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Gedicht zum Thema Sehnsucht


von Mondsichel


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Ich hör das Schnattern der Enten,
die in die Ferne ziehen, in eine neue Welt.
Wie jedes Jahr beginnt nun diese Zeit,
wo es die Vögel in die Wärme zieht.
Ich seh sie fliegen dort am Horizont,
bis sie im Sonnenlicht entschwinden.
Und es ist, als würde meine Seele,
mit ihnen von dannen gehen.

Zu Scharen begeben sie sich auf die Reise,
mit schwebendem Flügelschlag.
Dort im nimmer müden Wind,
auf dem sie der Welt entgleiten.
Ich wünschte ich könnte mit ihnen ziehen,
fort aus dieser grauen Zivilisation.
Dieser Kälte und der Einsamkeit,
die meinen Leib fest umarmt.

Langsam wandle ich durch die Natur,
verabschiede mich ein letztes Mal.
Um dann meine Flügel zu entfachen,
die auch mich in ferne Weiten tragen.
Ich fühle mich endlich entbunden,
von diesem Leben, dieser Welt.
Die für mich nur Ort der Trauer war,
an der meine Seele unterging.
So geselle ich mich zu den Vögeln,
und vergehe im Licht des Todes.
Denn dort bin ich wie die Vögel,
frei und ungebunden...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Ein sehr melancholisches Gedicht von 2003, das Jahr in dem der Herbst schon fast ein Winter war... Auch als Audio zu hören! :)


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von shorty (32) (09.11.2005)
ja ds hat was melancholisches und du warst sicher in einer sehr in dich vertieften stimmung und berührt las du es geschrieben hast. schön. lg dir, sascha
diesen Kommentar melden
Mondsichel meinte dazu am 10.11.2005:
Japp, das kann man wohl so sagen. In der Zeit wo ich es geschrieben hatte, da war ich voller Sorgen und Gedanken. Obendrein war ich seelisch sehr durch die Pille beeinflusst, so dass ich fast ein wenig depressiv war. Ja, so ist das. ;)
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franky antwortete darauf am 11.03.2006:
liebe mondsichel
deine worte decken sich mit meiner sehnsucht,
die jedes jahr wiederkehrt, wenn sich die zugvögel auf die reise
in den warmen süden machen.
gefält mir sehr.
schönen tag franky l
(Antwort korrigiert am 11.03.2006)
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