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Aphorismus 92: Die guten und die schlechten Tätigkeiten. Eine kleine Erkenntnis.

Kommentar zum Thema Erkenntnis


von kaltric

Wir alle gehen Tätigkeiten nach. Einigen gerne, anderen ungern. Und wieder andere bereiten uns große Unannehmlichkeiten. Warum bevorzugt der Mensch es, einer Tätigkeit fern zu bleiben, die er eigentlich vollbringen müsse? Warum entschließt er sich, stattdessen lieber etwas anderes zu tun?

Ist es Faulheit? Ist es Langeweile? Ist es geistiges Unvermögen?

Nein, es ist einfach das stärkere Interesse, das andere zu tun. Und auch ja, es ist sehr wohl langweilig, das falsche zu tun. Es ist langweilig, einem Vortrag nur zuzuhören, nur lauschen und es abspeichern zu müssen. Es ist unzureichend. Selbst dann, wenn das besprochene Thema vielleicht durch auch interessant sein könnte, würde es nur anders aufbereitet. Denn es fehlt die geistige Betätigung.

Zumindest mir geht es so.

Geschichten sind nur fesselnd, wenn sie Fantasien wecken und man diese erlebt. Philosophische Werke sind nur interessant, wenn man sich damit auseinander setzen kann; wenn man kritisieren, zustimmen oder es erweitern kann. Alles muss einen auch emotional ansprechen. Für letzteres reicht nun vielleicht auch schon eine schöne Sprache, ein schöner Ausdruck, die beim Lesen eine geistige Melodie erweckt. Wenn man uns zum lachen oder zum weinen bringt, ist es gut. Auch gut ist es, wenn etwas Wut erweckt. Wie sonst könnten Polemiken und Satiren sonst so breites Publikum finden. Besonders wer persönlich angesprochen wird, entwickelt sofort Aufmerksamkeit.

Ähnliches gilt nun auch für andere Medien, für Filme z.B.; wirklich gute sind nur, welche einen noch Weilen danach grübeln lassen oder die einen emotional einfangen. Dazu kann man die Mittel der Optik, Romantik, Angst, Adrenalin oder ähnlichem verwenden.

Ausweiten kann man es auch noch auf Musik, Menschen, Kommunikation und vieles andere. Lasst uns meiden, was uns Kopfschmerzen bereitet, hin zu Dingen, die uns einfangen. Und lässt sich so manches doch nicht vermeiden, sollte man versuchen es umzugestalten, dass es einen bald doch interessiert.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von ElfchenofDarkness (19) (08.07.2008)
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kaltric meinte dazu am 08.07.2008:
Ein Ansporn.. das so aufzunehmen schaffen nur wenige.
Und klar... bin auch u.a. der Ansicht, dass man aus Fehlern noch am stärksten lernt (war zumindest bei mir so).
Aber was ja nicht heißt, dass es, wäre die Welt perfekt und vernünftig, nicht eigentlich so sein müsste wie oben beschrieben ^^
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Kommentar von Schneeflocke (24) (08.07.2008)
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kaltric antwortete darauf am 08.07.2008:
naja, unterscheiden wir mal zwischen Realität und Utopie. Es ist klar, dass wir in dieser Gesellschaft gezwungen sind uns auch mit unangenehmen auseinander zu setzen. Es geht auch gar nicht darum, ob man es tun muss oder nicht, sondern was "besser" wär, rein aus Sicht der Natur...

übrigens war es auch exakt eine Vorlesung die ich heut ignoriert hab, welche mich auf den Gedanken brachte ;)
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Schneeflocke (24) schrieb daraufhin am 10.07.2008:
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Aphorismus 91: Die Erinnerung lässt sich ändernInhaltsverzeichnisAphorismus 85: Ignoranzia
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Dies ist ein Paragraph des mehrteiligen Textes Gesammelte Aphorismen.
Veröffentlicht am 08.07.2008, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.07.2009). Textlänge: 300 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.519 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.07.2019.
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