Liberty, Teil III

Gedicht zum Thema Tod

von  Maya_Gähler

Dieser Text gehört zum Projekt    "Auf Messers Schneide" - Selbsthass/-mord Lyrik
Marlene saß am Fenster
starrte irgendwie ins Nichts
sah da draußen die Gespenster
im Schein des Mondenlichts

sie sah sie immer wieder
war sich dessen voll bewusst
drückte ihre Stimmung nieder
immer größer ward der Frust

es zog sie wie magnetisch hin
zum Fenster dort im Dach
sie suchte nach dem wahren Sinn
fühlte sich sehr schwach

eines Tages saß sie wieder da
ein Glas lag neben ihr
keiner merkte, was geschah
trank Todeselixier


©g.b.=Maya_Gähler
2007-03-22

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Kommentare zu diesem Text


 Rayoluna (22.03.07)
Wenn man kein Sinn im Leben sieht, für das es sich zu leben lohnt, muss einiges schief gelaufen sein. Manchmal bemerken wir den Hilferuf viel zu spät...
Liebe Grüße,
Franci

 Maya_Gähler meinte dazu am 29.03.07:
... das ist leider so... oft wird kein Weg mehr gesehen...
Ich danke dir für deine Worte und das Sternchen, lieb Franci.
Herzliche Grüße
Maya

 Lars (23.03.07)
eine sehr melancholische und symbolische momentaufnahme innerer zerrissenheit und selbstaufgabe.

lg, lars

 Maya_Gähler antwortete darauf am 29.03.07:
Ja... eine Momentaufnahme...
Ich danke dir, lieber Lars
Grüessli von der Maya
Liamé (27)
(05.04.07)
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 Maya_Gähler schrieb daraufhin am 05.04.07:
Ja, liebe Vanessa... und dies passiert immer wieder... unbemerkt...
Danke dir für Komm und das Doppelsternchen
Liebe Grüße
Maya
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