Die schreiende Unsichtbarkeit

Gedicht zum Thema Verzweiflung

von  Fuchsiberlin

Die Gedanken verlieren sich im Nebel der Ängste.
Zweifel werden zu hohen Wellen,
Gefühle suchen nach der versunkenen Stadt,
die Hoffnung  hält Schiff brüchig Ausschau.

Das Ziel unbekannt, sucht sie irgend etwas.
Auf dem Meer fehlt ein Fundbüro für Verlorengegangenes.

Der Angstschweiß vermischt sich
mit den Verzweifelungstränen.
Ermüdete Stimmbänder bringen einen heiseren Schrei heraus,
den der Sturm verschluckt.

Unsichtbar erzählt sie eine Geschichte,
trotzdem bleibt sie ein schweigendes Phantom.

Geburt der Schmerzen im hellen Lichterschein,
erste Schreie in die Dunkelheit,
ungesehen bleibt der Lichtschalter in der Aus-Stellung.
Und das Neonlicht kennt keinee natürliche Helligkeit.

Antworten quälen sich durch Ohren,
ihre Fragen suchen nach einer Erklärung.

Ein letzter Versuch,
die Hilflosigkeit in einen Schrei zu legen,
scheitert.
Ihr Ich stirbt. Sie stirbt.

Unsichtbar bleibt das letzte verzweifelte Flehen
nach innerer Freiheit.

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Kommentare zu diesem Text

KoKa (44)
(24.03.12)
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 Fuchsiberlin meinte dazu am 24.03.12:
Es bleibt wie es bleibt, John. Nie kann alles verstanden werden, Gedanken und Gefühle können nie immer in uns eine Akzeptanz finden und verstanden werden, wenn diese in Worte gefasst werden. Wenn dies so wäre, dann würde jeder z.B. das gleiche Buch lesen, und diese als gut empfinden, Der Büchermarkt würde nur maximal fünf, statt tausender Neuerscheinungen, pro Monat anbieten.

GlG
Jörg
KoKa (44) antwortete darauf am 24.03.12:
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