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Flammengrab

Gedicht zum Thema Tragik


von Mondsichel


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Warme Hände gleiten über kaltes Gestein,
ein Gemäuer das einst im Haine stand.
So prächtig verziert und ausgeschmückt,
verzierte es dies hübsche Land.
Die Bäume es liebevoll behüteten,
vor den Geistern der bösen Macht.
Doch konnte es nicht trotzen,
der unbändigen Leidenschaft.

Ein Kind so klar von Angesicht,
eine Blüte im sanften Mondenschein.
Zum Gebet auf ihre Knie gesenkt,
schwebend dort in ihrem Sein.
So erblickte sie ein edler Herr,
von ihrem Antlitz angetan.
Das Mädchen betete immerfort,
zu des edlen Herren Gram.

Als sie verließ das kalte Gemäuer,
entbrannte ein Feuer an jenem Ort.
Ihre Augen erfüllt von Tränenmeeren,
der Herr wollte sie halten - doch sie lief fort.
Schreiend im brennenden Gemäuer,
warf sie sich auf den Boden nieder.
Küsste jenes kalte Gestein,
so sah kein Aug' das Mädchen wieder.
Warme Hände glitten über kaltes Gestein,
nur eine Ruine im Hain noch steht.
Und die Asche des toten Mädchens,
ist längst im kalten Wind verweht...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Dieses Gedicht ist aufgrund eines alten Gemäuers in Weimar entstanden, dessen abgebrannte Ruinen Ehrfurcht erwachen ließen. Als ich die Steine berührte, meinte ich diese Szenerie vor mir zu sehen und so schrieb ich sie nieder...

Jetzt auch mit Audio zum Anhören ^^


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von daniela (39) (26.10.2005)
Man kommt sich vor wie im Mittelalter, die stimmung hast du gut hinbekommen, aber ich finde du könntest es durchaus noch verbessern. Teils wirkt das Reimen sehr gezwungen, vielleicht sch... du zwischendruch einfach mal drauf, dann kannst du die Geschichte viel deutlicher beschreiben. Gruß, Daniela
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Mondsichel meinte dazu am 26.10.2005:
Nö gezwungen eher nicht, es war eher das Problem der noch nicht so guten Ausdrucksweise. Es ist auch nichts aktuelles von mir, also schon etwas älter. Ich habe mir auch schon überlegt eine richtige Geschichte zu diesem Gedicht zu schreiben, mal gucken ;)
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Kommentar von TanzderSinne (30) (26.10.2005)
ich stand grad mitten in der Ruine spürte den kalten wind und die asche flog an mir vorbei, ein trauriges Gedicht ... *schnief* .... Liebe Grüße Ive
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Mondsichel antwortete darauf am 27.10.2005:
*lächel* *taschentuch reich* ^^
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Kommentar von DerSteinchenwerfer (44) (26.10.2005)
das ist aus dem stoff, aus dem die klassischen tragödien sind. um das mädchen ist es allerdings wirklich schade (kannst du nicht noch ein heimliches, gutes ende erfinden?). lg vom werfer
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Mondsichel schrieb daraufhin am 27.10.2005:
Mal sehen, wenn ich eine Geschichte draus mache, vielleicht kann ich dieser Geschichte noch ein moralisch gutes Ende geben. Mal gucken ;)
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Kommentar von PraesidentDeath (24) (26.10.2005)
Hallo mondsichel,

wouw, sehr schönes Gedicht.

Schönen Gruß

Praesident Death
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Mondsichel äußerte darauf am 27.10.2005:
*lächel* Vielen Dank PraesidentDeath. Freut mich das es gefallen hat :)
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shadowhunter
Kommentar von shadowhunter (29.10.2005)
packend...ich will die geshcichte...und zwar zackig...,-D[dies ist ein begehl, versuchen sie nicht sich zu wehren];-DDDDlg me
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Mondsichel ergänzte dazu am 07.11.2005:
Hehe, Eile mit Weile. Ich arbeite zur Zeit an so vielen Sachen, und dann ist da noch mein musikalisches Projekt, an dem wir zur Zeit auch sehr beschäftigt sind, so dass ich kaum Zeit für was anderes noch habe. Die Geschichte wirds auf jeden Fall geben, aber es wird noch nen bissi dauern. ^^
(Antwort korrigiert am 07.11.2005)
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Kommentar von SK12 (24) (31.07.2007)
Hallo Mondsichel,

ein sehr schönes Gedicht, kann mich den anderen nur anschließen.
Der Hörtext ist auch sehr schön gemacht.

Liebe Grüße,
Scott
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Mondsichel meinte dazu am 09.08.2007:
Lieben Dank Dir :)
Grüßle
Arcy
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Nemo (33) meinte dazu am 31.01.2008:
durch Zu-Fall bin ich auf dieses Gedicht gestoßen - und ich finde, es ist sehr schön gelungen, was am Einfangen der Stimmung und dem Beschreiben liegt. Da ist der Reim nicht die Hauptsache...

LG Nemo
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