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Hello, It’s Me, dein Schwarz- Afrikaner = Guantanamo Berlin = 8.153 Kilometer (Erzähl- Schreib- Anfang 29.06.2017)

Groteske zum Thema Anpassung


von michaelkoehn

31
Bekommt man bessere Laune durch Hoden im Gehirn?
Ey, es heißt ’Elek-troden’!
Typisch deutsch, - diese laufenden Nörgeleien.

Mann. Scheiß auf die vergifteten Eier. Ich kaufe, um dagegen zu protestieren Monsanto- Korn direkt vom Halm; und das junge Gemüse davon trinke ich; je später der Abend je nasser die Hose. Je blauer der vergiftete Schwanz, je geiler der Mann; wusste schon einst Bauer Bärtel, der auf der grobkörnigen Scheiße der Mauer-Großstadt Berlin lecker Spargel und Fips-Feine- Soße zog. Was zu einem Run in der Presse wurde, als wäre Berlin Watergate am Potomac.
Was? Das schreibt sich wie?

Als Bärtel dann endlich pleite war (Kacke war durch das neue Klärwerk in Rudow aus), zog der Motor- Flug- Verein Rumpler- Taube auf das stinkige Nachlass- Gelände. Ich weiß das, weil ich für das Kuratorium Freies- Deutschland Flüchtlinge im Kofferraum aus der Zone flog und so meine erste Million verdiente. Scheiße nur, das die Mauer nun weg ist und ich die Tour übers Mittelmeer machen muss; zudem Mohren nicht so mein Fall sind. Doch das ist bekanntlich Ansichtssache, denn die Kollegen von Claudia Grün, Schweinebacke Rot und ehemals Kohl- Schwarz schaufeln wegen Syphilis am EU-Schein ihre Kohle täglich mehrmals um. Zum Glück habe ich ja Teile meines Geldes in Schiffsbau- Libyen angelegt. Kunstfertig zimmern dort Schlepper- Luden aus alten Fahrradschläuchen Boote, die mindestens keine 5 Meilen halten; so verdiene ich 2 Mal und nehme den Kollateralschaden lachend im Kauf. - Echt, ein blöderes Geschäft gibt es nur bei der BRD im Amt. Wo mich (k)einer WIRKLICH fragte, ob man im Mittelmeer überhaupt noch baden könne, er habe Familie und die Kinderchen hätten noch nie einen Toten Mohren gesehen. Auf meine Gegenfrage, ob er nicht seine dementen Eltern black anmalen könne und eine Badewanne zum Üben im Haus habe, reagierte er mit Unverständnis, - wollte mir deshalb sogar eine Dienstaufsichtsbeschwerde reinwürgen, - dabei ist er doch die linke Rassisten- Sau, oder?
- Gut, ich bin dann im Affenkostüm zu ihm nach Hause, als er Dienst schob, und habe seine Alte durchgevögelt. Mann war die Bimbo- begeistert. Hat mir gleich seinen Dienstplan für die nächsten Monate ans Fell gepinnt; - ich bin trotzdem nicht mehr hin. Habe stattdessen das Ultra-Fick- Video unter Mösen- Plotter bei FB gepostet; geile Kommentare bekommen; - echt Kinder, voll geile Kommis - bei einer Million Klicks! Ja. Und der Rubel rollt. Wenn einer von euch also die Mohren- R(o)ute Mittelmeer übernehmen will: Angebote zu mir -, sonst geht der geile Scheiß morgen über eBay ab. Also hurry Harry – und bring schon mal den Nasen-Bein- Schnee von Gestern mit.
Doch dann: was macht ein einsamer Mann, wenn er nicht gerade onaniert? Er geht zum Saufen, Rauchen und Unsinn machen in die Politik. Und?
- Was untervögelte Frauen machen weiß man ja; die sind schon da – wohin man blickt. Doch auch damit ist bald aus mit Maus/i: es kommt voll die Scharia, wie du weißt. Heißt: Müllsack schwarz, bis über die Ohren (tragen), - doch alleine ausgehen, fremd ficken, saufen, rauchen und Autofahren unter KOPF-AB-STEINIGUNG VERBOTEN!
- Ey. Paradiesische Zeiten für Männer wie mich, und halb- leere Straßen aller Orte/n.

- Yippie Schweinebacke, es stimmt also, wer Merkel oder Schulz wählt - wählt eine geile Zukunft.
- Mann, ich werde das mit der AfD doch noch mal überdenken... Oder, wie Gudrun Landgrebe in ’Rossini’ sagt: „Seit ich euch kenne, bin ich ständig verstopft; ich möchte endlich mal wieder richtig scheißen können!“
3 Stunden später lag sie in der Badewanne. Pulsadern auf und hörte Vivaldi oder so; von wegen richtig SCHEIßEN können. Das schafft nicht mal Merkel- fett. - Und vergiss Cadiz, Alte, da spült es täglich schwarz- deutsche Afrikaner an wie blöde und (nicht nur) das Wetter spielt in deren Birne verrückt: Love is blindness - Lee La Baum -
https://www.youtube.com/watch?v=fJwE8edYEyw

12. aug. 2017 michaelkoehn
https://www.amazon.de/Michael-K%C3%B6hn/e/B001K1G82W/ref=sr_ntt_srch_lnk_3?qid=1435228804&sr=1-3

 
 

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text


ZUCKERBROToderPEITSCHE
Kommentar von ZUCKERBROToderPEITSCHE (12.08.2017)
Du hast mal wieder alles geboten, lieber Michael. Ich habe gelacht, war aber auch leicht angenervt, weil sich einige bestimmter Ausdrücke in letzter Zeit weitaus tiefer befleißigen, was mich irgendwie satt macht...

Liebe Grüße dir
ZoP diesen Kommentar melden
michaelkoehn meinte dazu am 12.08.2017:
das stimmt
die ständigen wiederholungen
bei kv und im leben
sind kaum zu ertragen
ich sehe dw. auch keine pilcherfilme mehr
besser wird es erst nach der wahl
wenn das leben frisch zuschlägt
und ich auf malle der ballermann bin
:-)

thx
cu
l.gr.
Michael :-)
miljan antwortete darauf am 13.08.2017:
Die ursprüngliche Antwort wurde am 13.08.2017 von miljan wieder zurückgenommen.
Kommentar von miljan (13.08.2017)
Texte wie dieser und der Umstand, dass sie, anders als noch vor einigen Jahren, hier keinen Widerspruch erfahren, sondern Zuspruch, sofern sie denn überhaupt beachtet werden, stehen beispielhaft für den intellektuellen Niedergang im Allgemeinen und dieser Plattform im Besonderen. Die Zeiten, in denen einem solche Texte peinlich sein mussten - zum einen wegen der rassistisch motivierten Kaltherzigkeit, zum anderen wegen der offenen Absage an jedwede literarische Qualität - sind offenbar vorbei. Widerwärtig ist dabei weniger, dass es diesen Text gibt, sondern mit welcher Selbstverständlichkeit er hier akzeptiert wird; dass der Autor hier also nicht mehr Gegenwind bekommt als er es beim NPD-Parteitag täte. diesen Kommentar melden
Isensee schrieb daraufhin am 13.08.2017:
Verstehe deine Aufregung nicht.
Er beschreibt da halt die Vermarktung von Flüchtlingsrouten und lässt das halt in einem Fest von Social Media und kohle scheffeln enden.
Egal wie man das liest, beschreibt es doch nur eine perfide Verwahrlosung des Themas und wie nah sie doch der Realität ist.
Sehe da nichts von dem was du ihm hier zur Last legst.
Oder willst du den Autor oder den Text verurteilen, weil die Protagonisten Eklige sind ?

Literarisch will ich da überhaupt nichts zu sagen.

Übrigens noch gesagt: Dein Engagement in der Sache ist zu befürworten. Aber hier siehst du Gespenster.
(Zu vermeiden sind Bezüge auf das Manifest der Kommunistischen Partei, im besonderen "Ein Gespenst geht um in Europa usw")
Ich meine einfach nur das du da vielleicht überreagierst.
(Antwort korrigiert am 13.08.2017)
miljan äußerte darauf am 13.08.2017:
Vielleicht ist, dass du die Aufregung nicht verstehst, schon Teil des Problems. So sehr ich auch grundsätzlich darin übereinstimme, dass ein Autor nicht mit seinen Texten in eins zu setzen ist, so falsch wäre es doch, dem Autor keine Verantwortung mehr zuzusprechen für das, was er inhaltlich tut. Der Text ist eine einzige Ansammlung rassistischer Stereotype: Der "Bimbo" oder der "Mohr" (beides rassistische Bezeichnungen der übelsten Sorte), dessen Primitivität mit dem Affenkostüm symbolisiert wird, vögelt - und auch die Übersexualisierung gehört zu den altbekannten rassistischen Zuschreibungen und verweist aufs Primitive - "die Alte" durch, der er zugleich Scharia, Steinigung und Enthauptung antun will. Das ist selbst für die Verhältnisse der AFD, mit der offenbar sympathisiert wird, erstaunlich offenherzig rassistisch. Und es ist ja nicht nur dieser eine Text. Wer sich beim Autor umschaut, wird einige weitere, ähnliche finden. Hier wird keine kritische Distanz zu rassistischen Protagonisten aufgebaut, hier tobt sich ein rassistischer Autor aus.
Isensee ergänzte dazu am 13.08.2017:
Ok da gehe ich mit, hier könnte sich ein rassistischer Autor austoben.
Ich bin mir da aber nicht sicher.
Wenn ich Rassismus beschreiben will, erfahrbar machen will, dann muss ich mit den Symbolen und den Merkmalen hantieren, spielen und natürlich muss ich dem Rassismus in meinem Text eine Stimme geben. soweit das möglich ist.

Aber dem Autoren dann gleich eine Motivation zu unterstellen halte ich für nicht angebracht.

Zumindest sind hier zwei Menschen, die sich über den Text unterhalten, das wäre nicht möglich, dürfte sich der Autor nicht nach seinem Ermessen (Motivation hin oder her) in dem Text austoben.

Und mir ist es lieber, das da ein paar Nazis scheiß texte schreiben und man unter ihren Texten kommentiert, als dass man irgendwas anfängt zu löschen, weil da der oder der Verdacht besteht. Da wären wir dann wieder angelangt. Das möchte ich nicht.
Isensee meinte dazu am 13.08.2017:
Übrigens tust du dieser Plattform unrecht
"Texte wie dieser und der Umstand, dass sie, anders als noch vor einigen Jahren, hier keinen Widerspruch erfahren, sondern Zuspruch, sofern sie denn überhaupt beachtet werden, stehen beispielhaft für den intellektuellen Niedergang im Allgemeinen und dieser Plattform im Besonderen."

Das ist einfach nicht wahr.
miljan meinte dazu am 13.08.2017:
Ich finde die Sachlage hier ehrlich gesagt eindeutig. Es kann vorkommen, dass ein Autor daran scheitert, eine kritische Distanz aufzubauen, wo es notwendig wäre. Eine solche kritische Distanz muss auch nicht notwendig ausdrücklich verbalisiert werden, ähnlich wie es gute Filme über Nazis gibt, die von sich aus die Zuschauer abstoßen, weil sie ein Unbehagen an der Brutalität und Kälte provozieren, das sie aber nicht als politische Gegenposition ausformulieren müssen. Hier jedoch ist kritische Distanz nicht einmal als Versuch erkennbar oder findest du ansatzweise irgendwo welche versteckt? Es werden einfach nur rassistische Stereotype reproduziert und das, wie gesagt, ja nicht nur in diesem Text. Das lässt sich binnen weniger Minuten prüfen und das hat System, eben deshalb, weil da in erster Linie der Autor spricht. Das tut er natürlich durch einen Protagonisten, nur macht es das nicht besser; es macht ihn lediglich, wie man an unserer Diskussion sieht, weniger angreifbar, weil er sich im Zweifelsfall auf die künstlerische Freiheit zurückziehen wid, die neuerdings ja für jeden Schund herhalten muss, ohne dass er im Zuge desse inhaltlich irgendetwas revidieren müsste.

Ich kenne, um deinen anderen Punkt anzusprechen, KeinVerlag seit über acht Jahren, wenn auch zugegeben mit größeren Pausen. Ich bin mittlerweile nur noch selten hier, dies jedoch aus Gründen und das politische Klima, das sich hier entwickelt hat, ist einer davon. Selbstverständlich gab es auch früher Leute hier, deren Meinungen ich nicht teilte und die ich nicht leiden konnte, aber das war in Ordnung, diesen Pluralismus muss man aushalten. Was sich aber in den letzten Jahren, analog zur Erweiterung des Sagbarkeitsfeldes nach rechts in der Gesamtgesellschaft, hier getan hat, hätte ich damals nicht für möglich gehalten. Ich möchte nicht nur das lesen, was ich sowieso schon denke. Es ist in Ordnung, wenn ich mich auch mal aufrege und ich habe Verständnis dafür, dass der Webmaster sich viel stehen lässt. Dass man auch Inhalte akzeptiert, die tatsächlich genau so auch beim NPD-Parteitag geäußert werden könnten, halte ich hingegen für falsch. Demokratie bedeutet auch nicht nur, dass alle alles von sich geben dürfen, was sie wollen, sondern Demokratie bedeutet wesentlich auch Minderheitenschutz (daher der Paragraph gegen Volksverhetzung) und Demokratie behauptet sich als wehrhafte. Mag sein, dass es hier auch mal den ein oder anderen Kommentar gibt, der Texte wie den hier diskutierten kritisiert. Das, was mir aber ins Auge springt, ist erstmal, dass fast hundert Leute diesen Text gelesen haben, ohne dass auch nur einer davon ein kritischen Wort darüber verloren hätte. Das gleiche gilt für die meisten anderen, ähnlichen Texte des Autors. Stattdessen scheint der Autor, trotz wiederholter besagter Texte, ein akzeptiertes Mitglied hier zu sein, soweit man das an Kommentaren und Empfehlungen ablesen kann. Über die regelmäßigen Ausfälle des Autors mindestens hinwegsehen zu können, ist ein großes Privileg; man sicher selbst nicht zur Gruppe der Flüchtlinge und rassistisch Verurteilten, und kann es sich gut erlauben, das, was man sonst als einen verletzenden Angriff auf die eigene Menschlichkeit empfinden müsste, als künstlerische Freiheit zu verbuchen. Es ist das beinahe Dorfgemeinschaftliche dieser Plattform - man kennt, kommentiert und empfiehlt sich eben, teils seit Jahren -, das den Schulterschluss auch noch dort bevorzugt, wo eigentlich Konfrontation angemessen wäre, das mich stört und mehr erschreckt als der Text an sich.
(Antwort korrigiert am 13.08.2017)
Isensee meinte dazu am 13.08.2017:
Ich bin mir nicht sicher ob kritische Distanz überhaupt nötig ist.
Oder ob das zur Aufgabe eines Autors gehört, die kritische Distanz in seinen Texten sichtbar zu machen.
Sagen wir einfach, ich bin mir nicht sicher ob es die braucht.
Ach verdammt, kritische Distanz.
Hatte Balthus kritische Distanz, nein, gut so.
Nabokov lolita, kritische Distanz, Fehlanzeige.
Opus Pistorum kritische Distanz... lol

Ok da geht es jetzt hauptsächlich um Pädos und Sexuelle Gewalt, aber die sind ja ähnlich unbeliebt wie Rassisten.

"künstlerische Freiheit zurückziehen wid, die neuerdings ja für jeden Schund herhalten muss"
Das ist aber auch grenzwertig.
Siehste ein hoff ich.

Ja nö du, also zur kritischen Distanz kann ich dir nur sagen, dass ich die in der Literatur nicht brauche, nicht haben will und dass sie da wegbleiben soll.

Ja aber das ist doch auch quatsch " ähnlich wie es gute Filme über Nazis gibt, die von sich aus die Zuschauer abstoßen, weil sie ein Unbehagen an der Brutalität und Kälte provozieren, das sie aber nicht als politische Gegenposition ausformulieren müssen."
Ist doch auch nur ein Stereotyp, nur eben ein anderer

Mit einem Film, in dem der Nazi die Zuschauer nicht abstößt bewirkt man doch viel mehr.
Der Nazi ist eben auch Mensch

Ja aber wir kommen da auf keinen Zweig Meiner.
miljan meinte dazu am 13.08.2017:
Das Abstoßende ist nicht unbedingt etwas, das der Autor in eine Sache hineinlegt, sondern Teil der Sache selbst. So werden wir selbst eine nüchterne Beschreibung, wie jemand einen anderen mit einer Kettensäge verstümmelt, abstoßend finden, zumindest wenn wir über ein Mindestmaß an Empathie und Ekel vor dem Grässlichen verfügen. Dass auch ein Nazi ein Mensch ist, ist banal, aber das Nazisein ist etwas, das über das bloße Menschsein ja hinausgeht und ich persönlich kann mir keinen Film vorstellen, in dem ich einen Nazi nicht immer auch abstoßend fände. Darin geht er nicht auf, aber was mich an ihm anwidert, wird nicht durch Beschreibung in ihn hineingelegt, sondern macht ihn überhaupt erst zum Nazi. Die Frage ist, ob dieses Anwidern durch den Autor noch absichtlich provoziert wird, ob er sich darauf beschränkt es zuzulassen oder ob er stattdessen eine Identifikation mit dem Protagonisten anstrebt. An sich würde ich ja durchaus sagen, man kann eine rassistische Person in einem Text sprechen lassen; das gibt es nun mal im Leben. Das funktioniert aber nur, wenn ich mit den Aussagen mehr mache als sie bloß zu reproduzieren - ich muss sie kontextualisieren, ich kann sie ironisch brechen oder immanente Widersprüche aufzeigen. Tue ich das nicht, beschränke ich mich also auf bloße Reproduktion, könnte ich ebenso gut das Parteiprogramm der NPD in die Zwischenablage kopieren und bei Facebook posten. Aber es ist im Grunde auch müßig das zu diskutieren, da ich, wie gesagt, nicht davon ausgehe, dass wir es hier mit einem Fall missglückter Distanz zu zu haben, sondern mit einem Autor, der bewusst durch seine Figuren spricht. Anders ist die Regelmäßigkeit, mit der er rassistische Äußerungen tätigt, nicht zu erklären. Eines aber noch: Ich finde tatsächlich, dass die sogenannte künstlerische Freiheit für allen möglichen Schund herhalten muss. Wenn irgendwelche Rapper Gewaltphantasien gegen Frauen rappen, berufen sie sich ebenso gerne auf die künstlerische Freiheit wie Leute, deren künstlerische Freiheit offenbar darin besteht, sich mit der Rechtschreibung nicht allzu gut auskennen zu müssen. Wer sich inhaltlich einer Kritik nicht stellen möchte, redet bequemerweise gerne über künstlerische Freiheit, als wären in der Kunst Inhalt und Form obsolet und als wäre ein Text schon deshalb Kunst, weil man ihn geschrieben hat.
michaelkoehn meinte dazu am 13.08.2017:
auf deinen stumpfen erguss bücher romane grotesken irrsinn und eventuell mich als autor zu ver...bieten miljan erwäge ich den *reichsbürgern beizutreten um mich vor fascho meinungs menschen wie dir zu schützen...

*„Wer unsere Verfassung und unsere Gesetze nicht akzeptiert, wer unsere Behördenmitarbeiter aufs unflätigste beschimpft, dem müssen wir zeigen, dass unsere Rechtsordnung wehrhaft ist“ Zitat Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU)
Piri meinte dazu am 29.08.2017:
"Mit einem Film, in dem der Nazi die Zuschauer nicht abstößt bewirkt man doch viel mehr."

Isensee, wie recht du doch hast. Man bewirkt damit, dass Nazis Zulauf bekommen. Wenn das nichts ist, worauf ein Künstler stolz sein will, na dann, weiter so!
toltec-head meinte dazu am 10.09.2017:
Zum Thema Nazi, der die Zuschauer nicht abstößt, bitte "Die Wohlgesinnten" von Littell lesen. Die gesamte Alt-BRD-böse-böse-Nazi-ich-tu-Abbitte-Literatur seitdem leider Makulatur.

miljan kann ja mal in seinen schönsten berlinerischen Daktylen Gedichte über die Kölner Silvesternacht und darüber machen, was sonst noch so im Lande los ist. Da darf sich dann auch gerne Vergewaltigung auf brennende Asylantenheime, Gutmensch-Lichterketten und Wasserstoffbombe reimen. Das gesamte Tableau anzupeilen, ist immer gut.
Isensee meinte dazu am 10.09.2017:
Alles schon hinter mir, liest sich aber leider auch beschissen, etwa so wie sich Liszt anhört.
toltec-head meinte dazu am 10.09.2017:
Kann man sich doch Eine Dante Symphonie mal zu diesem Zeitungsartikel anhören:

http://www.dailymail.co.uk/femail/article-3748444/Erect-penis-sizes-compared-world.html

Irritierend, dass es keine Furtwängler Einspielung gibt.
toltec-head meinte dazu am 10.09.2017:
Die Angaben über Italien müssen auf Selbstdeklaration basieren lol
miljan meinte dazu am 11.09.2017:
Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt was mit Daktylen schrieb und berlinert hab ich auch noch nie. Über manche Dinge schreibt man außerdem besser keine Gedichte, sondern Bücher.

michaelkoehn
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Veröffentlicht am 12.08.2017. Dieser Text wurde bereits 289 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.09.2017.
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