seelenwunden

Gedankengedicht zum Thema Vergangenheit

von  franky

*

Augenblicke gereiztes Flimmern;
Ergreif und halt es fest.
Ist wie Amors Morgenrot.
Ein zartes, silbernd schimmern. 

Wenn du es achtlos fallen läßt,
hast du es nie besessen
und bist deshalb nicht ärmer,
dir ist nicht bewußt,
Träume gehen stumm vergessen.

Du bist wie ein flimmernder Stein,
den ich zu erhaschen suche.
Aus früheren Zeiten ein Gesicht;
es reizt mich sein geheimes Licht.

Einen Augenblick
Ein trügerisches Bild Erscheint
ihn zu besitzen.
Der Freudennebel weint
Durchzuckt von Blitzen;
Ein Nebelglück.

Halt ein Licht nicht fest;
Es ist nur
Kurz und gut;
Ein unbedeutend Überrest,
von treulos Übermut.

Sehnsucht dir dein Herz besetzt,
wenn ein Liebesschwur gebrochen;
Seelenwunden schreien tief verletzt,
von grellen Schmerz zerstochen. 

© F. J. Puschnik

*


Anmerkung von franky:

die strahlen der liebe gehen nie unter

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Kommentare zu diesem Text

kata (64)
(10.04.06)
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 franky meinte dazu am 11.04.06:
hey liebe katarina
du hast recht! liebe bekommt man geschenkt und bleibt im herzen; gewonnenes hat rasch seinen wert verloren. danke daß du mir deine aufmerksamkeit geschenkt hast, ich schätze sie und pflege sie; liebe grüsse franky
(Antwort korrigiert am 11.04.2006)
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