Staunen und Glück

Gedicht

von  Georg Maria Wilke

Die Welt, die ich mit Staunen fasse,
goldene Brücke –
himmlischer Sternentanz –
ist Chiffre, Bild und Wort,
ein Buch mit aufgeschlagenen Seiten,
mit tausend magischen Zeichen –
für Augenblicke nur:
ein Nu, ein Jetzt und flüchtig,
es ist Gebet auf Lebenszeit
und heil´ ger Ernst,
ein tief verborgener Schatz,
in Dichters Hand,
die all die Bilder, all die Worte,
zu einem Ganzen bindet,
um tiefen Sinn wohl zu erfassen,
nicht greifen mit der Musenhand,
doch zu erkennen all den Sinn,
mit staunendem Gemüt –
doch Leben liegt auch in der Flüchtigkeit,
ja – im kurzen Augenblick,
der lastet wie die Ewigkeit –
ich nenne es: das Glück.

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Kommentare zu diesem Text

Skandia (43)
(10.02.11)
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 Georg Maria Wilke meinte dazu am 10.02.11:
Ich habe zu danken, liebe Skandia.
Sonnengruß Georg

 Fuchsiberlin (10.02.11)
Im flüchtigen Moment/Augenblick liegt manchmal mehr an Schönheit und Wissen, als man es vielleicht glauben oder wahrnehmen kann.

Doch wenn man dies bewußt wahrnimmt, kann es durchaus bereichern.

Deine Gedankenreise gefällt mir.

Ganz liebe Grüße
Jörg

 Georg Maria Wilke antwortete darauf am 11.02.11:
Danke Jörg, laß uns die Flüchtigkeit begrüßen.
Liebe Grüße Georg
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