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Gedicht zum Thema Natur


von Mondsichel


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Oh wie golden strahlt doch Dein Angesicht,
durch diese nebelumhüllten Zeiten.
Im tiefen weltlichen Grau strahlst Du heller noch,
so wunderschön beraubst Du mich meines Atems.
Und zitterst wie die Geliebte in der Nacht,
um gegen den eisigen Wind zu bestehen.
Um das Feuer Deiner Seele hinaus zu tragen,
auf das die Sehnsucht die Herzen ergreift.

An den anderen Bäumen hängen welk die Blätter,
feucht und kraftlos sinken sie zum Boden nieder.
Nur Du leuchtest noch immer wie die klare Sonne,
und erhellst die Welt im Dämmerlicht.
In Deinen Ästen wiegen sich die Vogelnester,
die schon längst wieder stille warten.
Darauf das die Vögel wieder zurückkehren,
und mit ihren Körpern die Zweige wärmen.

Der Wind spielt mit Deinen Blättern,
küsst Dich sanft mit eisig kaltem Verlangen.
Während sie alle längst schon schlafen,
vereinst Du Dich in wildem Tanze mit dem Tod.
Das Sterben beginnt, die Zeit tickt voran,
tausend Tränen netzen den Boden.
Du wirst schwächer, immer schwächer,
auch wenn Dein Leuchten noch pulsiert.
Und doch bist Du erlegen dieser Sehnsucht,
auch Du willst endlich schlafen und träumen.
So ergibst Du Dich seufzend dem Zeitenlauf,
und Deine goldenen Blätter verwehen im Wind...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Dem goldenen Herbst gewidmet...

Ab sofort auch als Hörtext! :)


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Brazos (48) (16.12.2004)
Sprachlich wieder schön aus den Vollen geschöpft, liebe Arcana. Ende vierte Zeile
bitte noch in "meines Atems" ändern. Bäume sind ja mein heimliches Lieblingsthema, weil sie als Zeugen Menschen-Generationen überdauern, falls man sie nicht vorher absägt...LG Brazos
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Mondsichel meinte dazu am 16.12.2004:
Oh ja, ich sehs grad, werds gleich mal ändern. Vielen Dank! Und danke für Deine Worte. Mir kam die Idee als ich von unserem Balkon aus einen golden leuchtenden Baum inmitten der längst vertrockneten Bäume sah. Eine schöne Inspiration, hab sogar noch ein Bild davon... :)
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Kommentar von Gernot12 (26) (10.03.2005)
Ich kommer vor lauter Lob schon aus meinem Konzept. Ich rauche und schreibe und lese und schreibe und rauche... Wieder - schöner bezaubender Text, mit einem starken Hauch Natur und dem Dahinsiechen.
(Kennst du "Das Sterben ist ästhetisch bunt?")
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Mondsichel antwortete darauf am 10.03.2005:
Nein das kenne ich nicht, aber der Titel hört sich schon sehr interessant an :D
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