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Asservatenkammern

Drabble zum Thema Trennung


von RedBalloon

Da wäre noch ihre Zahnbürste. Gekauft, um nur ein einziges Mal benutzt zu werden, an unserem letzten, gemeinsam verbrachten Wochenende.

Ich spüle sie aus, wickle sie sorgfältig in falsches Stanniol und lege sie in die große Pappschachtel, direkt neben die schwarzen, zumindest in meiner Gegenwart auch nur einmal getragenen Dessous ihrer Vorgängerin und andere vergessene Accessoires.

Ich mag die Pappschachtel und ihren Inhalt, das ist doch was anderes als mein altes Wegelager, da hat man doch zumindest mal was Greifbares.

Ihre Liebesschwüre verstaue ich ausbruchssicher und ganz weit hinten in der Asservatenkammer meiner Seele, da können sie niemanden mehr verletzen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Graeculus
Kommentar von Graeculus (01.02.2017)
Der Titel deutet an, daß Du davon gleich mehrere hast. Im Laufe des Lebens werden sie schon voll.
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RedBalloon meinte dazu am 04.02.2017:
Zwei. Die Pappschachtel ist die zweite. Mein altes Wegelager existiert ja nicht mehr, es wurde bereits vor vielen Jahren in ein Buch entleert ;-)
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Kommentar von Rosi (41) (01.02.2017)
Das sehe ich als eine Form von Wunschdenken an (Bezugnehmend auf den letzten Absatz). So kann mein Herz mit Dir konform gehen, doch nicht der Verstand. Eine Trennung ist schwer, sofern ich das nicht nur literarisch betrachte, wünsche ich viel Kraft. Herzliche Grüße von Rosi.
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RedBalloon antwortete darauf am 04.02.2017:
Herzlichen Dank :-)
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sandfarben
Kommentar von sandfarben (01.02.2017)
Liebesschwüre verletzen normalerweise nicht, erst dann, wenn sie nicht eingehalten werden...
Mir gefällt deine Asservatenkammer, haben wir doch alle eine irgendwo.
lg christa
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RedBalloon schrieb daraufhin am 04.02.2017:
Dankeschön :-)
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princess
Kommentar von princess (01.02.2017)
Spannend finde ich, dass du den Begriff Asservat hier auf die Ex-Beziehungs-Ebene transplantierst. Ich kannte ihn bislang nur im Kontext der Strafprozessordnung. :-)

Liebe Grüße
Ira
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RedBalloon äußerte darauf am 04.02.2017:
Dramatische Ereignisse bedingen manchmal dramatische Sichtweisen ;-)
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princess ergänzte dazu am 04.02.2017:
Diese Erklärung macht alles nachvollziehbar! :-)
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (04.02.2017)
Ich bin mir nicht sicher ob dich deine Asservatenkammer vor derartigen Verletzungen schützen kann. Aber die Idee mit der Pappschachtel finde ich richtig gut ;-)
Liebe Grüße in das Wochenende,
Kerstin.
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RedBalloon meinte dazu am 05.02.2017:
Das Einzige, was vor derartigen Verletzungen schützen kann ist sich von Frauen fernzuhalten... ich bin nur nicht sicher, ob das eine Option für mich ist ;-)
Danke Dir, liebe Kerstin, auch für deine Antwort unten bei Dieter :-)
LG
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (04.02.2017)
Was ist denn "falsches Stanniol"???
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Stelzie meinte dazu am 04.02.2017:
Ich meine, so Alufolie, die nur auf einer Seite Folie ist und auf der anderen eine Art Papier. Gab es in der DDR. Wir hatten ja nischt...
;-) Kann mich aber auch täuschen.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 04.02.2017:
Ja, Vorsicht mit so DDRzismen, ich alter Wessi kenne zwar Broiler, Winkelement und geflügelte Jahresendzeitfigur, aber kein "falsches Stanniol"...
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Stelzie meinte dazu am 04.02.2017:
Stimmt! Wir hatten ja auch Broiler :-)
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Legacy Collection.
Veröffentlicht am 01.02.2017, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.08.2017). Dieser Text wurde bereits 298 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.09.2017.
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