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erlöschen

Gedicht zum Thema Nacht
von  Möllerkies.

kein einlenken
im niedergang
 
tagstrahlen
in erstarrtem feuer
stummes irrlichtern
nahenden nebels
 
schneeschwerer obstgarten
namenlos
dem eingebrannten rabenflug
nachträumend
 
perlmutt umschattet
reglos ein reis
 
und nacht fällt
und gefriert

URL dieses Textes:  www.keinVerlag.de/364391.text

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

TrekanBelluvitsh Kommentar von  TrekanBelluvitsh (21.06.2014)    diesen Kommentar melden
Schöne Worte, jedoch für mich ein wenig zu 'metapherbelastet'.
 
Und weil es kein richtige Einordnung dafür gibt, liefere ich eine Empfehlung und ein [x]kontrovers.

 Möllerkies meinte dazu am 21.06.2014: Danke für die behutsame Kritik, Trekan, ich sehe das ähnlich. :-)

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Fuchsiberlin Kommentar von  Fuchsiberlin (21.06.2014)    diesen Kommentar melden
Schneeschwer im Sommer? Klingt wie eine Sonnenblume im Winter. Auch ich belaste manche meiner Texte mit zu viel Metaphern. Und Dein Gedicht wirkt auf mich auch zu Wortbild schwer.
 
Liebe Grüße
Jörg

 Möllerkies meinte dazu am 21.06.2014: Danke für die berechtigte Kritk, Jörg. Normalerweise halte ich mich zurück mit der Verwendung von Metaphern; bei diesem Gedicht war das aber nicht so. :-)

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Kommentar von janna (66) (21.06.2014)    diesen Kommentar melden
Das kann man ohne weiteres auf das Sterben und den Tod übertragen, der schneeschere Obstgarten könnte hier auf ein (zu) frühes Sterben hinweisen. Nur mit dem "reis" komme ich nicht klar, das will sich mir nicht erschließen.
 
Liebe Grüße
 
janna

 Möllerkies meinte dazu am 22.06.2014: So würde ich das Gedicht auch lesen, janna. Auch das Reis (in der Bedeutung  „junger Spross“) passt m. E. ins Bild: als keimende Hoffnung, als verbliebener Lebenswille. :-)
janna (66) antwortete darauf am 22.06.2014: Ah, vielen Dank! Da hätte ich selbst drauf kommen können, denn der Begriff "Reiser" ist mir durchaus bekannt.
 Möllerkies schrieb daraufhin am 22.06.2014: Tja, und weil wir uns (trotz des Metaphernsalats, den Trekan und Jörg zu Recht beanstandet haben) auf diesen Sinn einigen können (dem ich mit der Überschrift „erlöschen“ zu- und vorsätzlich Zunder gegeben habe), ist das Gedicht, das auch ein Akrostichon ist, eigentlich missglückt. :-)
janna (66) äußerte darauf am 22.06.2014: Kein Tiefsinn, sondern purer Unfug! :D

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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes  Spitzen-Verse*.
Veröffentlicht am 21.06.2014, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.10.2014). Dieser Text wurde bereits 579 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.08.2017.
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