Graubereich

Gedicht zum Thema Christliche Themen

von  Mélan_Colie

Ganz tief in mir pocht eine Kraft
Die niemals mir was Gutes schafft
Mein Gegenteil im Graubereich
Ist ungeseh’n und fett zugleich

Sie ist, was Leben stets verneint
Wo Wachstum aus dem Bösen keimt
Und wenn ich an der Kette belle
Schickt sie mich tiefer in die Zelle

Verspricht mir Hoheit und Triumph
Ein stolzer Thron bricht mir den Rumpf
Verkleidet, selbst in Helligkeit
Da fürcht’ ich, was sie wieder treibt

Ein Ekel, der Geschmack von Reue
Und diese Kraft bringt immer neue
Sie stiftet Brand und ruft dann laut
Zum Löschen brauch ich deine Haut

Doch ruf ich den Herrn Jesus an
Und bitt’ um das, was ich nicht kann
So hält er mich bei sich mit Macht
Ich lobe einzig Gottes Kraft

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Kommentare zu diesem Text

Graeculus (69)
(30.09.17)
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 AZU20 meinte dazu am 01.10.17:
Interessante Fragen. Gibt es eine Antwort? LG

 Mélan_Colie antwortete darauf am 02.10.17:
Ja, notwendige Fragen. Diese böse Kraft ist ja recht diffus. Ich weiß nur, dass ich in entsprechenden Momenten immer für einen Augenblick den Gedanken fasse "Kommt das jetzt von mir?" - und dann häufig trotzdem in die Falle tappe und zur Handlung verleitet werde, die von dieser Kraft gewünscht ist. Also habe ich für mich daraus gezogen: Der erste Gedanke ist meistens der richtige. Beste Grüße, Pätrick
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