Schneemädchen

Gedicht zum Thema Fantasie(n)

von  Mondsichel

In ihren Augen funkelt verborgen,
ein Geheimnis aus alter Zeit.
Das Du niemals verstehen würdest,
hättest Du auch die Intelligenz der ganzen Welt.
Sie ist mehr als das was Du glaubst,
oder in ihr sehen willst.
Denn sie ist das Antlitz des Winters,
kalt und doch unendlich warm.

Funkelnd wie der reine, weiße Schnee,
ein Märchen das Wirklichkeit ist.
Doch Du wirst es nie verstehen,
ihr Sehnen, ihr wahres Selbst.
Das sie niemandem offenbaren kann,
denn wer glaubt schon einer Träumerin?

So zieht sie hinaus in die Kälte,
wo Schnee und Eis sie sanft liebkosen.
Dort ist ihr Zuhause, ihre Welt,
und sie entflieht mit dem eisigen Wind.
Bis Deine Augen sie niemals mehr erblicken,
Dein Mund sie nie mehr küsst.
Und Deine Tränen zu Eis gefrieren,
in denen sich ihr Antlitz spiegelt...

(c)by Arcana Moon

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Kommentare zu diesem Text


 AlmaMarieSchneider (04.01.06)
Entführt mich ein wenig in die Märchenwelt der Schneekönigin. Trotzdem steckt auch viel Realität und eine Menge Traurigkeit im Gedicht.
Mir gefällt es Mondsichel.

Liebe Grüße
Alma Marie

 Mondsichel meinte dazu am 16.01.06:
Lieben Dank AlmaMarie. Ja die Traurigkeit, oder Melancholie ist gewollt. Denn manchmal fühle ich mich selbst wie das Schneemädchen in meinem Gedicht... :)
TanzderSinne (30)
(04.01.06)
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 Mondsichel antwortete darauf am 16.01.06:
*lächel* Dankeschön, sei lieb gegrüßt. Ja wie ich schon bei AlmaMarie schrieb, manchmal fühle ich mich selbst so. Mir kam die Idee bei einem langen Spaziergang in der Winterlandschaft von Uetersen (Bilder auf meinem Blog). :)
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