Widmung

Gedicht zum Thema Denken und Fühlen

von  Rothenfels

Mein Leben, mein Streben,
mein Hoffen, mein Geben,
mein ewiges, seliges Sehnen,
das Schmerzen im Kopfe,
mein Herzensgeklopfe,
mein hitziges Blut in den Venen,

mein Schreien, mein Flehen,
mein Wohl und mein Wehen,
soll ein einziges Wort von Dir richten.

Dem Lieben ergeben,
ist unser Streben und Leben,
ist all unser Denken und Dichten.


Anmerkung von Rothenfels:

2005

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Kommentare zu diesem Text


 EkkehartMittelberg (24.11.17)
"Mein Wehen" ist ein bisschen komisch. Ansonsten ist dieses Gedicht in jeder Hinsicht gelungen.
LG
Ekki

 Rothenfels meinte dazu am 24.11.17:
Ja, zugegebenermaßen etwas harmonisiert. Aber da setzt sich das Gefühl einfach drüber hinweg. ;)

 Diablesse (27.11.17)
Das Gedicht beweist, dass die Lexeme "Herz" und "Schmerz" noch gemeinsam auftreten können, ohne dass die Lesenden bis über beide Ohren im Kitschwasser schwimmen müssen. Schon allein deswegen ist es großartig!

 Rothenfels antwortete darauf am 27.11.17:
Ui, das hast du schön gesagt! Und dein Marker als "Lieblingstext" macht mich ja schon ganz stolz.

 princess (27.11.17)
Ich schleiche schon seit ein paar Tagen um diesen Text. Und wusste nicht so recht, was ich von ihm halte. Aber irgendwie ließ er mich nicht los. Und inzwischen ist er mir regelrecht in mein Herz gewachsen. Wenn ich das mal so kitschig formulieren darf.

 Rothenfels schrieb daraufhin am 27.11.17:
Witzig. Das war auch genau meine Empfindung, seit ich ihn geschrieben hatte. ;) Danke schön.
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