Vater I

Dialog zum Thema Vater/ Väter

von  telephassa

Vater,
nenn mich nicht kalt. Du weißt nicht, wie es für ein Kind ist, ohne Vater aufzuwachsen. Bemitleidet zu werden, weil du mit deiner Mutter allein bist.

Ja, ich soll die mir gereichte Hand nicht ausschlagen. Aber es schmerzt. All die Gefühle kommen wieder hoch. Die Tränen, wenn ein Vater seine Kinder von der Schule abholte, mit ihnen Drachen baute. So was hatte ich nicht.

Ob ich die Vergangenheit nicht vergessen könnte und auch mal Dich verstehen könnte, an deine Situation denken könne. Wieso? Es gibt ein Sprichwort "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr". Du bist der lebende Beweis dafür.

Ein VATER wirst Du niemals für mich sein, denn den habe ich schon. Ein Freund vielleicht.

Die Zeit wird es uns zeigen. Vielleicht!

(c) 2007 Kerstin Müller

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Kommentare zu diesem Text

Knusperhexe (57)
(18.08.07)
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 telephassa meinte dazu am 18.08.07:
Liebe Marlene,
vielen Dank sagt das LyrIch. Dies kann ich gut nachvollziehen. Solche "Väter" wie ich sie in den Gedichten angedeutet habe, sind für mich keine Väter, sondern einfach nur verantwortungslos.
Liebe Grüße
Kerstin
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