen.

lg, lars
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RainerMScholz meinte dazu am 28.11.2006:
Danke, Lars. Schnelles Ende ist nicht gut für den Dichter. Und am sechsten Tag befand Gott: Klappe zu, Affe tot.
Grüße,
R.
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Kommentar von Heide-Marie (48) (28.11.2006)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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RainerMScholz antwortete darauf am 28.11.2006:
Danke, Marie.
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