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Seelenbuch

Kurzgedicht zum Thema Gefühle


von Mondsichel


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Nein, schließ Deine Augen vor meiner Seele,
dieses Buch zu lesen, wäre mein schneller Tod.
Kein einzig Gefühl wag ich hinauf zu wünschen,
mit bebender Brust, in tiefstem Schatten.
Deine Beschwörungen treffen tiefer als ein Dolch,
ertränken meinen Odem in stürmischer Brandung.
Lass mich doch leben in kalter Einsamkeit,
denn vergänglich ist das Glück, die Liebe.
Lieber erfriere ich, als an diesem Schmerz
zugrunde zu gehen...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Jetzt auch mit Hörversion :)


 
 

Kommentare zu diesem Text


kata
Kommentar von kata (23.05.2006)
Ein trauriger Text, liebe Mondsichel.
Es kommt mir so vor, als solche Texte ansteckend wären, höre in den Ohren nur das Klagen, lese über Sehnsüchte und Abschiede und Frage mich heimlich: Ist der ins Wasser gefallene Frühling daran Schuld, oder zeigen diese Texte den Zustand unserer verwunderten Seelen auf

Ganz liebe Grüße
Kata
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Mondsichel meinte dazu am 23.05.2006:
Ja die Melancholie und Romantik sind irgendwie schon immer meine Lieblingsthemen gewesen. Früher selbst gefühlt, heute in tausend Facetten niedergeschrieben... Ich glaube es ist mehr der Zustand unserer verwundeten Seelen, der Frühling ist nur begünstigend. Denn er bringt das Dunkel und das Grau des Winters zurück, dem wir heute eigentlich entflohen sein müssen...
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Kommentar von TanzderSinne (30) (23.05.2006)
da sieht man mal wieder das alles vergänglich ist - nicht nur die zeit. leider traurige wahrheit und immer wieder fragt man sich warum man so leiden muss. und erträgt lieber andere brutale dinge als jenen schmerz. ja kommt mir sehr bekannt vor. liebe grüßle, ive
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Mondsichel antwortete darauf am 23.05.2006:
Lieben Dank liebe Ive... Es gab eine Zeit da habe ich jegliches Gefühl verleugnet, habe jedem Menschen eine Mauer aus Eis entgegengesetzt. Denn ich hatte Angst den Schmerz zu spüren, den ich hinter mir glaubte, den ich verdrängt hatte...
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Perry
Kommentar von Perry (23.05.2006)
Hallo Mondsichel,
ein berührender und zugleich bedrückender Text. Man möchte dem lyrischen Ich zurufen: Schlage eine neue Seite auf im Seelenbuch und schreibe für den Liebsten ein neues Kapitel.
LG
Manfred
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Mondsichel schrieb daraufhin am 23.05.2006:
Danke lieber Perry. Das lyrische Ich kann keine neue Seite aufschlagen, ich glaube dafür ist es viel zu sehr in diese Gefühle und Gedanken gebrannt. Ich selbst habe längst die Seiten weitergeschlagen und neu beschrieben. Doch in meiner Erinnerung schlage ich öfter mal dieses Seite wieder auf. Und ich sehe immer wieder, das ich mit dieser Seite des Buches nicht alleine bin... :)
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Kommentar von steinkreistänzerin (46) (23.05.2006)
text und titel sind einfach super!
wenn auch traurigmachend. aber ich kann das schon verstehen, mit dem "lieber erfireren".... wer von uns hat noch nicht so gefühlt? da muss ich schnell ein knöpfchen drücken, für das hier!
grüße von annette
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Mondsichel äußerte darauf am 23.05.2006:
*lächel* Ja ich war jahrelang zu Eis gefroren um mich vor weiterem schmerz zu schützen. Doch im Endeffekt hat mich das Eis auch nicht davor bewahrt mich selbst und meinen wahren Schmerz zu erkennen... Lieben Dank für Deine Empfehlung :)
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Kommentar von Traumfängerin (23) (24.05.2006)
traurig...aber wunderschön geschrieben!
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Mondsichel ergänzte dazu am 24.05.2006:
Danke ^^
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Kommentar von FranziskaGabriel (44) (01.08.2006)
wunderschön geschrieben, wie immer aus deiner feder liebe arcy, es hinterläßt ein poetisch- tiefgehendes gefühl, auch wenn ich den inhalt diesmal nicht unterstreichen würde von meiner seite her- für mich ist es so, dass jeder moment der tiefen liebe wert ist gelebt zu sein, auch wenn es schmerzhaft werden kann, das gefühl dass dir jemand in die tiefsten tiefen deiner seele schaut ist unglaublich wunderbar und besonders für mich, und deshalb lieber diesen moment haben, als immer zu frieren. ich denke persönlich, dass das loslassen das problem ist, nur leider gibt es dafür kein geheimrezept:-)ich drück dich liebe arcy-gabi
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Mondsichel meinte dazu am 30.08.2006:
*lächel* Ja jeder hat so seine Sichtweisen. Ich habe früher oft so gedacht, wie ich es oben beschrieb. Aber die Dinge ändern sich ja... Und heute ist es eine Erinnerung auf den vollgeschriebenen Seite, vom Buch des Lebens... :)
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Kommentar von samueltonotice (25) (31.08.2006)
es erzittert mein körper
beim gelesenen wort
doch schauderts mir bei dem klang des gelesenen...
die bedeutung bekannt...kein fremder ort.

wunderschön...mfg der sam
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Mondsichel meinte dazu am 12.09.2006:
*lächel* Lieben Dank an Dein Verstehen :)
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Kommentar von Mirjam (23.08.2007)
Hat mich sehr bewegt...
Schick dir Sonne, Mirjam
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Gefühlsmeere.
Veröffentlicht am 23.05.2006, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.04.2007). Dieser Text wurde bereits 2.906 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.09.2017.
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