Epos

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Epos (Genre)
Das Epos entspricht zwar inhaltlich dem Roman, unterscheidet sich aber formal von der Prosaform, da Epen in Strophenform mit Versmaß und Reim erzählen und sich so in der äußeren Form der Lyrik nähern. Bekannte Epen sind die der griechischen Antike (Homer, Ilias, Kampf um Troja) oder die epischen Dichtungen des Mittelalters (Niebelungenlied, Dante)

Herkunft des Wortes: griech. "épos" = Wort, Vers; dann auch Erzählung, Gedicht. Plural: Epen
Bekannteste Vertreter: Homer

Dieser Beitrag stammt von  Alpha

Mehr Informationen findest Du vielleicht auch bei Wikipedia - und zur Not hilft auch Google manchmal weiter.

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Kommentare zu dieser Definition


 Teichhüpfer (09.06.22, 03:25)
Yo, der war sehr hilfreich

 gitano (09.06.22, 08:20)
Hallo Alpha,
ich möchte anmerken, dass Epen NICHT zwingend in sich reimenden Versen geschrieben sind (werden müssen) Im Gegenteil: die Antiken Epen, die Du als Beispiele nanntes sind fast alle in nicht reimenden Versen geschrieben: Illias, Odysse, (Homer) Messias (Klopstock / Johann Heinrich Voss) sind antiken nicht reimenden Versmaßen des Distichon bzw. Hexameter geschrieben. Dantes Göttliche Komödie ist weitgehend gereimt, Nibelungen wohl auch.
Fazit. Es ist kein Merkmal eines Epos gereimte Verse aufzuweisen! Das ist irreführend.

Weiterhin könnte man ergänzen...
Epos gehört zu den ERZÄHLENDEN Dichtungsarten bzw.  Epen haben erzählenden Charakter. Sie berichten oft von Vorgängen, Heldentaten "epischen Charakters" als als bedeutend und wichtig zu erzählen. (damit die Menschheit daraus lernt).

Laut einigen Definitionsversionen im www  und in der Printliteratur wird der Begriff heute auch auf erzählende Literatur (mit einem "imaginären" Erzähler) sowohl in Prosa als auch in Versform angewandt. (was ich persönlich etwas verwirrend finde...)
Beste Grüße aus dem Bücherregal
gitano
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