Auseinandergehen

Gedicht zum Thema Tod

von  Augustus

Manchmal erlaubt sie mir
ihre kalte Hand zu halten
und manchmal darf ich
ein Menuett mit ihr tanzen.
Wie wir da durch Räume fliegen!
Sie nennt es Träumen.
Und wenn ich mich einmal vergesse
und sie festhalte und während
des Tanzens herumwirbele,
als wäre ich der Wind
und sie die Frühlingsblüte,
ich bin so nah,
so unverschämt nah ihren Lippen,
dass ich aus ihnen,
wenn sie vor Vergnügen sich öffnen,
den Hauch der Ewigkeit einschlürfen kann.
Ich komme in Versuchung sie zu küssen.
Sie merkt es und sucht dringend Erfrischung.
Ich will sie unbedingt begleiten,
denn sie ist unbeschreiblich schön,
aus nächster Nähe.
Doch sie erlaubt es mir nicht,
sie bittet mich immer inständig,
wieder zu gehen,
und sie alleine zu lassen.

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Kommentare zu diesem Text

B-Site (30)
(18.05.14)
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Raven (42) meinte dazu am 18.05.14:
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 Augustus antwortete darauf am 18.05.14:
NoMo: "Ich sehe den immer mit schwarzen Cape und null Gesicht." Ob sich mit dem wohl tanzen lässt?

Raven: Das hast Du schön gesagt. Ich bleibe selbst gespannt.

Gruß,
Augustus
B-Site (30) schrieb daraufhin am 18.05.14:
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