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Es geht uns gut (17.01.17)
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 Von der Leitkultur zur Leitkuh (29.11.16)
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 Markenpiraterie, Plagiate, Produktpiraterie, ein fester Bestandteil der Wirtschaft (25.11.14)
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 Callcenter (21.10.14)
 Lehrpläne für wen? (30.09.14)
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 Verlegenheitskolumne III (10.06.14)
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 Wer regiert eigentlich Deutschland? (28.01.14)
 Die edlen Waidmänner (21.01.14)
 Zur Erbauung aller Ästheten (14.01.14)
 kV-Jahresrückblick (Gastkolumne) (31.12.13)
 Die Realität Jesu Christi (24.12.13)
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 Der Koalitionsvertrag (03.12.13)
 Wozu denn Partizipation? (12.11.13)
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 Eine erstklassige B-Seite... (01.10.13)
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 Bedenken (10.09.13)
 Flächeninanspruchnahme oder Flächenverbrauch - Ein very important problem? (27.08.13)
 Grundlegendes (20.08.13)
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 Erster Teil der zweiten Gastkolumne..... (26.03.13)
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 [...] (22.01.13)
 Das lange Schweigen (15.01.13)
 Realitätsnähe (01.01.13)
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 Weiterspinnen, bitte! (27.11.12)
 Elektroschrott ohne Ende (13.11.12)
 Soll man so etwas kommentieren, oder was? (30.10.12)
 Friedensnobelpreis (23.10.12)
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 Kritiken (25.09.12)
 Melodischer Konstruktivismus (18.09.12)
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 Eine Meldegabe, bitte!(2) (17.07.12)
 Wandelbares Gefühl für Luxus (10.07.12)
 Beklagenswert? (03.07.12)
 Verspätungen... (26.06.12)
 Frauenarbeitsplätze und Männerarbeitsplätze (19.06.12)
 Künstlerische "Lightheit" (12.06.12)
 [...] (05.06.12)
 Nanotechnik - Fluch oder Segen (29.05.12)
 [...] (22.05.12)
 Herdprämie - der rettende Halm für wortbrüchige Politiker? (08.05.12)
 Zehnte Liedtextkolumne: "Midnight confessions" (01.05.12)
 Rasches Blatt (24.04.12)
 Diät mit Zukunft (10.04.12)
 [...] (03.04.12)
 Sammelwut (27.03.12)
 Zugegen (20.03.12)
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 Fastenzeit ein Dauerzustand? (06.03.12)
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 Amerikas Großtaten in der Freizeit (21.02.12)
 Sichtbare Armut (14.02.12)
 "Eine Art" Problem (07.02.12)
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 Eskapiscina (17.01.12)
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 Vom Mitgehen und Abhängen (27.12.11)
 Welttoilettentag (13.12.11)
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 Es hat sich ausgemittelt (25.10.11)
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 Rettungsverpacktes soziales Sparen (04.10.11)
 Leere Kirchen (20.09.11)
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 Liedtextkolumne (2) - Protest gegen den Protest (12.07.11)
 Mästet der Mensch sich über seine Tiere mit? (28.06.11)
 Die Apokalypse zur gelungenen Woche (21.06.11)
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 Die zurückkehrende Gefahr - Entlassene Sexualstraftäter (17.05.11)
 [...] (10.05.11)
 Der Flop mit dem Bildungspaket (26.04.11)
 Stand-by your lamp (with lust for energy) (19.04.11)
 Der geleugnete Supergau? (05.04.11)
 Focrus medialacks (29.03.11)
 Supermond (15.03.11)
 In Erinnerung an.... (08.03.11)
 Fastnacht (22.02.11)
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 [...] (14.12.10)
 Wikileaks, Amerikas Schrecken (30.11.10)
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 Anonymisierung von Bewerbungen (17.08.10)
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 Schade, dass unser Unternehmen[...]..... (20.07.10)
 Glimmstängel ade (06.07.10)
 Kurz (29.06.10)
 Unsere Meere als Müllkippe (15.06.10)
 Für die Gemeinschaftstierchen zum Finale (08.06.10)
 Der Autofahrer -die geduldigste Melkkuh der Nation (25.05.10)
 Psychedelische Raumtopologie (18.05.10)
 Der leidige Winterspeck (04.05.10)
 Das Geschäft mit der Katastrophe (13.04.10)
 Die gottschalkisch- schrödereske FDPisierung der Individualtrimmdichgesellschaft (06.04.10)
 Der geknebelte Dienstleister (23.03.10)
 Die Bildungsbiographie (16.03.10)
 Das Ompa (14.02.10)
 Meine Quelle (ein Nachruf) (10.11.09)
 Wohin mit den Kreuzchen? (15.09.09)
 ... und Holz wächst wieder nach (25.08.09)
 Die Armutsindustrie boomt (11.08.09)
 Nur noch Übernehmer anstatt Unternehmer? (07.07.09)
 Personalscreening - aktive Ausspitzelung der Privatsphäre von Mitarbeitern? (26.05.09)
 Gute Zeiten für Kinderschänder (14.04.09)
 Berufseinsteiger - einfach zu dick und unbeweglich? (24.03.09)
 Fleiß und Treue -als Belohnung der Fußtritt (03.03.09)
 Am Haken (10.02.09)
 Ein Präsident verabschiedet sich (20.01.09)
 Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und seine Umsetzung (30.12.08)
 Mit Melamin versetzte Produkte nun doch im Handel? (09.12.08)
 Der Chef hat immer recht... (28.10.08)
 Fingerabdrücke künftig in Pässen (14.10.08)
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 Internetabhängigkeit – gibt es sie? (15.07.08)
 Mini-Triebtäter im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (24.06.08)
 Kannibalismus - Realität und Mythos (20.05.08)
 Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß (15.04.08)
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 Deutsche Manager: Nur gierig oder ist Betrug gängige Praxis? (19.02.08)
 Sie sterben auf der Liste (22.01.08)
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 Psychopathen in Chefetagen (20.03.07)
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 Missbrauch mit System? (05.09.06)
 Die Zukunft ist jugendfrei (15.08.06)
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Aufgespießt

Unverschämtheiten aus Politik, Promiszene und Alltag

Die Kolumne des Teams " Aufgespießt"

Montag, 16. Januar 2017, 18:11:
Es geht uns gut
von  SchorschD

Kolumne von Dieter_Rotmund
 
Smarte Unterhaltungselektronik, hochwertige Küchengeräte zum Preis von Sommerurlauben, teure Bio-Smoothies, ganze Grundstücke und noch vieles mehr – in diesem unseren Staat wurde und wird gekauft, was das Zeug hält. Selbst der nutzloseste Plunder wurde – vor allem auf den Weihnachtsmärkten – erfolgreich gewinnbringend angeboten, kein Dings und kein Bums war zu grotesk oder zu überflüssig, um in den Verkauf zu kommen. Wir bringen unsere Kinder mit properen SUVs in die besten Biovollwert-Ganztagsschulen mit International-Business-Zertifikat. Überall ist ein angebissener Apfel abgebildet, alles natürlich das neuste Modell. Ob das nun moralisch gut oder moralisch schlecht ist, soll hier mal gar nicht die Frage sein. Es lässt aber eine Feststellung zu, die wahr sein muss: Es geht uns gut.

Anders kann man die Konsumfreude, die leidlich florierende Wirtschaft und die doch recht geringe Arbeitslosenquote – entgegen globaler Trends – nicht deuten. Natürlich gibt es viele Sachen, weswegen man sich Sorgen machen kann – aber erschüttern diese wirklich die uns unmittelbar umgebende Welt? Es geht uns gut, dieser kurze Satz ist eigentlich DER Anti-Satz gegen die Anhänger von AfD und Pegida, die mit ihren Hass-Kommentaren uns den Tag, die Woche und am liebsten das neue 2017 vermiesen wollen.
Das noch junge und kuriose Phänomen ist bekannt: Je zufriedener man sein kann, desto mehr der Miesepeter von AfD und Pegida sehen darin Wind in ihren Segeln. Sie unterstellen dabei, dass man mit einer positiven Lebenseinstellung die ach so schlechte Bundesregierung und deren Chefin in den Himmel loben würde. Aber ist das wirklich so? „Uns geht es gut“ – kann man das vielleicht nicht schon deswegen sagen, weil man selbst, mit eigener Hände Arbeit und mittels der eigenen Initiative viel dafür getan hat, dass es einem selbst und in der Folge auch den Menschen um einen herum gut geht?
Kommentare zu dieser Teamkolumne

Graeculus
Kommentar von  Graeculus, 17.01.2017diesen Kommentar melden
Und doch: In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben die Deutschen durchschnittlich 18 Minuten pro Tag gelacht, 2015 noch sechs Minuten.
Kommentar von  Jack, 17.01.2017diesen Kommentar melden
Der Mensch ist eben kein sprichwörtliches Schwein, sondern ein komplexes soziales Wesen. Wie kann es "uns" gut gehen, wenn das Wir, der soziale Zusammenhalt, nicht meht vorhanden ist? Das ist kein Bedauern meinerseits, sondern eine nüchterne Feststellung. Materielle geht es heute einem Hartzpeter besser als einem Facharbeiter vor 50 Jahren, aber sozial ist er stigmatisiert, ausgegrenzt, und hat keine Chance, sexuell etwas zu reißen. Es gibt immer mehr Brot und Spiele, aber immer weniger zu lachen.
Kommentar von  Jack, 17.01.2017diesen Kommentar melden
„Uns geht es gut“ – kann man das vielleicht nicht schon deswegen sagen, weil man selbst, mit eigener Hände Arbeit und mittels der eigenen Initiative viel dafür getan hat, dass es einem selbst und in der Folge auch den Menschen um einen herum gut geht?
Selbstverständlich kann man das! Nur sollte man nicht das Wir überstrapazieren, sondern sich im klaren sein, dass man damit eine kleine Gruppe, und nicht das große Wir meint. Ich unterschreibe den zitierten Schlusssatz für mich und meinen Freundeskreis. Uns geht es gut. Mir geht es aufgrund eigener Leistungen und moralischer Verdienste. Ich habe nichts mit AfD und PEGIDA zu tun. Aber ich kann daraus, dass es mir gut geht, auch kein Argument gegen AfD-Wähler ableiten, - denen geht es anscheinend nicht gut.  Hier sind Argumente gegen AfD und PEGIDA; dass es mir oder meiner kleinen Gruppe gut geht, wäre als "Anti-Satz" nichts als Spott gegen Menschen, die ihre (größtenteils falschen) Gründe haben, AfD zu wählen.
Dieter_Rotmund
Kommentar von  Dieter_Rotmund, 17.01.2017diesen Kommentar melden
Ich habe meinen Text nochmals durchgelesen und kann darin keinen Spott erkennen. Grundsätzlich traue ich den sich- abgehängt-fühlenden AfD-Wählern zu, dass sie sich kraft eigenens Willens aus ihrer AfD-Depression befreien können. Sie müssen es nur wollen, wenigstens ein wenig für den ersten Schritt.
Es gibt keinen "sozialen Zusammenhalt" mehr? Im Sport schon.
Kommentar von  SchorschD, 17.01.2017diesen Kommentar melden
Natürlich geht es uns gut. Aber: Der Mensch "vergisst", was ihm Schlimmes geschehen ist. Deswegen auch der unsinnige Spruch von der guten alten Zeit. Der Mensch hat Angst vor allem Neuen. Deswegen kommt der Slogan "Keine Experimente" gut an.Und zur Zeit geschieht viel Neues. Also Angst, Sorge. Dies wird auch und oft von gewissenlosen Menschen zum Beispiel Politikern ausgenutzt. Und weiterhin bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass jede Verallgemeinerung dumm ist. Also nicht "der Mensch, der Politiker". Aber leider "viele, zu viele"! Natürlich gibt es dauernd etwas zu verbessern. Aber im Vergleich zu früher und anderen Ländern muss man feststellen: "Es geht uns gut!"
TrekanBelluvitsh
Kommentar von  TrekanBelluvitsh, 17.01.2017diesen Kommentar melden
Probleme sind zuweilen höchst subjektiv. Wenn z.B. der Vorstandsvorsitzende von BMW nur die Hälfte des Geldes bekommen würde, dass sein Pendant von Volkswagen bekommt, wird er extrem unzufrieden sein und sich unterbezahlt fühlen, auch wenn es sich um zweistellige Millionenbeträge handelt.
Kommentar von  Jack, 17.01.2017diesen Kommentar melden
Und der nächste Kritikpunkt am "Es geht uns gut": Dieter, Du tust so, als könnte man das objektiv und über Köpfe hinweg behaupten, aber "Es geht mir gut" bzw. "Es geht mir schlecht" sind subjektive Sätze, die sich auf eine gefühlte, nicht objektive Situation beziehen.
 
Eine Soziologie der AfD-Wähler würde wohl ergeben, dass immer mehr Menschen in einer überkomplexen Welt nach einfachen Lösungen verlangen. Das menschliche Gehirn ist nicht in einer überkomplexen Welt entstanden, und ist mit Problemen, die es lösen muss, aber nicht verstehen kann, überfordert. Fühlt sich einer abgehängt, sucht er nach Vereinfachern, die ihm einfache Lösungen, die er verstehen kann, versprechen. Das Verstehen der Welt, in der man lebt, ist ein fundamentales Bedürfnis, und Vereinfacher befriedigen es auf leichterem Wege als das selbstständige Nachdenken.
 
Auch wenn es euch schlecht geht: wählt besser gar nicht, als eine Partei, die euer Unbehagen instrumentalisiert!


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