An gleicher Stelle

Kurzprosa zum Thema Gesellschaft/ Soziales

von  Horst

Durch das grelle Licht der Laternen hindurch, wird dieser Platz, ins orangefarbene getaucht, wo ich seit geraumer Zeit, auf einer auffallend blauen Bank sitze, auf der ich jedoch, fast täglich schon, meine Zeit verbringe. Und dass vorzugsweise am frühen Abend, als die Sonne, stunden zuvor, im Hochsommer, noch ihre Muskeln hat spielen lassen und die Luft dabei, so stark erhitzte, das ich sie förmlich, an meinem Körper klebrig spüre, welchen Umstand ich jedoch, natürlich nicht als sehr angenehm empfinde, bis zu dem Augenblick aber, als die Dämmerung dort langsam einsetzt und die Sonne am Himmel, nun allmählich, aber dennoch geräuschlos verschwindet und die hohen Temperaturen, die tagsüber geherrscht haben, jetzt schon um einige Grade gesunken sind und der besagte Platz, auf dem ich mich befinde und auf der blauen Bank, auf der ich dort sitze, es jetzt doch, viel angenehmer auszuhalten ist, weil nun und mit einem Mal, ein „laues Lüftchen“ weht und dieses, die ganze Nacht hindurch, wohl so anhalten wird, bis in den frühen Morgen hinein. So dass ich dies freudig zur Kenntnis nehme, aber erneut mit dem  Gedanken spiele, der sich bei mir einschleicht, nämlich der, das ich nun viele weitere Nächte auf der blauen Bank verbringen werde, weil ich ja an „gleicher Stelle“, dies ohnehin fast täglich praktiziert habe, so ist es also zu meiner Gewohnheit geworden, das ich dort die Nächte im Sommer verbringe, auf dieser blauen Bank und wenn mich dann all abendlich, wiederum so ein „laues Lüftchen“ erfasst und mir dann tatsächlich, wieder ein wenig Kühle spendet.


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Kommentare zu diesem Text


 Dieter_Rotmund (31.07.23, 09:51)
Grauenhafter Stil, sorry.
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