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Du gingst und mit dir nahmst du die Sonette

Sonett zum Thema Verlust
von  TassoTuwas.

Im Garten Poesie sind fort die Blumen
Die mir die liebsten waren all die Tage
Sie blühten schön und wild und ich beklage
Der Ort der Rosen leer - nur Ackerkrumen
.
In meinem Garten fehlt der Vögel Singen
Die Lerche ist des nachts davon geflogen
Ich sehe schwarze Wolken aufgezogen
Mein kleines Glück hat aufgehört zu klingen
.
Sie ragten aus dem Meer der Eitelkeiten
Und werden mich mein Leben lang begleiten
Nicht die mit selbstverliebtem schalen Schall
.
Ich weiß es gab sie hier zu allen Zeiten
Doch lohnt es nicht mit Narren sich zu streiten
Sie sind nie - Rose - Eule - Nachtigall

URL dieses Textes:  www.keinVerlag.de/343797.text

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

TrekanBelluvitsh Kommentar von  TrekanBelluvitsh (01.05.2013)    diesen Kommentar melden
...was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall...
 
Aber vor allem sollte Platz sein für jede Art von Federvieh, so oder so.

 TassoTuwas meinte dazu am 01.05.2013: Gratulation!!!
Tatsächlich war eines meiner Anliegen, neben zweiunddreißig anderen, in diesem kryptischen Text, das Bewußtsein des Lesers auf die problematische Situation des Federviehs zu lenken!
 TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 01.05.2013: Ha, seit Neustem krieg ich ja alles mit! ;-)
 TassoTuwas schrieb daraufhin am 01.05.2013: Daran hab ich nie gezweifelt :-)))))))))))))))

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toltec-head Kommentar von  toltec-head (01.05.2013)    diesen Kommentar melden
Artifiziell und undeutsch!
 
Wer?
 
Das Sonett.
 
Nazi-Jargon?
 
Mitnichten. O-Ton von jemandem "who is in the know".
 
Wem?
 
Eichendorff.
 
Nachweise?
 
Hier:

 externer Link

 TassoTuwas meinte dazu am 01.05.2013: Herzlichen Dank für den Tipp,
habe mir gerade die ersten drei Eichendorff Sonette reingezogen. Die restlichen seiner insgesamt 56 folgen.
Also bitte nur in Notfällen stören.

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Didi.Costaire Kommentar von  Didi.Costaire (01.05.2013)    diesen Kommentar melden
Hallo Tasso,
es ist eine reichlich kaputte und zerstörte Welt, die du hier in romantischen Bildern beschreibst. Beim dritten oder vierten Lesen richtig gut, das Sonett!
Liebe Grüße, Dirk

 TassoTuwas meinte dazu am 01.05.2013: Hallo Dirk,
vielen Dank für deine interessante Sichtweise aufs Sonett.
Konsequent müßte als nächstes etwas romantisch Schönes richtig niedergemacht werden.
Ich überlege.
Liebe Grüße TT

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chichi Kommentar von  chichi (01.05.2013)    diesen Kommentar melden
Dein Sonett finde ich - wie Dirk - auch gut.
LG Chichi

 TassoTuwas meinte dazu am 02.05.2013: Auch dir einen herzlichen Dank.
LG TT

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ViktorVanHynthersin Kommentar von  ViktorVanHynthersin (02.05.2013)    diesen Kommentar melden
Jede Zeile möchte ich in diesem Sonett unterstreichen, besonders die vorletzte.
Herzliche Grüße
Viktor

 TassoTuwas meinte dazu am 02.05.2013: Hallo Viktor,
das hast du sehr schön gesagt, denn nun weiß ich, du wirst nie mit mir einen Streit anfangen. ;-)))))
Herzliche Grüße TT

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Isaban Kommentar von  Isaban (07.05.2013)    diesen Kommentar melden
Ein wirklich gelungenes Sonett, lieber Tasso!
Sehr schön finde ich die durchgezogenen weichen, ausschleichenden, weiblichen Kadenzen, die sich so herrlich den Inhalt unterstreichen.
Eine winzige Anregung vielleicht noch, nur eine Kleinigkeit:
Die "sich"- Inversion in S4, V2 könnte man leicht ausräumen, so zum Beispiel:
 
Jedoch mit Narren lohnt es nicht zu streiten
 
Doch mit den Narren mag wohl niemand streiten
 
Doch lohnt es sich mit Narren nicht zu streiten
 
 
Wie gesagt, nur eine Anregung.
Es war mir ein Vergnügen, hier bei dir zu lesen.
 
Liebe Grüße
 
Sabine

 TassoTuwas meinte dazu am 07.05.2013: Vielen Dank für die Anregungen.
Ich werde in mich gehen oder mich anrüchigeren Themen widmen. ;-))))))))))))))))))9
Liebe Grüße TT

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Möwe Kommentar von  Möwe (21.05.2013)    diesen Kommentar melden
lieber Tasso
Du betrauerst mein fortgehen ;-)
ach was, ich bin zurück und lese
ein wunderbares Sonett
voller kleiner Nadelstiche
so was mag ich sehr
 
herzlich zu Dir
Ilona

 TassoTuwas meinte dazu am 21.05.2013: Hallo Ilona,
was gut war, kommt wieder, und wenn nicht, dann bleibt es unvergesslich ;-)))
Liebe Grüße
TT

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tulpenrot Kommentar von  tulpenrot (28.05.2013)    diesen Kommentar melden
Diese Lücke muss sofort gefüllt werden - doch wie kann eine Tulpe zu einem Sonett kommen, wenn sie noch nie eins verfasst hat?
Sie muss wohl auf die Nachtigall warten undvhoffen, dass sie den Ton angibt und den Rhythmus oder sie muss doch einer Rose den Vortritt lassen.
Gedankenverloren
tulpenrot

 TassoTuwas meinte dazu am 28.05.2013: Liebe rote Tulpe,
dir zum Trost.
Es ist wissentschaftlich bewiesen, dass alle bevor sie ihr erstes Sonett zu Papier gebracht haben, vorher noch keines geschrieben hatten.
Ich halte Sonette für etwas ganz Besonderes, darum:
Rose = Schönheit
Eule = Klugheit
Nachtigall = Harmonie
Liebe Grüße
TT
 tulpenrot antwortete darauf am 28.05.2013: Dein Augenwzinkern habe ich wohl bemerkt. Ich war davon so abgelenkt, dass ich vergaß, mein Sternchen dazu lassen... Wird nachgeholt.
Und das Sonett.
LG
tulpenrot
 tulpenrot schrieb daraufhin am 04.03.2015: o weh - hab doch glatt mein Sonett noch nicht zur Hand!Ich geh mal suchen... ;-)
 TassoTuwas äußerte darauf am 04.03.2015: Danke für die Anregung:
 
Erst neulich fand ich ein Gedicht
ganz plötzlich lag´s vor meinen Füßen
es sprach ich soll dich ganz lieb grüßen
von wem - das rätst du nicht
 
oder so ;-)
 
Liebe Grüße
TT
 tulpenrot ergänzte dazu am 04.03.2015: Ich wollte wirklich mal ein Sonett schreiben - am besten gleich einen ganzen Kranz! Völlig irre, die Idee. Dein Sonett war eigentlich vor 2 Jahren(!) eine Anregung - eben auch mal munteres zu schreiben, nicht ein so übliches mit schweren Gedanken. Aber bei dem Vorsatz blieb es. Und jetzt schaute ich mal ein wenig ausführlicher bei dir vorbei und sah meine Bescherung - lauter leere Versprechen! *Schämmodus on*
Die Zeit rennt nur so davon ... zu dir .... und bringt lauter Schönes mit --- heute zumindest!
LG
Angelika :-)
 TassoTuwas meinte dazu am 04.03.2015: Sei herzlich bedankt.
Vielleicht bleibt ja auch noch etwas für morgen.
LG TT
 tulpenrot meinte dazu am 12.01.2016: So und nun endlich hab ich Fahrt aufgenommen - das erste Pseudosonett ist geboren. Hab amüsiert die Kommentare gelesen.
 TassoTuwas meinte dazu am 12.01.2016: Hab ich was verpasst?
Wo?
 tulpenrot meinte dazu am 13.01.2016: na, hier  

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gaby.merci Kommentar von  gaby.merci (04.06.2013)    diesen Kommentar melden
Ein wunderschönes Sonett ... mit Rose, Eule, Nachtigall ... sehr schön und man spürt den Schmerz über den Verlust.
LG gaby.merci

 TassoTuwas meinte dazu am 05.06.2013: Hallo Gaby,
herzlichen Dank für das "wundervoll".
Vielleicht war es kein endgültiger Verlust.
Liebe Grüße TT

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LottaManguetti Kommentar von  LottaManguetti (05.06.2013)    diesen Kommentar melden
Nun bin ich ja wieder da, lieber Tasso.:-)))
 
Lotta

 TassoTuwas meinte dazu am 05.06.2013: Liebe Lotta (lLilo)
So bewahrheitet sich die alte Volksweißheit
- Was gut war kommt wieder -
Dank auch an den, der Platz gemacht hat ;-))
Liebe Grüße TT
 LottaManguetti antwortete darauf am 06.06.2013: Der Gute ist nach San Francisco abgedampft, Tasso. Von dort aus wird er wohl Kolumbien und Mexiko aufmischen. Wünschen wir ihm gutes Gelingen.;-)
 TassoTuwas schrieb daraufhin am 11.09.2014: Der liebsten Wiederholungstäterin ♥♥♥
 TassoTuwas äußerte darauf am 19.05.2016: ... darauf einen Ouzo ;-))))))

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Dieter Wal Kommentar von  Dieter Wal (10.07.2013)    diesen Kommentar melden
Finde es so flüssig zu lesen wie trocken Knäckebrot, dabei hat es formal gesehen alles, was ein Sonett haben könnte: Metrum, Metaphern, Reime, Sonett-Aufbau. Es ist klasse geschrieben. Als gelungenes Sonett würde ich es nur rein formal bezeichnen. Gerade wenn Sonette knäckebroten, ziehen die parodistischen Sonette im Vorwort von Don Quijote. Ich bewundere die Form, aber konnte sie bis jetzt fast nur parodieren. Wirklich schrecklich war mir zu Mute, als sich ein geschätzter kV-Autor abmeldete, nachdem ich sein Sonett parodiert hatte. :( Glücklicherweise registrierte er sich später wieder neu.
 
Empfehle den Text, weil ich finde, es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man es machen kann, aber nicht sollte.
(Kommentar korrigiert am 10.07.2013)

 TassoTuwas meinte dazu am 10.07.2013: Ich hab gesehen, du hast dir den Kommi nicht einfach gemacht.
Ich hatte hier im Forum schon ausführliche Diskussionen mit Kennern über das Sonett (nicht dieses, sondern allgemein), weiß also um die unterschiedliche Betrachtung, und versuche mich darin nur in Ausnahmefällen.
Dieses ist einer Person gewidmet, die das Forum verlassen hat. Um möglichen Anfällen von Größenwahn oder Peinlichkeiten vorzubeugen, ohne Namensnennung.
Knäckebrot gehört auch zu meinem Frühstück. Da ich mich nicht erinnern kann jemals etwas Lyrisches darüber gelesen zu haben, sollte man vielleicht mal ein Sonett....
Egal, wichtig ist was hinten rauskommt und ich bins zufrieden.
 Dieter Wal antwortete darauf am 10.07.2013: Ein Sonett über Knäckebrot ist eine wirklich geile Idee! :)))
 
Las ein tolles über Wurstbrot. Sein Autor wurde auch schon für ein Drama preisgekrönt. Leider misst er seinem lyrischen Werk zu wenig Bedeutung bei.
 TassoTuwas schrieb daraufhin am 10.07.2013: Ich wünsche ihm, dass er das Wurstsonett nicht aus der Erinnerung geschrieben hat, sondern ihm seine Tantiemen den regelmäßigen Gang in den Feinkostladen gestatten.
 Dieter Wal äußerte darauf am 11.07.2013: Das weniger. Als Lehrer hat er ein Auskommen.

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LottaManguetti Kommentar von  LottaManguetti (17.02.2015)    diesen Kommentar melden
Wenn das Arbeitspensum es zulässt, bin ich auch bald wieder öfter da ... Solange lieben wir uns telefonisch, gelle? :-)))))
 
:-P

 TassoTuwas meinte dazu am 18.02.2015: Mädel mach dein Ding.
Ich weiß eines fernen Tages werden wir gemeinsam in die Abendsonne reiten.
Sorgen mach ich mir nur um den Gaul, er ist schon ziemlich alt.
;-)))))
 LottaManguetti antwortete darauf am 18.02.2015: Ach, TT, du weißt, wie sehr ich dich gernhabe! :-)))
 
Den Gaul können wir ja bei Bedarf austauschen ...:-P
 
Kuss Lotta
 TassoTuwas schrieb daraufhin am 18.02.2015: Ok, aber rheinischer Sauerbraten ist nicht mein Fall :-((
 LottaManguetti äußerte darauf am 21.02.2015: Test-Test-Test
Und? Schmeckt? :-D

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HarryStraight Kommentar von  HarryStraight (11.07.2015)    diesen Kommentar melden
warum "nie"?
 TassoTuwas meinte dazu am 11.07.2015: Es sind hoffnungslose Fälle!

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Graeculus Kommentar von  Graeculus (20.03.2017)    diesen Kommentar melden
Ein schönes Abscheidsgedicht, auch wenn der Inhalt im Grunde den Titel dementiert ... es sei denn, Du meinstest ihre Sonette.
 TassoTuwas meinte dazu am 21.03.2017: "Ihre", so war es gemeint.
Aber das Leben geht weiter und plötzlich ist sie wieder da, mit was wohl ;-)
TT

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Veröffentlicht am 01.05.2013, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.02.2015). Dieser Text wurde bereits 1802 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 29.03.2017.
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