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Sind Träume ...?

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von Fuchsiberlin

„Sind Träume manchmal vielleicht nur Gedanken, unausgesprochen, gefangen zwischen schweigenden Lippen, weil deren Erfüllung eher illusionär wirkt? Die Medizin verfügt über viele Untersuchungsmethoden. Doch wer untersucht Träume auf ihre Illusionen hin?“ Kaspar ein verrückt-träumerischer Kopf, die Zukunft im Stillstand, die Gegenwart zeigt Kaspar Fehler zur falschen Zeit. „Error im System“.  Im Schatten zeigt sich kein Licht. Auf der Flussbrücke schien ein Licht zu sein. Kaspar dachte an ein helles Leuchtfeuer. Doch es war nur ein glühender Funke eines Feuers von weit her. Fast schien es, als tanzte dieser Funke wie ein Glühwürmchen. Ein klein bisschen Hoffnung spiegelte sich in den Augen von Kaspar wieder.

„Kann ein Mensch auf einen Tag warten, der ihn vielleicht doch niemals erreicht?“ Kaspar denkt bei seiner Frage nach, und beantwortet sie sich selbst: „Ja, er kann … Im Leben wartet man immer wieder auf Unterschiedliches, auch auf bestimmte Tage. Ich glaube, es hängt mit unseren Träumen, Hoffnungen, Erwartungen, Sichtweisen, Emotionen, und vor allen Dingen auch mit Menschen zusammen. Und letztendlich mit dem, was sich in unserem Leben ereignet, und wie man als Mensch dann darauf reagiert.“

Inmitten vom Irgendwo spürt Kaspar wie seine Augen den Moment überspringen. Kaspar wirkt abwesend. Die dunklen Schatten um seine Augen, ein Bild Schlaf armer Nächte, umringen seine müden Augen. „Am Ziel des Wartens wird alles gut. Sollte es am Ende nicht gut werden, so bedeutet es nicht zwangsläufig das Aus. Es geht immer weiter im Leben. Mit oder ohne einen Menschen, der ein Ziel im Leben erreichte oder vergebens wartete.“ denkt Kaspar. In seinem Querbeet-durch-die-Stadt-Lauf vergehen, zumindest gefühlt, Stunden schneller, als manch ein stiller Moment. Wartende sind an vielen Orten in der Stadt zu sehen. Und manch ein Wartender bleibt unsichtbar, was den Grund von seinem Stillstand anbelangt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (23.04.2017)
Ich vermute, dass du hier mit Träumen Zukunftsvisionen meinst. Für den, der nur wartet, bleiben sie illusionär. Jedoch nicht immer für den, der an ihrer Umsetzung arbeitet, unter der Bedingung, dass ihr Utopiegehalt nicht zu groß ist.
LG
Ekki
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Fuchsiberlin meinte dazu am 25.04.2017:
Hallo Ekki, ich glaube, manchmal sind Träume auch mit Zukunftsvisionen eng verknüpft. Ich stimme Dir da zu, denn wer da wartet, für den bleiben solche Träume dann illusionär. Ja, der Utopiegehalt darf nicht zu groß sein, deshalb, denke ich, ist es ganz wichtig, solche Träume und Visionen auf die realistische Umsetzung bezogen, sich auch selbst gegenüber gut einschätzen zu können.
Ich danke Dir.

Liebe Grüße
Fuchsi
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (24.04.2017)
Wer ist Kaspar?
Für mich ist er das, was ein schwerkranker Mensch denkt und fühlt. Kaspar ist die Hoffnung in diesem Menschen, aber auch seine Verzweiflung und Resignation.
Das sind meine Assoziationen beim Lesen der Texte und eben deswegen finde ich sie alle absolut stark.
Liebe Grüße aus der Nacht.
Kerstin.
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Fuchsiberlin antwortete darauf am 25.04.2017:
Liebe Kerstin,
ich glaube, irgendwann lernt manch ein Mensch im Leben einen "Kaspar" kennen, oder hat ihn in seinem persönlichen Umfeld, oder ein Mensch erlebt Ähnliches wie Kaspar. Dann enstehen viele Emotionen, Gedanken, und auch Fragen. Zwischen Momenten der Hoffnung, der Verzweiflung, der Resignation und doch einem großen Willen nicht aufzugeben, Mut machenden und Liebe gebenden Momenten, und auch einem mehr oder weniger veränderten Blick auf das Leben, bewegt sich dann mehr oder weniger vieles. Indirekt oder direkt, je nach Sicht- und Erlebnisweise.

Ich danke Dir.

Liebe Grüße
Fuchsi
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Dies ist ein Abschnitt des mehrteiligen Textes Kaspar - Geschichten II. (2017): Zwischen Leben, Alltag, Momenten, Träumen, Gedanken und Emotionen..
Veröffentlicht am 23.04.2017, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.05.2017). Dieser Text wurde bereits 286 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.09.2017.
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