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V.InhaltsverzeichnisVII.

VI.

Sonett zum Thema Meer


von Beaver

Nach Tagen sah ich an der Kimm ein Schiff.
Es kam aus Norden. Norden? Kinarvar!
Unmöglich! Es zerschellte dort am Riff!
Und doch, es näherte sich uns fürwahr.

»Wie kann das Schiff nur segeln – ohne Wind?«,
der Steuermann stand angsterfüllt am Heck.
»Ob das die Geister der Ertrunknen sind?«
Der Maat ward augenblicklich bleich vor Schreck.

Wir warteten, von Unruhe gequält,
und beteten besorgt, dies sei ein Traum.
Dann sahen wir, und glaubten es doch kaum:

Ein Schiff! Neun Masten habe ich gezählt!
Sie ragten über hundertsechzig Fuß
weit in den Himmel, wie als Gott zum Gruß.

Ich glaubte, meine Nerven zu verlieren:
Die Segel wehten samtblau an den Spieren.
Ein hohler Schrei drang laut aus meiner Kehle.

Und dann im Ausguck diese schwarze Krähe!
Ich spürte ihren Blick und ihre Nähe,
als säße sie direkt in meiner Seele.

Den Bugspriet zierte eine mystische Gestalt:
Ein Drache, feingeschnitzt, die weiten Schwingen,
sie hatten sich an Rumpf und Bug gekrallt –
doch sah ich sie im Traum durch Stürme dringen.

Da plötzlich, eine Stimme! Woher kam sie?
Sie schien von überall zugleich zu kommen.
Sirenengleich, bezaubernd, wundersam, sie
klang unschuldig, so rein und klar – vollkommen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Misanthrop (31) (06.11.2009)
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Beaver meinte dazu am 12.11.2009:
Ich glaube nicht, dass es einen Neunmaster gab. Außer, naja, Du weißt schon, "ihr" Schiff halt...

Aber Du sag einmal: die Ballade hat noch ein paar Texte. Oder liest Du die jetzt immer häppchenweise? ;o)

Danke jedenfalls fürs Lesen und Feedback!

Abendgruß
Manu
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Misanthrop (31) antwortete darauf am 12.11.2009:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Beaver schrieb daraufhin am 13.11.2009:
Eine gute Übersetzung? Nun, ich kenne bloß zwei Übersetzungen. Einmal von Ferdinand Freiligrath und eine, die 1968 im Insel-Verlag erschienen ist, von Heinz Politzer. Ob sie allerdings "gut" sind? Hm, ich finde Übersetzungen generell schwierig, weil der Reimzwang mitunter recht gezwungen klingt. Von den beiden fand ich die von Freiligrath besser, was daran liegen mag, dass sie 100 Jahre älter ist und auch danach klingt. :o) Lies doch einfach das Original. ;o)
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Beaver
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Dies ist ein Gesang des mehrteiligen Textes Die Ballade vom alten Seemann.
Veröffentlicht am 16.01.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.01.2007). Textlänge: 193 Wörter; dieser Text wurde bereits 3.100 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.03.2020.
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